Obstanbau in Uruguay

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Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Dienstag 24. November 2015, 18:12

Hallo , an Interessierte und Kundige für Obstanbau in Uruguay .
Da ich selbst passionierter Obstanbauer in Deutschland bin und demnächst für einige Monate Uruguay besuche werde , hätte ich gern gewusst , welche Obstarten und deren Sorten in Uruguay wachsen , in welcher Gegend ( nicht mit Weinanbaugebiete vergleichen ) Obstanbau betrieben wird . Es gibt leider sehr wenig über Obstbauproduktion auf professioneller Ebene in Uy zu lesen . Eine kleine statistische Erhebung die ich zufällig im Internet gelesen hatte , zeigte ein geringes Aufkommen von etwa 48 t Tonnen an Äpfeln / Jahr . Desweiteren Birnen , Pfirsiche und Nüsse . Oliven lasse ich mal außen vor in der Bewertung , da diese Steinfrucht zu einem hohen Anteil industriell verarbeitet wird .
Wo befinden sich Obstplantagen , wo sind die Böden , das Klima und der Jahresniederschlag für Obstanbau günstig in Uruguay ???
Freue mich auf sachkundige Antworten , aber auch auf Insider Hinweise !

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Cheetah » Dienstag 24. November 2015, 18:31

Hallo Enzian,

schnell eine "erste Hilfe" als Anschauungsobjekt. Das Video zeigt Apfelanbau im Departement Colonia

Cosecha de Manzanas en Uruguay

https://www.youtube.com/watch?v=pjLTbvMi3yY


LG
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon antaresuy » Dienstag 24. November 2015, 18:49

Hallo Gerhard,

obwohl ich von Landwirtschaft fast nichts weiss, kenne ich etwas das Land. Die Zitrusgegend in Uruguay ist bei Salto. Von wegen Boden der beste Boden befindet sich entlang des Rio Uruguay von Salto südwärts, Colonia und San José. Auch um Montevideo gibt es guten Boden mit sehr vielen kleinen Landwirten die hauptsächlich einen guten Absatzmarkt mit Montevideo haben, wo fir Produktion in einem grossen Zentralmarkt an die verschiedenen Händler verkauft wird. Im Sommer wird auch von dort aus die ganze Küste östlich von Montevideo beliefert, wo die ganzen Touristen sind. Der Durchschnittsniederschlag liegt fürs Land bei ca. 1.000 mm (Mal mehr, Mal weniger). Das Land hat auch viele Flüsse (Bäche können bei grösseren Trockenheiten verschwinden). Auf jeden Fall sollte man auch vorsehen, dass wenn es viel auf einmal regnet, dass der Wasserspiegel der Flüsse um gute 2 m (vielleicht auch mehr - hängt vom Fluss ab) steigen kann. Die meisten Obst- und Gemüseanbauer haben einen Brunnen wenn sie weit von Flüssen sind um mit Pumpen ihre Pflanzungen zu bewässern.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Mittwoch 25. November 2015, 09:27

Guten Morgen Cheetah , vielen Dank für dein Video . Bin überrascht , wie ähnlich sich das Anbausystem und Technologie der Obstanlage des uruguayischen Obstanbauers unseren deutschen Vorstellungen zeigt . Reihenabstand , Pflanzabstand , Tropfenbewässerung , zumindest das , was ich aus dem Video entnehmen konnte . Da mein Spanisch sich noch in den Anfängen bewegt , konnte ich natürlich den Großteil des Interviews nicht verstehen . Macht aber nichts , dass was ich sehen konnte war schon sehr informativ !!
Sind dir kleinere Obstplantagen bekannt die nicht mehr bewirtschaftet oder zum Kauf angeboten werden ??
Hast du Kenntnis von Baumschulen ??

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Mittwoch 25. November 2015, 09:52

Hallo "antaresuy" , bin sehr erfreut , dass sich gleich zwei Interessierte hier auf meinen Beitrag gemeldet haben !
Die Gegend um Rio Uruguay und Salto werde ich auch besuchen , ist schon in meinem Plan drin . Vorrangig werde ich erst einmal die Küste abfahren , da ich dort ein Domizil suche . Natürlich wäre es
optimal auch dort etwas zu finden . Wenn überhaupt Obstanbau in Uy für mich , dann nur noch als Hobby , denn ich möchte jetzt eine gewisse Freiheit - nach 35 Jahren Obstanbau ,ohne große Freizeit - endlich einmal genießen . Vorstellen könnte ich mir Obstbaumschnitt ( in D als Winterschnitt bezeichnet ) , Veredlung und Beratung ( falls das in Uy überhaupt notwendig sein sollte ) als Dienstleistung anzubieten . Wenn ich deine Zeilen richtig verstehe , sind um den Küstenbereichen ( Atlantik ) herum , die guten Böden und der Wasservorrat nicht besonders ausreichend vorhanden ??

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 25. November 2015, 11:12

Hallo Gerhard,

östlich von Montevideoist der Boden nicht so gut. In Canelones geht es noch, verschlechtert sich etwas in Richtung Maldonado wo die Hügel bis an die Küste reichen und demnach ist auch mehr Stein. Hauptsächlich je näher man an die Küste kommt ist auch mehr Sand und weniger Erde. Es gibt schon einige Gemüsepflanzungen, aber nicht so gross um zu vermarkten. Einige benützen es als nebenverdienst un verkaufen an Touristen dort wo es keine Supermärkte gibt. Da hat man aber nicht die Wahl, sondern es geht praktisch vom Acker an den Konsumenten ohne Vermittler. Früher habe ich in den Sommerferien so gekauft. Bin hingefahren und habe die Leute aufs Acker begleitet wie sie meine Bestellung zusammenstellten. Da kauft man halt Salat, Tomaten, Maiz und was es gerade so zu Jahreszeit gibt. Die hatten aber auch Bienen und einen ausgezeichneten Honig. Da kaufte ich mir auch immer den Jahreskonsum (zwischen 10 und 20 liter Honig - Es ist in Liter angegeben, weil es hier billigen Wein in 10 L Korbflaschen gibt und diese wurden mit Honig gefüllt und er brauchte keine Wage dazu.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Mittwoch 25. November 2015, 11:35

Danke Peter für deine Info . Sorry , dass ich dich bei der vorherigen Antwort mit deinem Pseudonym angeschrieben hatte .
Deine Infos über den Bodenbestand / Qualität sind schon interessant für mich . Wenn man - so wie ich - mit kleinen Obstanbauflächen kalkuliert , so könnte man ja diese Flächen etwas kulturvieren ( Steine ablesen , organische , wenn möglich , mineralische Nährstoffe zuführen , speziell in den Pflanzgruben nur) und Bewässerung über Brunnensystem zuführen .
Wo in Uy bist du zu Hause , vielleicht ist ein kurzer Treff möglich ??

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 25. November 2015, 12:51

Hallo Gerhard,

ich lebe in Montevideo.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Cheetah » Mittwoch 25. November 2015, 13:33

Enzian hat geschrieben:Guten Morgen Cheetah , vielen Dank für dein Video . Bin überrascht , wie ähnlich sich das Anbausystem und Technologie der Obstanlage des uruguayischen Obstanbauers unseren deutschen Vorstellungen zeigt . Reihenabstand , Pflanzabstand , Tropfenbewässerung , zumindest das , was ich aus dem Video entnehmen konnte . Da mein Spanisch sich noch in den Anfängen bewegt , konnte ich natürlich den Großteil des Interviews nicht verstehen . Macht aber nichts , dass was ich sehen konnte war schon sehr informativ !!
Sind dir kleinere Obstplantagen bekannt die nicht mehr bewirtschaftet oder zum Kauf angeboten werden ??
Hast du Kenntnis von Baumschulen ??

HG von Gerhard



Hallo Gerhard,
zu beiden Fragen muss ich passen, sorry. Waere aber evtl. herauszufinden ueber Makler.

LG
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Mittwoch 25. November 2015, 15:38

Kein Problem Cheetah , ich werde sicher spontane Kontakte haben , wenn ich mich in der Nähe von Obstplantagen befinde.
Hinter meinen Fragen und Vorstellungen steht auch kein Zwang und keine Verpflichtung . Es ist Neugier auf ein Land was ich bisher noch nicht kannte , sich aber für mich als sehr reizvoll erscheinen lässt. In wenigen Tagen kann ich mich selbst davon überzeugen und bei Interesse der hier Lesenden , später auch einmal , einen kurzen Rückblick hier kommentieren .

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Miguel » Mittwoch 23. Dezember 2015, 11:26

Hallo,

war zufällig mal wieder hier, denn es ist ja insgesamt recht ruhig geworden.

Beim Obstanbau sind hier neben den Böden drei Dinge zu beachten, die man aus Deutschland nicht so gewohnt ist.

1) Insekten
2) Vögel
3) Pilze

Beide erstgenannten sind starke Mitesser und schädigen insbesondere die Ränder von Plantagen ganz erheblich. Zu kleine Bestände sind deshalb ein großes Problem.
Unter den Vögeln sind es insbesondere die kleinen grünen, intelligenten Papageien, die große Schäden anrichten, in dem sie das Obst vor der Reife an und dann auffressen. Man muss stets unreif ernten und nach reifen lassen, sonst sind die Vögel stets schneller.

Insekten sind aufgrund von höheren Temperaturen hier viel stärker ein Problem. In Deutschland sinkt die Temperatur zur Obsternte ja häufig schon ab, was die Insekten etwas eindämmt.

Die Pilze können einem auch stark zu schaffen machen. Ohne sprühen verbreiten sie sich manchmal schneller als man gucken kann.

Saludos
Miguel

Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Mimi » Dienstag 2. Februar 2016, 14:57

Hallo Gerhard, warst du denn nun vor Ort? Was waren deine Erfahrungen?

LG
Mimi
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Samstag 13. Februar 2016, 17:30

Hallo Mimi,

ich schaue im Moment seltener hier rein , deshalb auch weniger Infos . Meine spezielle "Obstanbau-Tour" beginnt erst im September , jetzt ist , wie geplant , die Küste angesagt . Mich interessieren die Klimazonen des Landes , nicht nur wegen den Anbau von Obst , sondern wo ich auch eventuell leben kann . Also , später mehr !

LG von Gerhard
Enzian
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Datura » Freitag 25. März 2016, 15:23

Hallo Enzian/Gerhard,

da ich lange Zeit nicht mehr im Forum war, habe ich Deine Beiträge alle "am Stück" gelesen.
Da ist ja was vorwärts gegangen. Herzlichen Glückwunsch!

Apropos WoMo:
Es gibt in der Nähe von Chui (bras. Grenze) ein Paar aus Deutschland, das WoMos vermietet.
Angeblich mit dt. Nummernschild, was auch immer das erleichtern oder erschweren möge.
Evtl. kannst Du sie kontaktieren wegen der WoMo-Feinheiten.

Magst Du das Forum auf dem Laufenden halten, wie es Dir auf Deiner Tour in UY ergeht?
Das wäre eine schöne Bereicherung und das Forum würde wieder belebter.
Datura
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Donnerstag 31. März 2016, 11:37

Hallo Datura ,

wie bereits schon geschrieben , beginnt meine "Obst -Tour" im September , sollte alles bis dahin in normalen Bahnen verlaufen .
Gern antworte ich auf deine Anfrage , allerdings bin ich diesbezüglich schon etwas enttäuscht worden , da ein anderer Fragesteller nicht mehr geantwortet hatte , nachdem ich Ihm seine Fragen versucht hatte zu beantworten ?!
Wie du weißt , ist eine persönliche Betrachtung der Dinge und Geschehnisse in einem anderen Land ( in diesem Fall Uruguay ) immer subjektiv . Mit 3 Monaten Aufenthalt in Uy habe ich ersteinmal " die Rinde des Baumes" angeritzt , will damit sagen , das es mehr Zeit bedarf um einen annähernd objektiven Überblick zu bekommen um vieles real einschätzen zu können . Es sind ersteinmal Eindrücke die ich hier vermitteln möchte und die jeder "Kritiker" , der diesen Beitrag liest , es so betrachten sollte , wie ich es eingangs beschrieben habe .
Uy ist für mich ein Land der Widersprüche , was allerdings nicht unbedingt negativ sein muss . Meine ersten drei Wochen in Uy verbrachte ich in Montevideo , ausschließlich in der Altstadt , wo ich auf mein WoMo wartete , dass mit 2,5 Wochen Verspätung dann schließlich doch noch ankam . Allerdings war in meinem WoMo , auf der Fahrt von Hamburg nach Montevideo , eingebrochen worden , was ich bereits schon in einem anderen Kurzbericht mitgeteilt hatte . Der Anfang in Uy war also emotional trüb , da ich auch in dieser Wartezeit in der Altstadt Montevideos ( Ciudad Vieja )nichts Aufregendes erleben konnte . Der Zustand baulichen Substanz , vor allem die Häuser aus der Kolonialzeit waren überwiegend in einem , für mich , desolatem Zustand . Die Sauberkeit der Straßen hatte ich mir besser vorgestellt . Oft war ich an der Seepromenade auf der Rambla , eine saubre , 4 spurige Autobahn , wo man angeln , joggen und spazieren konnte . An die Farbe des Wassers ( braun ) vom Delta des Rio del La Plata konnte ich mich leider nie richtig dran gewöhnen . Auch war ein schwaches Fischsterben am Ufer nicht zu übersehen .
Nach Ankunft des WoMo's ging es in Richtung atlantische Küste um die bekanntesten Playa's , See -und Badeorte Uy kennenzulernen. Von Weihnachten bis Ende Februar ist in Uy Urlaubszeit , was bedeutet , dass Massen an Menschen sich in
Richtung Arlantik Küste bewegen . In dieser Zeit wirkt das Binnenland wie ausgestorben . Wer jetzt denkt , einen ruhigen Urlaub dort zu verbringen , wird enttäuscht sein. Die Nacht wird zum Tag , das Erwachen beginnt 22 Uhr und später , wird bis in die Morgenstunden mit leiser aber auch lauter Diskomusik begleitet , was den " normalen Mitteleuropäer" anfangs um die Nachtruhe und dann in Rage brachte . Was mich begeisterte an diesen musikalischen Abenden , waren die sehr talentierten Gitarrenspieler , die zu Hauf an jedem Strand anzutreffen waren. Da ich selbst etwas Gitarre spiele ( Autodidakt ) bewunderte ich mit Genuss , wie gleichtig mehrere Gitarrenspieler sich spontan zusammen taten und mit improvisierten Trommeln dort feinste Musik zelebrierten . Solche überzeugte Livemusik , ohne Eintritt , hatte ich noch nie erlebt. Von Balladen über Altrock , vor allem traditionelle Volksmusik , konnte ich bis 6 Uhr früh genießen .
Was mir aufgefallen ist und dass schon mit Beginn dieser Reise , war diese uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der Menschen . Gerade weil mein schlechtes Spanisch die Kommunikation erschwerte , umso intensiver war die Hilfe .
Ein lebenswichtiges Thema sind die Lebenshaltungskosten in Uy . Entgegen älterer Berichte hier im Forum , liegt die Inflation jetzt bei etwa 10-12 % und dass spürt man schon beim elementarstem Einkauf ( Nahrung, Kleidung).
Dazu kommt , dass das Preis-Leistungsverhältnis aus den Fugen geraten ist . Minderwertige Ware wird zum Teil völlig überteuert bezahlt . Dazu kommt die hohe MWST und dass zwischen Import und Export des Landes eine Diskrepanz besteht.
Zuviele Importe verteuern die einfachsten Produkte . Nach meinem Gefühl , ist der Mittelstand/ Mittelschicht in Uy völlig unterentwickelt , ein Wettbewerb existiert so gut wie nicht . Löhne und Gehälter der Menschen gehen nicht analog mit dem Preisverfall/Inflation und ich kenne Beispiele , wo 3 Generationen sich eine Wohnung teilen um gemeinsam die Kosten zu tragen . Trotzdem erkenne ich immer wieder eine relative Zufriedenheit der Menschen , was diese auch so bewundernswert macht !!
Es gibt noch von vielen Eindrücken zu berichten , allerdings mache ich jetzt ersteinmal Schluss um zu wissen , ob überhaupt dafür Interesse besteht .

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Donnerstag 31. März 2016, 11:43

Hallo Datura,

noch eine Frage zu diesem Ehepaar in oder bei Chuy die WoMo's verleihen .Hast du die Adresse , Name oder anderer Verbindungen von den Beiden ?


HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Datura » Freitag 1. April 2016, 18:30

Hallo Gerhard,

das dürfte weiterhelfen:
http://www.camping-in-uruguay.com/info/

Schöne Grüße
Datura
Datura
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Enzian » Samstag 2. April 2016, 11:19

Hallo Datura ,

danke für deine Info/Webseite ! Leider gab es von dir keinen Kommentar zum obigen Bericht von mir ? Ok, muss auch nicht sein .

HG von Gerhard
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon Datura » Dienstag 5. April 2016, 20:24

Hallo Gerhard,

sorry, dass ich erst jetzt ausführlicher auf Deinen Beitrag antworte.

Ich auf jeden Fall interessiere mich für Deine Berichte aus UY.
Und damit bin ich sicher nicht allein im Forum.

Besonders fatal finde ich den Einbruch in das WoMo und dessen verspätete Ankunft. Ein blöder Anfang!
Dafür kennst Du jetzt die Altstadt von Montevideo sehr gut, die sich im Laufe der letzten 10 Jahre ziemlich gemausert hat.
Sah schon mal schlimmer aus.

An der Küste hast Du nun die Hochsaison kennen gelernt. Die übrigen 9 Monate schaut es da wohl ganz anders aus. Evtl. etwas zu ruhig (geschlossene Läden und Restaurants) und etwas zu unbelebt, weil die Ferienhäuser leerstehen. Und dann steigt die Einbruchsgefahr. Bekanntes Phänomen.

Wir haben uns vor einigen Jahren für ein Grundstück mit kleinem Haus, 35 km von Montevideo im "Landesinneren" entschieden. In einem gewachsenen Gebiet/Ort, mit einem guten Bodenwert, angemessenen Preisen (hat sich evtl. etwas geändert) und -sehr wichtig!- in einer "zona rural".
Seitdem verbringen wir 3 Monate in UY und den "Rest" des Jahres in Europa.

Die Lebenshaltungskosten in UY sind z.T. schwindelerregend und z.T. auch sehr günstig.
Ich finde, da kommt man ziemlich schnell zurecht.
Die Inflation ist miserabel. Aber mit einem Einkommen aus Europa gleicht sich das mas o menos aus.

Viele Grüße aus Europa - actualmente -
Datura
Datura
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Re: Obstanbau in Uruguay

Neuer Beitragvon monika » Montag 6. Juni 2016, 18:11

Servus,

da wir dabei sind schrittweise Part-Time nach Uruguay einzuwandern (haben mal mit dem Ankauf eines Hauses begonnen) und als Betätigungsfeld auch über was Landwirschaftliches nachdenken würden uns deine Eindrücke bezüglich Obstbau ev. auch die Marktchancen im Lande (wir wollen kein Industriebetrieb werden) interessieren.

LG Monika y Fritz
derzeit noch aus Österreich
monika
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