Montevideo - Die Hauptstadt eines Bauernhofes

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Montevideo - Die Hauptstadt eines Bauernhofes

Neuer Beitragvon Cheetah » Donnerstag 2. Dezember 2010, 03:21

Die Hauptstadt eines Bauernhofes
Montevideo trennt sich nur ungern von der Vergangenheit
Text und Fotos: Volker Mehnert

Glücklich sind die Städte in den Tropen und Subtropen, die ihren eigenen Strand vor der Haustür haben. Die Menschen klemmen sich ein Handtuch unter den Arm und tauschen innerhalb von zwanzig Minuten ihre stickige Wohnung oder das miserabelste Stadtviertel gegen einen luftigen Platz an der Sonne ein. Selbst die Ärmsten genießen dort im Alltag ein Vergnügen, das anderswo in der Welt lediglich ein Teil des großen Urlaubstraums sein kann. Montevideo ist einer dieser Orte, die vom geographischen Glück begünstigt sind, und befindet sich in bester Gesellschaft mit Havanna, Santo Domingo, Veracruz, Rio de Janeiro und Valparaíso - lateinamerikanische Hafenstädte mit Palmen und Sandstränden, über die früher die Seeleute aus aller Welt ins Schwärmen gerieten, und deren Namen noch heute auf der Zunge zergehen.

Trotzdem spielt der Tourismus in Montevideo keine gewichtige Rolle, auch wenn hin und wieder ein Kreuzfahrtschiff im Hafen anlegt und die Nachbarn aus Buenos Aires gelegentlich zum Einkaufen herüberkommen. Doch es gibt keine Besucherwellen, die die Stadt überschwemmen, und deshalb auch keine künstlich hergerichtete Touristenmeile und keine aggressiven Verkäufer, die den Fremden bedrängen.


Hier der ganze Bericht:
http://www.schwarzaufweiss.de/uruguay/monte1.htm
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Re: Montevideo - Die Hauptstadt eines Bauernhofes

Neuer Beitragvon Cheetah » Donnerstag 2. Dezember 2010, 03:25

Folgender Bericht ist schon aelter, denn ich wage zu behaupten, dass viele Uruguay wieder entdeckt haben:

Uruguay: Das vergessene Paradies

Nach einem Flug durchs Dunkel der Nacht. Ein neuer Tag. An einem Ort, den es nicht gibt. Weder im Reiseführer noch in der Realität. Ausserhalb von Raum und Zeit. Sein Name eine Verheissung, die auf der Zunge zergeht: Montevideo.

Montevideo, Hauptstadt von Uruguay, trotz anderthalb Millionen Einwohnern eine schweigsame Metropole. Umweht von derselben rauen Schönheit wie das Meer, an dem sie liegt. Ihr Glanz, von dem sie zehrt, ist verblichen. Geblieben ist ihr Charme, verschont von der Gleichmacherei der Globalisierung.

Draussen vor den Toren der Stadt wälzen sich die Fluten des Rio de la Plata aus dem Herzen Südamerikas in den Atlantik. Dort, wo der Fluss Meer wird, liegt der Hafen, der einst wichtigste Umschlagplatz des Kontinents. Seit dem Ende des Agrarbooms schwebt über Teilen der Anlagen verträumte Ruhe. Wie über dem ganzen Land, das lange zu den fortschrittlichsten Staaten der Welt gehört hat, der Schweiz Südamerikas.


Zum Link:
http://www.schweizerfamilie.ch/print/34071

LG
Cheetah


Ich persoenlich glaube, dass man Uruguay auf Anhieb mag oder eben nicht - dazwischen gibt es nichts. Ich mag Uruguay und seine Menschen:-))
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Re: Montevideo - Die Hauptstadt eines Bauernhofes

Neuer Beitragvon Cheetah » Donnerstag 2. Dezember 2010, 03:38

Noch ein weiterer Beitrag - pro und contra:

Ein uruguayisches Feuilleton aus Montevideo

http://www.radiobremen.de/nordwestradio ... eo100.html

LG
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Re: Montevideo - Die Hauptstadt eines Bauernhofes

Neuer Beitragvon Cheetah » Donnerstag 2. Dezember 2010, 03:45

Und bevor ich nun zu Bett gehe noch ein lesenswerter Bericht ueber das Land:

Touristen finden nur selten den Weg nach Uruguay. Das Land am Río de la Plata ist in der Reiseliteratur noch immer ein blinder Fleck. Genau das aber macht es so liebenswert.
Von Gaby Herzog



Bereit für den Fischfang
02. Januar 2009 Die Frau in Uniform will einen Kuss. "Adiós, eine schöne Reise", wünscht sie und streckt uns ihre Wange hin. Dass der Bus nach Cabo Polonio an der Haltestelle Nummer 3 abfährt, hat die junge Schaffnerin erklärt. Und dass es an der Küste schön ist. Keine dreißig Sekunden hat unser Gespräch gedauert, dennoch will sie zum Abschied einen Knutscher. Der Busfahrer dreht die Musik lauter, der Dieselmotor heult auf. Schwarz dampft die Abgaswolke aus dem Auspuff.

Man kennt sich nicht, man herzt sich trotzdem - das geht in Uruguay so selbstverständlich wie bei uns im Kölner Karneval. Wer durch das kleine Land am Río de la Plata reist, der begegnet überall der Kussfreude der Einheimischen: Die Kellnerin in dem kleinen Imbiss in der Altstadt von Montevideo herzt ihre Gäste, der Fischer an der Laguna de Castillos und auch der Möchtegern-Gaucho auf der Hazienda an der brasilianischen Grenze. Mal ist der Kuss laut und theatralisch wie eine italienische Operndiva, mal still und dezent wie in einem Bistro in Paris.

....................
Zum ganzen Bericht:

http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B4 ... ntent.html

Eine gute Nacht
wuenscht Cheetah
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