Leben in Grenznähe

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Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Sonntag 13. Juni 2010, 00:29

Hallo,Leute.
Ich meine einmal gelesen zu haben,dass man in Uruguay mindestens 50 Km Abstand zu Nachbarstaaten halten muss,
wenn man als Auslaender ein Haus oder Grundstueck erwerben moechte.
Habe ich das richtig in Erinnerung,und falls ja - ist dieses Gesetz immer noch relevant??
Demnach koennte ich beispielsweise in Paysandu oder Salto /oder auch in Barrios del Chuy keinen Grund bzw eine Immobilie erwerben.!!?? :o :shock: :o
Kennt sich jemand mit den neuesten Gesetzesbestimmungen diesbezueglich aus ??? :?: :roll: :?:

Gruss:Silvia
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon Cheetah » Sonntag 13. Juni 2010, 01:45

Hallo Silvia,

soweit ich mich recht erinnere, geht es um Farmland in Grenznaehe. Habs mal im Radio gehoert. Glaube nicht, dass etwas dagegen spraeche, wuerde man sich z.B. in Chuy ein Haus mit Garten kaufen und dort wohnen.
Sicher treiben wir die entsprechenden rechtlichen Hinweise noch irgendwo auf, oder Manfred oder Peter haben sie im Kopf.

Im uebrigen oeffnete sich vor meiner Antwort erst Dein eingefuegtes Foto - das ziemlich gross ist - und ich hatte eine Warte- bzw. Ladezeit von 1o Minuten hier in der Pampa und kenne nun fast jeden Stein (vermutlich von Euerem Haus :lol: :lol: )

LG
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon antaresuy » Sonntag 13. Juni 2010, 02:04

Hallo Silvia,

Hallo,Leute.
Ich meine einmal gelesen zu haben,dass man in Uruguay mindestens 50 Km Abstand zu Nachbarstaaten halten muss,
wenn man als Auslaender ein Haus oder Grundstueck erwerben moechte.
Habe ich das richtig in Erinnerung,und falls ja - ist dieses Gesetz immer noch relevant??
Demnach koennte ich beispielsweise in Paysandu oder Salto /oder auch in Barrios del Chuy keinen Grund bzw eine Immobilie erwerben.!!?? :o :shock: :o
Kennt sich jemand mit den neuesten Gesetzesbestimmungen diesbezueglich aus ??? :?: :roll: :?:


Das Gesetz ist noch nicht vom Parlament genehmigt worden, aber es betrifft Landgüter und nicht Häuser oder kleine Grundstücke in Ortschaften. Jedenfalls betrachtet das Gesetz auch noch die in "ausländischen" Händen Eigentümer, indem man eine Frist von 10 Jahren gibt um entweder die Staatsbürgerschaft anzunehmen oder das Gut zu verkaufen.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Sonntag 13. Juni 2010, 13:41

Danke,fuer Eure Antworten!!! :P
Ich wollte in Uruguay keine Gaertnerei oder einen Farmbetrieb eroeffnen - mir schwebt eher etwas Kleineres vor.
Lediglich ein Eigenheim:Terreno max. 500 qm/Casa max. 100 qm.Eventuell noch eine kleine Cabana zum Vermieten.
Das war"s auch schon. ;)

P.S. Das Haus auf dem Bild ist eine Caravilla ["Gipskartonplattencontainer" mit Dach - israelisches Fertigbauhaus].
Die Dinger gibt"s hier ab 30.000 US$,{Transport,Aufbau:???? $} dazu ein Grundstueck ab 50.000 US$,Anschluss: [Wasser/Strom] 5000 US$ ......... :!: :!: Da kommen wir der 100.000 US$-Grenze schon sehr nahe. :shock: :shock: -Fuer ne"n Pappkarton!!!!- :lol: :lol:

Da bekomme ich in manchen Gegenden in Uruguay [z.B. im schoenen Rochas/oder direkt nahe der brasilianischen Grenze /oder auch in San Jose/Libertad]
zwei bis drei kleine Objekte fuer!!
Und diese sind bestimmt nicht schlechter,als diese Caravillas !!??

Gruss:Silvia
Hormiga47
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon =MaBu= » Sonntag 13. Juni 2010, 21:39

Hormiga47 hat geschrieben:Ich wollte in Uruguay keine Gaertnerei oder einen Farmbetrieb eroeffnen - mir schwebt eher etwas Kleineres vor. Lediglich ein Eigenheim:Terreno max. 500 qm/Casa max. 100 qm.Eventuell noch eine kleine Cabana zum Vermieten. Das war"s auch schon. ;)


Hola Silvia,

damit bist Du auf der sicheren Seite. Wie schon Rita und Peter schrieben, sind von dem Gesetzesprojekt nur große landwirtschaftliche Flächen betroffen.

Saludos, Manfred
Leben braucht Freiheit! ·· Libertad o Muerte! ·· Tel.: 00598-96-863757
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Montag 14. Juni 2010, 00:25

Hallo,Leute!
Nachdem ich jetzt drei uebereinstimmende Antworten bekommen habe ,
sind meine Zweifel ,mich im Grenzbereich niederzulassen ,beseitigt!!

Danke - fuer die Antworten:Silvia
Hormiga47
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Re: Leben in Grenznähe

Neuer Beitragvon ATA » Sonntag 11. Juli 2010, 11:14

Tausende von uruguayischen Bürgern leben illegal in Argentinien. Besonders im südlichen Stadtteil von Buenos Aires, in San Fernando, Avellaneda und Lomas de Zamora leben schätzungsweise 30% der Uruguayer illegal. Offiziell sind es etwa 170.000 Inoffizell sollen es 300.000 Menschen sein. Sehr oft in ärmlichsten Verhältnissen. Ihre Kinder können zwar in Schulen gehen. Aber weiters ist nicht mehr möglich, weil sie, ohne die erforderlichen Papiere und Dokumente zu besitzen, sozial nicht existieren. Daher sind sie auch kaum in der Lage die Kosten von jeweils 40 US $ pro notwendigem Antrag oder Bescheinigung zu bezahlen.
Lilian Alfaro, uruguayische Konsulin in Argentinien und die rechte Hand des Präsidenten José Mujica während des Wahlkampfes will dies nun ändern. Die Einbürgerungskosten sollen für die betreffenden Uruguayer gesenkt werden und somit ermöglichten, die Illigalität aus finanziellen Gründen der uruguayischen Bürger in Argentinien zu beenden.
Leben und leben lassen!
ATA
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