Der deutsche Rentner

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Neuer Beitragvon ATA » Mittwoch 7. September 2011, 16:41

In Deutschland werden seit einigen Jahren auch die Renten besteuert. Bezugsgröße ist das Renteneintritts-Jahr 2005. Ab da werden 50% der Rente besteuert. Für jedes weitere Renteneintrittjahr kommen jeweils 2% dazu.

Beispiel: Bei einem Renteneintritt im Jahre 2010 werden 60% (5 Jahre x 2 % = zusätzliche 10%.)
Bis 2020 der Höchstsatz von 80% erreicht ist.

Von der Jahresrente sind vor Steuer absetzbar:

- Sonderausgaben wie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, Kosten für die Kfz-Haftpflicht- und die private Haftpflichtversicherung, gegebenenfalls Beiträge zur Unfall- und Lebensversicherung sowie Spendenaufwendungen.

­­-Außergewöhnlichen Belastungen, wiePauschbeträge für Behinderte Menschen, Krankheitskosten, die nicht über die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt werden, Zuzahlungen für Medikamente, Massagen und Physiotherapie, Zahnarzt- und Zahnersatzkosten.

-Weitere abzugsfähige Posten , wie Ausgaben für Haushaltshilfen, Handwerker, Schornsteinfeger, die jährliche Überprüfung der Heizung sowie Ausgaben für Malerarbeiten und Umzug".
Bei Mietern zusätzlich Nebenkosten, wie Kosten für den Hausmeister, die Treppenhausreinigung oder die Gartenpflege.
Wer natürlich noch weitere Einnahmen hat, wie Miet-oder Kapitaleinnahmen muß diese zum zu versteuernden Rentenanteil hinzurechnen.

Liegt das so bereinigtes Renteneinkommen bei einem Singel unter 8004 Euro pro Jahr bleibt alles steuerfrei.

Nur so ist es möglich zukünftige Pleite EU-Ländern über steuerliche Rettungsschirme vor dem finanziellen ertrinken zu retten. Auf das die zukünftige EU kein europäisches Land vergessen wird, egal wie mißgewirtschaftet es auch sein mag.

Also bitte Steuern zahlen und fröhlich sein. Es ist für einen fast guten Zweck.
Leben und leben lassen!
ATA
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Re: Der deutsche Rentner

Neuer Beitragvon ATA » Mittwoch 7. September 2011, 16:42

Die Rentner in Uruguay sind auch nicht gerade üppig finanziell ausgestattet. Und noch (!!) ist der Unterschied zu deutschen Rentnern bedeutend. Nur, wie wird es zukünftig sein? Werden deutsche Rentner in ihrer Armut zukünftig mit den Urguayischen auf gleichem Level stehen?
Die gute Nachricht: Heute startet der "Regierungsdialog Rente". Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) will mit Rentenexperten, Wissenschaftlern, Vertretern von Arbeit-Gebern, Kommunen und Sozialverbänden über die zukünftige Rente sprechen und ob es eine "Zeitbombe Altersarmut" geben wird.
Vorneweg erst einmal: Momentan geht es den Rentnern gut, aber davon sind etwa 400 000 über 65 auf staatlicher Hilfe zusätzlich angewiesen.
Auf Grund Arbeitslosigkeit, Geringverdiensten und Solo Selbstständigkeit werden es zukünftig drastisch mehr werden, die weit unter der Armutsrisikogrenze von 929 Euro fallen. Ursula von der Leyen wird dies erkennen müssen, wird aber gleichzeitig wegen der hohen (nein, nicht Pensionszahlungen für Beamte, die werden zukünftig auch unbezahlbar, aber trotzdem üppig weiter gezahlt werden)wegen der hohen Kosten wird die gut versorgte Arbeitsministerin sehr hohe Hürden aufstellen, so das die Verhinderung der Altersarmut nur sehr bescheidene Wirkung haben wird. Im Klartext: In Deutschland wird zukünftig die Altersarmut drastisch sein. Ist ja auch irgendwie verständlich. Der verabschiedete deutsche Haushalt beträgt etwas über 300 Milliarden Euro. Die deutschen Sicherheitsgarantien für bankrotte EU Staaten liegen über 200 Milliarden. Dies zeigt, wie "sorgsam und verantwortungsvoll" in Deutschland mit Geld umgegangen wird. Und einer muss diese Mißwirtschaft schließlich bezahlen. Und seltsam: Immer sind es die Habenichte, die dafür zahlen werden. Ein von Menschen gemachtes globales Naturgesetz, das nicht nur in korrupten Staaten liebendgerne angestrebt wird??
Und ich wette, irgend so ein FDP Schwachsinniger wird wegen der vielen "Rentenaufstocker" dann fordern, eine Schuldenbremse bei den Sozialleistungen einzuführen. Na dann, zukünftige Rentner: Gute Nacht!! Vielleicht gibt es aber dann diese FDP ja auch nicht mehr und keinen Außenministerkomiker. Dafür einen praktizierenden Augenarzt mit politischer Unerfahrenheit mehr.ie Gartenpflege.
Wer natürlich noch weitere Einnahmen hat, wie Miet-oder Kapitaleinnahmen muß diese zum zu versteuernden Rentenanteil hinzurechnen.

Liegt das so bereinigtes Renteneinkommen bei einem Singel unter 8004 Euro pro Jahr bleibt alles steuerfrei.

Nur so ist es möglich zukünftige Pleite EU-Ländern über steuerliche Rettungsschirme vor dem finanziellen ertrinken zu retten. Auf das die zukünftige EU kein europäisches Land vergessen wird, egal wie mißgewirtschaftet es auch sein mag.

Also bitte Steuern zahlen und fröhlich sein. Es ist für einen fast guten Zweck.[/quote]
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Re: Der deutsche Rentner

Neuer Beitragvon ATA » Mittwoch 7. September 2011, 16:44

Erste Raktionen auf den Rentendialogs:

Für den von der Arbeitsministerin geplanten Zuschuss zur Grundsicherung würden voraussichtlich nur wenige Versicherte die Anforderungen erfüllen, erklärten die SPD-Abgeordneten Elke Ferner, Anette Kramme und Anton Schaaf. Wenn die Bundesregierung tatsächlich Altersarmut vermeiden und die beitragsbezogene Rentenversicherung stärken wolle, müsse sie dafür sorgen, dass Versicherte mit ihren Rentenanwartschaften nicht unterhalb der Grundsicherung liegen. Nach Ansicht der SPD ist ein gesetzlicher Mindestlohn "dafür die wichtigste Grundlage".

Für die 6,5 Millionen Menschen im Niedriglohnbereich, die von Altersarmut bedroht seien, müsse ein Mindestlohn eingeführt werden

http://de.nachrichten.yahoo.com/kritik- ... 02141.html

Mindestlohn im Niedriglohnbereich ist gut. Wenn dabei nur nicht die Wirtschaft zusammen bräche, so prophezeien es die Wirtschaftsbosse. Niedriglöhner haben die Zukunft und die Stabilität Deutschlands also in der Hand. Mein Tip: Ihr habt keine Chance. Also nutzt sie gefälligst.
Leben und leben lassen!
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Re: Der deutsche Rentner

Neuer Beitragvon Cheetah » Mittwoch 7. September 2011, 17:22

Hallo ATA,

zu Deinen "erfreulichen" (!! :evil: ) Berichten hier noch einer:

Von der Leyen plant Mini-Rentenreform
Frührentner können sich auf günstigere Zuverdienst-Regeln freuen: Die Bundesregierung will den Senioren gestatten, ihre Rente bis auf die Höhe des früheren Nettolohns aufzustocken. Die Arbeitsministerin verspricht, "Schwachstellen im System" zu beseitigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 21,00.html

Der Arbeitsmoeglichkeiten gibts sicherlich nicht so viele, wie irgendwann evtl. alle brauchen. Mir kam da eine Idee :lol: :
Wie waere es mit diversen Rentnerbands die durch "Schland" ziehen und die altgelernte Volksmusik in peppiger Form vorbringen?

LG
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Cheetah
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Re: Der deutsche Rentner

Neuer Beitragvon ATA » Mittwoch 7. September 2011, 18:16

Cheetah hat geschrieben:Hallo ATA,

zu Deinen "erfreulichen" (!! :evil: ) Berichten hier noch einer:

Von der Leyen plant Mini-Rentenreform
Frührentner können sich auf günstigere Zuverdienst-Regeln freuen: Die Bundesregierung will den Senioren gestatten, ihre Rente bis auf die Höhe des früheren Nettolohns aufzustocken. Die Arbeitsministerin verspricht, "Schwachstellen im System" zu beseitigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 21,00.html
[/i]
Was hat sich die Leyen dabei gedacht? Natürlich den Ausbau der Mini-und Midijobs. Hoffentlich werden die Vollzeitjobs zu Gunsten dieser für die Arbeitgeber sehr lukrativen Minijobs nicht größtenteils verschwinden :evil:
Künftige Berufsbiographien werden lückenhaft sein. Darauf spekuliert von der Leyen. Denn so kann sie etwas anbieten, was nicht alle Armutsrentner in Anspruch nehmen können. Nämlich die"Zuschuss-Rente". Dabei wird die Rente von Geringverdienern, die 45 Jahre Versicherungsbeiträge gezahlt haben, aus Steuermitteln aufgestockt.
Wann kapiert die Leyen endlich, dass nur ein Mindestlohn die Altersarmut teilweise verhindern kann. Käme auch der Binnennachfrage zu gute. Aber nicht den Arbeitgebern. Und da liegt der Hase im Pfeffer. in der Regel sind das oft CDU-Wähler :o :lol: :lol: :lol:
Nicht die Hasen, die Arbeitgeber! :x
Leben und leben lassen!
ATA
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Re: Der deutsche Rentner

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Sonntag 11. September 2011, 22:47

Was hat das Alles mit:
Über das Land Uruguay zu tun???
Zuerst stand der Bericht/Beitrag unter: Leben in Uruguay--dort hatte er meines Erachtens auch nichts zu suchen!!
Ralph hatte ihn unter: Ethik ,Politik und Religion verschoben,wo er angemessen gewesen waere.

In dieser Rubrik kann man uebrigens eine Mitgliedschaft beantragen--falls sich jemand fuer Politik interessiert!!

Gruss:Silvia
Hormiga47
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