Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

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Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon Ralph » Samstag 19. Juni 2010, 15:40

Immer wieder stellt sich die Frage:

"Wo wohnen in Uruguay? In Montevideo oder am Meer?"

Eine diesbezüglich Frage von Sima wurde von Manfred so beantwortet:

Manfred hat geschrieben:Hallo Sima,

willkommen im Forum und in Uruguay! Daß ihr euch erst einmal Land und Leute in Ruhe anschauen wollt, ist das Vernünftigste, was ihr tun könnt. Vermutlich wird euch am Ende eurer Erkundungstour die uruguayische Südküste am besten gefallen, genauer gesagt der Küstenstreifen zwischen Montevideo und Punta del Este, wie das bei den allermeisten Einwanderern der Fall ist - nicht nur, weil es dort landschaftlich schön und das Meer in der Nähe ist, sondern auch weil hier der Großteil der Leute lebt, und wenn man mit irgendwas sein Geld verdienen muss, ist eine dichter besiedelte Umgebung einfach besser als eine Einöde, auch wenn diese noch so paradiesisch sein mag.

Aktuelle Mietpreise findet ihr zuhauf auf Buscandocasa.com, wenn ihr dort auf "Alquileres Anuales" drückt. Die angegebenen Mieten sind die Monatsmieten bei Jahres- oder Zweijahresmietverträgen. Falls zusätzlich Nebenkosten zu bezahlen sind, stehen diese unter dem Icon mit den vielen Figuren.

Jetzt kennt ihr natürlich die unterschiedlichen Wohngegenden und Stadtviertel nicht. Zum Beispiel Montevideo: Die schicken Viertel sind Carrasco (nicht Carrasco Norte!), Punta Gorda, Buceo, Pocitos, Punta Carretas und Parque Rodó. Die liegen alle im Südteil der Stadt, am Rio de la Plata.

Preiswerter, in aller Regel mit weniger 'Komfort', aber trotzdem noch in Ordnung sind die Viertel Malvin, Palermo und Barrio Sur, die auch alle am Rio de la Plata liegen, sowie Centro, Cordón und Pocitos Nuevo, ebenfalls im Südteil der Stadt, aber nicht unmittelbar an den Rio de la Plata grenzend.

Eine Zwischenstellung nimmt die Ciudad Vieja (Altstadt) ein. Hier sind einige Straßenzüge in Ordnung (d.h. in diesem Fall: sicher), vor allem die, die im Zentrum der Altstadt liegen. Die anderen sind zum Wohnen nicht so empfehlenswert.

Andere Viertel der Hauptstadt sind m.E. für Ausländer nicht als Wohngegenden geeignet. Für diesen Satz werde ich womöglich einige fragende Blicke ernten oder vielleicht sogar einen auf die Mütze bekommen. Aber das ist einfach so. Die Leser dieses Forums wollen Infos und Erfahrungswerte, hier sind sie. Jeder kann natürlich machen, was er will.

Eine Auflistung der Stadtviertel Montevideos nebst Lageplan gibt es hier auf Wikipedia.

In der Ciudad de la Costa (östlich Montevideos, bis einschl. El Pinar) ist alles, was nördlich ("Norte") der Bundesstraße "Ruta Interbalnearia" liegt, weniger empfehlenswert. Auch an der darauf nach Osten folgenden Costa de Oro (zwischen dem Arroyo Pando und dem Arroyo Solís Grande bzw. von Neptunia bis einschl. Jaureguiberry) gilt diese Faustregel, wenn auch mit Einschränkungen, vor allem bis einschl. Parque del Plata.

Nach diesen eher allgemeinen Ausführungen, die wahrscheinlich nur von denen verstanden wurden, die hier leben, wieder zurück zu eurem konkreten Anliegen.

Die Uruguayer mögen in aller Regel keine Kurzzeitvermietungen, sondern nur Mietverträge mit einem Jahr oder mehr Laufzeit. Vor allem in Montevideo ist das so. D.h. es dürfte nicht einfach sein für nur zwei Monate oder wenige Wochen ein Haus oder eine Wohnung in der Hauptstadt zu finden. Was nicht heißt, daß das unmöglich sei.

Außerhalb Montevideos, z.B. in der Ciudad de la Costa, ist das schon einfacher - dann allerdings mit höheren Mieten als den auf Buscandocasa.com angegebenen für Jahresmietverträge.

Fragt einfach weiter, und wir werden euch antwortern.
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon Paule » Mittwoch 23. Juni 2010, 03:53

Ralph hat geschrieben:Immer wieder stellt sich die Frage:

"Wo wohnen in Uruguay? In Montevideo oder am Meer?"

Eine diesbezüglich Frage von Sima wurde von Manfred so beantwortet:

Manfred hat geschrieben:Hallo Sima,

willkommen im Forum und in Uruguay! Daß ihr euch erst einmal Land und Leute in Ruhe anschauen wollt, ist das Vernünftigste, was ihr tun könnt. Vermutlich wird euch am Ende eurer Erkundungstour die uruguayische Südküste am besten gefallen, genauer gesagt der Küstenstreifen zwischen Montevideo und Punta del Este, wie das bei den allermeisten Einwanderern der Fall ist - nicht nur, weil es dort landschaftlich schön und das Meer in der Nähe ist, sondern auch weil hier der Großteil der Leute lebt, und wenn man mit irgendwas sein Geld verdienen muss, ist eine dichter besiedelte Umgebung einfach besser als eine Einöde, auch wenn diese noch so paradiesisch sein mag.

Aktuelle Mietpreise findet ihr zuhauf auf Buscandocasa.com, wenn ihr dort auf "Alquileres Anuales" drückt. Die angegebenen Mieten sind die Monatsmieten bei Jahres- oder Zweijahresmietverträgen. Falls zusätzlich Nebenkosten zu bezahlen sind, stehen diese unter dem Icon mit den vielen Figuren.

Jetzt kennt ihr natürlich die unterschiedlichen Wohngegenden und Stadtviertel nicht. Zum Beispiel Montevideo: Die schicken Viertel sind Carrasco (nicht Carrasco Norte!), Punta Gorda, Buceo, Pocitos, Punta Carretas und Parque Rodó. Die liegen alle im Südteil der Stadt, am Rio de la Plata.

Preiswerter, in aller Regel mit weniger 'Komfort', aber trotzdem noch in Ordnung sind die Viertel Malvin, Palermo und Barrio Sur, die auch alle am Rio de la Plata liegen, sowie Centro, Cordón und Pocitos Nuevo, ebenfalls im Südteil der Stadt, aber nicht unmittelbar an den Rio de la Plata grenzend.

Eine Zwischenstellung nimmt die Ciudad Vieja (Altstadt) ein. Hier sind einige Straßenzüge in Ordnung (d.h. in diesem Fall: sicher), vor allem die, die im Zentrum der Altstadt liegen. Die anderen sind zum Wohnen nicht so empfehlenswert.

Andere Viertel der Hauptstadt sind m.E. für Ausländer nicht als Wohngegenden geeignet. Für diesen Satz werde ich womöglich einige fragende Blicke ernten oder vielleicht sogar einen auf die Mütze bekommen. Aber das ist einfach so. Die Leser dieses Forums wollen Infos und Erfahrungswerte, hier sind sie. Jeder kann natürlich machen, was er will.

Eine Auflistung der Stadtviertel Montevideos nebst Lageplan gibt es hier auf Wikipedia.

In der Ciudad de la Costa (östlich Montevideos, bis einschl. El Pinar) ist alles, was nördlich ("Norte") der Bundesstraße "Ruta Interbalnearia" liegt, weniger empfehlenswert. Auch an der darauf nach Osten folgenden Costa de Oro (zwischen dem Arroyo Pando und dem Arroyo Solís Grande bzw. von Neptunia bis einschl. Jaureguiberry) gilt diese Faustregel, wenn auch mit Einschränkungen, vor allem bis einschl. Parque del Plata.

Nach diesen eher allgemeinen Ausführungen, die wahrscheinlich nur von denen verstanden wurden, die hier leben, wieder zurück zu eurem konkreten Anliegen.

Die Uruguayer mögen in aller Regel keine Kurzzeitvermietungen, sondern nur Mietverträge mit einem Jahr oder mehr Laufzeit. Vor allem in Montevideo ist das so. D.h. es dürfte nicht einfach sein für nur zwei Monate oder wenige Wochen ein Haus oder eine Wohnung in der Hauptstadt zu finden. Was nicht heißt, daß das unmöglich sei.

Außerhalb Montevideos, z.B. in der Ciudad de la Costa, ist das schon einfacher - dann allerdings mit höheren Mieten als den auf Buscandocasa.com angegebenen für Jahresmietverträge.

Fragt einfach weiter, und wir werden euch antwortern.



Mann sagt alles was imm Norden von Montevideo liegt sollte man Meiden. ;) ;) ;) ;)
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Dienstag 6. Juli 2010, 01:28

Auch eine Art des Wohnens:
http://computer.de.msn.com/ratgeber_und ... =154035876

Gruss:Silvia
-good-dog.jpg
-good-dog.jpg (6.51 KiB) 10215-mal betrachtet
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon Cheetah » Dienstag 6. Juli 2010, 01:49

Ok Silvia,

hab mich fuer folgendes Eigenheim entschieden :D :

http://computer.de.msn.com/ratgeber_und ... 876&page=4

mit Duesenantrieb natuerlich :lol: :lol: :lol:

Cheetah

PS. Sieht nebenbei bemerkt auch relativ einbruchsicher aus:-))
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon andreas » Donnerstag 8. Juli 2010, 13:08

Hallo!
Ich habe eineige Fragen zu einem 2 monatigen Besuch in Montevideo.Aus den bisherigen Beitägenergibt sich , das ein Anmieten
von einem einf. Appartement für 1 Person für so einen kurzen Zeitraum-genau Mitte Aug.-Mitte Okt.- sehr schwierig ist;
vielleicht weiß ja trotzdem jemand etwas( auch mitwohngelegenheit- bis max. 500 USD / Monat.

Über Geldumtausch- gebühren, Kreditkartennutzung etc. habe ich auch verschiedenes gefunden- es scheint hier wenig feste Regeln zu
geben ; kann man den nicht einfach Euro direkt in die Landeswährung wechselnß Brauch man unbedingt USD " als 2. offizielle Währungß
( außer für Hotelbezahlung, Flughafengebühr das ist klar)

Weiß jemand eine gute / preiswerte Sprachschule/-lehrer für Spanisch ( Beginnerniveau )

Danke vorab für detailbezogene Antworten
u. viele Grüße aus D.

Andreas

Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon Ralph » Donnerstag 8. Juli 2010, 15:12

Hallo Andreas,

ich zerlege Deinen Beitrag in mehrere Themen und stelle diese an die passende Stelle.
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon mari » Sonntag 2. Oktober 2016, 17:49

Hola aus Wien,

dies ist mein erster Eintrag hier in dieses tolle Forum. Wir wollen im Februar für ein paar Monate nach Montevideo (mit Kind 1 Jahr) und daher sind wir sehr daran interessiert in einem sicheren Stadtviertel zu wohnen). Auf der Suche nach Tipps im Internet bin ich auf diesen bereits schon vorhandenen Thread gestoßen, allerdings stammt er von 2010 und anscheinend hat sich in den letzten Jahren ja doch einiges bzgl. Sicherheit (ins Negative) verändert. Kann uns vielleicht jemand ein kleines Update geben? Uns wäre damit sehr geholfen, ich bin doch etwas verunsichert, da ja zB das auswärtige Amt von Deutschland auf der Homepage über einen deutlichen Anstieg von Raubüberfällen auf Restaurants auch in Pocitos berichtet. Ich hoffe, ihr könnt uns hierbei ein bisschen weiterhelfen :-)!

Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon antaresuy » Sonntag 2. Oktober 2016, 19:02

Hallo Mari,

willkommen im Forum. Ehrlich gesagt müsste man sich fragen wo es keine Probleme mit der Sicherheit gibt. Trotzdem ist Uruguay noch ziemlich ein sicherer Ort um sich niederzulassen.
Wenn Ihr in Montevideo leben möchtet, wäre eine Wohnung in Pocitos oder Punta Carretas am besten aus verschiedenen Gründen. Es sind die Wohnviertel mit der dichtesten Bevölkerungsrate mit vielen Wohnblocks die rund um die Uhr einen Wächter am Eingang haben. Es sind auch die Wohnviertel wo alle Dienstleistungen nicht entfernt sind und auch mit der grössten Auswahl an Restaurants. Als Strand hat man dort nur halt Pocitos welcher normalerweise überbevölkert ist. Ende Februar, anfang März beginnt die Schule und meistens ist es so dass der März für Europäer ideal ist um an den Strand zu gehen, der dann praktisch leer ist. Ausserdem hat man von Pocitos oder Punta Carretas aus eine ausgezeichnete Busverbindung in alle Stadtviertel.
Falls Ihr eine Wohnung sucht, gebe ich Euch noch die Email von Maite Arrieta die als Maklerin speziell für Kurzfristmieten tätig ist und eine grosse Auswahl immer zur Verfügunge hat. Leider spricht sie kein Deutsch, aber sie spricht fliessend Englisch. Notfalls kann ich als Dolmetscher Einspringen.
maite@serviciosturisticosenuruguay.com

Grüsse aus Montevideo
Peter Stross
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Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon mari » Montag 3. Oktober 2016, 19:05

Vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort. Ok das heißt wir werden uns ganz sicher eine Wohnung in einem der beiden Gebiete nehmen!! Ich habe das ebenso in Internet recherchiert und mich bisher auch nur um Wohnungen in diesen Barrios umgesehen. Ich hatte irgendwie trotzdem noch die Hoffnung, ihr würdet sagen, dass man auch in den anderen Stadtteilen gut und sicher leben kann [Naivchen ich;-)..]. Hat sich das wirklich so drastisch in den letzten Jahren geändert? Um welche Art von Kriminalität handelt es sich hierbei? Diebstahl zB ist zwar natürlich auch unangenehm, aber solange Leib und Leben nicht in Gefahr sind, könnten wir damit klar kommen. Ist es eurer Meinung nach schon von Grund auf eine schlechte Idee sich als unwissende Europäer mit kleinem Kind in Montevideo aufzuhalten? Kann man die Gefahr mit europäischen oder nordamerikanischen Städten vergleichen? New York zB ist ja auch nicht gerade sicher, aber es hat irgendwie zumindest nach meinem Empfinden diesbezüglich einen "besseren Ruf" als südamerikanische Städte. Ich hoffe, die Fragen kommen nicht blöd rüber, ich möchte mir nur so gut wie möglich ein Bild von der Situation machen um entscheiden zu können, ob, wo und wie lange wir in Uruguay bleiben. Es wäre echt toll, noch einmal ein paar Infos zu erhalten. Und danke für die Mailadresse, ich werde der Maklerin sofort schreiben!!

Liebe Grüße aus dem kühlen verregneten Wien, Marianne

Re: Wo wohnen? / Stadtviertel in Montevideo

Neuer Beitragvon antaresuy » Montag 3. Oktober 2016, 21:58

Hallo Marianne,

es gibt schon andere Stadteile wo man leben kann, aber mit den Doenstleistungen so in der Nähe und in der Auswahl und mit den Verbindungsmöglichkeiten ist es doch besser in diesen Viertel unterzukommen. Da ist man nicht so auf ein Auto angewiesen. Mit der Sicherheit ist es so, dass man am besten nicht viel dabei hat wenn man ausgeht und wenn eine Kamera mitgenommen wird, versuchen diese nicht öffentlich auf der Strasse transportieren.Mit Geld auch immer verteilt mitnehmen, so dass wenn man überfallen wird die Räuber etwas bekommen aber nicht alles und nie Dokumente, Ausweise oder Kreditkarten zusammen mit Geld haben. Am Besten ist eine Brieftasche haben mit etwas Geld und der Rest des Geldes am Körper. Normalerweise geschieht alles in Sekunden und man soll sich nicht wehren. Bei Frauean keine Tasche sondern am Besten sind die Gurte ( http://www.asos.com/es/tommy-hilfiger/r ... idcolumn=1 ) in diesem Stil um das wegreissen zu vermeiden.
Um ehrlich zu sein, es war einmal sicherer, aber irgendwie sind in ganz Südamerika die Raubüberfälle schlimmer geworden. Aber wenn man vorsichtig ist werdet Ihr gut über die Runden kommen.

Liebe Grüsse,
Peter Stross
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