Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

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Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon Ralph » Dienstag 18. Mai 2010, 05:55

Hi,

soweit ich das sehen kann, gibt es seit über 2 Jahren massive Probleme,
nennenswerte Beträge mit der EC-Karte in Uruguay, Argentinien, bis hin zu Afrika
aus den Automaten zu ziehen.
Die Cirrus, ATM, die ausländischen und deutschen Banken erfreuen sich offensichtlich gemeinsam daran,
dass dieser "Umstand" allen deren Kassen füllt,
ohne das konkret ein Schuldiger ausgemacht werden könnte.
Ist das immer noch so?
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 18. Mai 2010, 08:14

Lieber Ralph,

die Frage verstehe ich nicht richtig.

Tatsache ist, dass ich mit Master- und Maestro-Card Geld abheben konnte, allerdings jedes Mal eine Obergrenze von 200 Dollar, dazu gab es jedes Mal eine Gebühr.

Blöd allerdings, dass meine Postbank auf die Idee kam, mir das Konto vorübergehend zu sperren, obwohl volle Deckung auf dem Konto war.
Da stand ich nun in Montevideo dumm da. Gleichzeitig liessen die eine Abbuchung platzen. Das hat noch ein Nachspiel.
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon tandaras » Dienstag 18. Mai 2010, 13:24

in deutschland werben diverse banken damit, dass man bei ihnen weltweit ohne gebühren geld abheben kann.
darauf würde ich sie bei kontoeröffnung festnageln, bzw. ach klären, ob sie die gebühren einer bank in uru auch übernehmen. denn sonst reden die sich damit raus.
ich selbst habe ein konto bei der alten citibank (jetzt heissen die taxo) und die haben auch eine filiale in monte. dort bekam ich 2oo dollar ohne kosten. und das ganze auch 5 mal hintereinander. einfach karte wieder neu reinschieben. also waren es jedesmal 1ooo dollar.
tandaras
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon binschonweg » Dienstag 18. Mai 2010, 14:20

Ralph hat geschrieben:Die Cirrus, ATM, die ausländischen und deutschen Banken erfreuen sich offensichtlich gemeinsam daran,
dass dieser "Umstand" allen deren Kassen füllt,
ohne das konkret ein Schuldiger ausgemacht werden könnte.
Ist das immer noch so?


es ist eine unverschämte Abzocke, ja.... letztes Jahr konnte ich nur 100 USD pro Vorgang ziehen (Mastercard), natürlich jedes mal + Gebühren (das waren damals grad 67 Euro + 5 Euro gebühren oder so) - Verbrecherbande, der ganze Bankenhaufen. Mit EC ergings mir genauso, max 100 USD pro Vorgang + 3 Eur (hier habe ich fixe 3 Eur für Auslandsabhebungen außerhalb der Eur-Zone, in der EU kostenlos).

So viel ich weiß, lassen sich bei manchen Banken am Schalter mittels EC mehr als diese 100 USD (bzw dein Limit je nach Karte/Bank) abheben - ich weiß nicht wie kompliziert dieser Vorgang ist, wahrscheinlich wirst Du erst unverständliche Blicke ernten "wie was? worum geht's?", bis sich einer findet, der kompetent ist.... :cry:
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon binschonweg » Dienstag 18. Mai 2010, 14:22

Ralph hat geschrieben:Hi,

soweit ich das sehen kann, gibt es seit über 2 Jahren massive Probleme,


eventuell hilft es Konto bei einer Bank zu haben die in D und SA present ist (HSBC,Santander) - vielleicht sind dann die Limite anders, wenn sie ihre "eigene" Karte erkennen... müßte man sich erkundigen.
binschonweg
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon Ralph » Dienstag 18. Mai 2010, 15:13

gaucho hat geschrieben:Lieber Ralph,

die Frage verstehe ich nicht richtig.

Hi gaucho,

Vor 2008 konnte man mit der EC-Karte an jedem Automaten 5000 Pesos raus lassen, bei der BROU gab es sogar 10000.
Seit ziemlich genau dem 1.3.2008 geht das nicht mehr.
Zunächst schien es gar nicht mehr zu gehen.
Wochen später war dann klar:
Es kommt nur noch ein Gegenwert von max. 100 USD raus, egal ob man Pesos oder Dollar zieht.
Mehrfaches Abheben hintereinander war möglich, ist aber eine Nervensache, vor allem wenn hinter einem die Leute schon ungeduldig werden.
Da mich ziemlich geärgert hat, dass dabei jedesmal kräftig Gebühren fällig wurden habe ich seinerzeit ein wenig nachgeforscht.

Resultat war:
Versucht man mehr abzuheben als gestattet, kommt die unsinnige Fehlermeldung: "ATM out of order".
Die BROU sagt, es muss an der Bank in D liegen... (Ist Ihr Konto denn gedeckt? Ist die Karte defekt?)
Die Deutschen sagen: Das muss an der Bank in Uruguay liegen. (Wir wissen von nichts.)
Östereichische EC-Karten sind ebenso betroffen.
In Argentinien konnte dasselbe Phänomen festgestellt werden, ebenso in Südafrika.
Siehe: http://www.argentina-argentinien.com/ne ... rigkeiten/
In Carrasco gab es einen Automaten, der 5000 ausgespuckt hat, keine Ahnung mehr, wie die Bank heisst (Von Antel aus ein paar Meter richtung Strand).
Kreditkarten waren nicht betroffen.

Meine Frage war:
Ist das immer noch so?
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon Islagaspar » Dienstag 18. Mai 2010, 17:54

Hallo an alle,

wir haben im Februar abgehoben:

Mit spanischer Mastercard/ 4B ( debitkarte von BBVA)

Automaten in Tienda Inglesa/Atlantida
5000 Pesos ( mehr als 100 USD) Gebühren = 8.52 EURO
3000 Peso ( auch etwas mehr als 100 USD) Gebühren = 5.64 EURO

bezahlen mit VISA = 1 %
Beispiel: 1453 Peso = 54.66 EURO Gebühr = 0.55 Euro

Ungewohnt war der Kauf einer 4GB Speicherkarte für 21,- USD.
Ich gab an der Kasse meine spanische VISA hin und wurde gefragt in wievielen Raten ich zahlen wollte. ( Ich glaub ich hab ziemlich dämliche geschaut)

Viele GRüsse
Andrea
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon antaresuy » Dienstag 18. Mai 2010, 18:22

Ungewohnt war der Kauf einer 4GB Speicherkarte für 21,- USD.
Ich gab an der Kasse meine spanische VISA hin und wurde gefragt in wievielen Raten ich zahlen wollte. ( Ich glaub ich hab ziemlich dämliche geschaut)


Hallo Andrea,

es ist ungewöhnlich für Dich, aber nicht in Uruguay. Grundsätzlich hast Du mit ausländischen Karten keine Ratenmöglichkeit - das geht nur mit in Uruguay ausgestellten Karten. Da können Uruguayer Einkäufe auf verschiedene Raten zinslos finanzieren. Dies ist ein Abkommen zwischen des Kartenausstellers und der verschiedenen Geschäfte. Es wird hjalt hier viel benützt. Also in diesem Fall (oben), wenn Du in 6 Raten den Kauf machst, kommt über 6 Monate USD 3,50 pro Monat auf die Rechnung. Dein Limit ist aber für das Saldo auf jeden Fall um diesen Betrag blockiert.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon Sima » Freitag 21. Mai 2010, 02:02

Von dem Thema kann ich ein Lied singen!

da merke ich schon, wie es innerlich in mir kocht :evil: :evil: :evil:

Bevor ich jetzt unser persönliches Drama im Detail erzähle, hier die Fakten:

Die Deutsche Bank wirbt mit " weltweit kostenlos Bargeld abheben" , das ist eine Lüge. Die angeblichen Partnerbanken gibt es in Südamerika nur in Chile (2), Brasilien(2-3) und in Surinam (4-10, keine Ahnung aber es waren die meisten) :shock: :mrgreen: :o

In Montevideo gibt es eine Filiale der Deutschen Bank, aber nur für Geschäftskunden. In Buenos Aires gibt es auch eine, da hat man uns nicht mal rein gelassen, nur für Geschäftskunden.
Unser Berater bei der Deutschen Bank behauptet aber was anderes, er hatte mir extra die Adressen gemailt.

Sowohl in Uruguay als auch in Argentinien gibt es ein sehr kleines Limit, pro Vorgang. Das hängt allerdings auch von der eigenen Bank und der von ihr geschätzten Kreditwürdigkeit ab. Es hat also, zumindest in Argentinien weiß ich das sicher, nicht jeder das gleiche Limit. Trotzdem, es bewegt sich in einem Rahmen um die 100 Dollar.

Und das ist bei EC-Karten das Problem. Natürlich kann man seine Karte mehrmals in den Automaten stecken, aber man zahlt eine Gebühr pro Vorgang. Im Falle der deutschen Bank lag die bei 8 Euro, umgerechnet in Prozent betrug die Gebühr ca. 10%. :o :shock:

Die beste Lösung sind Kreditkarten, aber hier gilt auch, das Kleingedruckte lesen. Die Deutsche Bank war in unserem Test mal wieder die teuerste.
Viele Kreditkartenanbieter werben damit, keine Gebühren für Abhebungen im Ausland zu erheben. man zahlt dann lediglich die 1,75% für den Währungswechsel. Lustiger Weise sind das fast immer die kostenlosen Kreditkarten :lol:

Und logisch ist auch: zahlt man in Prozent, ist das kleine Limit pro Abholvorgang auch kein Problem!

Ich kann nur sagen: So globalisiert sind wir !

Und super Abzocke der Banken!

Richtig teuer wird es auch, wenn man sein Geld aus Deutschland auf ein Konto hier überweisen will. Western Union ist auch keine Alternative, es sei denn, man überweist mal eben 100.000 Euro und mehr, dann halten sich die Gebühren verhältnismäßig in Grenzen :!:

Wir haben uns übrigens auch bei der City-Bank und bei der Santander in Deutschland erkundigt. Wenn man dort ein Konto hat, ist es keineswegs so, dass man dann bei der Santander oder City-Bank in Uruguay kostenlos Geld abholen kann, weil die autonom sind.
Sima
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon Max » Freitag 21. Mai 2010, 23:00

Meine Erfahrungen im März/April 2010:
Mit ADAC Kreditkarten-Doppel Gold (Visa und Mastercard) sind keine Abhebegebühren angefallen. Voraussetzung ist die vorherige Einzahlung eines Guthabens auf dem Kartenkonto. Wir haben immer bei der "banred" (Logo mit grünem Streifen) Bargeld abgehoben, weil dort die Leute nicht Schlange standen, wie so oft bei der "Brou". Umrechnungskurs war absolut ok. Höchstmenge pro Abhebung waren 200 Dollar oder 5000 Pesos.
Positiv noch: bei Zahlung der Restaurantrechnungen mit Kreditkarte fallen zwar 1% Auslandseinsatzentgelt an, jedoch wurde auf dem Kartenkonto immer eine "Reduccion IVA Ley 17934" mit ca. 7,5% gutgeschrieben. Einkäufe und Tanken kosteten ebenfalls 1% Gebühr.
Liebe Grüße Max
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Re: Geldabheben mit EC-Karte in Südamerika

Neuer Beitragvon gaucho » Samstag 22. Mai 2010, 22:21

Gegen den Kurs kann auch ich nicht klagen - der war, wie sich nachher herausstellt, besser als in den Wechselstuben.

Aber die Begrenzung auf 200 Dollar ist schon lästig. Auch wenn ich da auch Gebühr zahle - in D kann ich ohne größere Begrenzung abheben.
Jedoch, man soll ja beide Länder nicht 1:1 vergleichen ....
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