Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

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Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Martin » Mittwoch 7. April 2010, 15:05

Na endlich wissen wir, dass Uruguay doch nicht so teuer ist wie in dem Bericht http://lateinamerika-reisemagazin.com/2 ... auf-erden/, der in der BBC erschien, und so anscheinend oberflächlich recherschiert,dahin gesagt wurde. Die Erkenntnis mit "Beweisen" liefert ein adeliger deutscher Immobiliennhändler, der sich zu dem noch fantastisch in Unfallstatistiken auskennt. Eine echte Koryphae, wie alle, die was verscheuern wollen. Besser anstatt rumzulamentieren,würde er besser eine Richtigstellung in der BBC forden und sich mit besagtem Herrn Varela zu einem kleinen Plausch treffen. Hier der Bericht http://immobilienuruguay.com/2010/04/03 ... assengrab/
Woher die Informationen kommen will er wissen, na wenn es der Immo nicht weiss hier eine Quelle http://www.espectador.com/1v4_contenido ... 5827&sts=1
Richtig ist natuerlich, dass in Montevideo die Preise sowohl fuer Immobilien als auch fuer Autos am höchsten sind, dort wohnen halt nun mal die meisten Menschen, und die Statistik ist für Uruguay erstellt und nicht für ein paar Auswanderer, die eine günstige Ecke suchen, die es mit Sicherheit gibt. Und auf den Autopreis bezogen ist das, wenn man es mit den hiesigen Einkommen vergleicht auch gewaltig, das kann er drehen und wenden wie er will.
Interssant ist auch die Unfallstatistik, die er anzweifelt wobei Äpfel mit Birnen verglichen werden und irgendwelche Statistiken zu Rate gezogen werden. Ich versteh nicht wie er über 5 % pro 100.000 Einwohner in Deutschland mit über 5 % in Uruguay vergleichen kann. Hier liegt die Bevölkerungsdichte bei (ich glaub 8 oder 9 pro km2, in Deutschland sind es mehrere Hundert) 4/5 des Landes sind unbewohnt und es knallt in allen Ecken, nicht nur in Montevideo, gerade ausserhalb fahren sie besoffen, übernächtigt und wie die Irren. Es spricht halt ein Immo, der Geschäfte machen will, das kann man ihm ja auch nicht verübeln. Doch wie gesagt sollte er sich mit den richtigen Leuten auseinandersetzen. Es geht rein um die Wahrheit un d nicht um irgendeine Beschönigung der Tatsachen. Jeder sollte doch wissen was ihn mehr oder weniger erwartet.

Hopp Leute jetzt kniet euch mal rein, das macht doch ein Forum zu einem Forum
Martin
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Ralph » Mittwoch 7. April 2010, 21:33

Hi Martin,

ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
Ich kann nicht beurteilen ob BBC oder El Pais schlampiger rescherchiert.
z.B. die Verkehrstoten:
Die Anzahl PKW/Einwohner liegt in Deutschland ganz sicher vielfach höher als in Uruguay.
Die Anzahl der Toten/insgesamt gefahrene Kilometer mit Sicherheit deutlich niedriger.
Wie kann da ein realistischer Vergleich möglich sein?
Ich bin mir 100% sicher, dass die Teilnahme am Strassenverkehr in Uruguay deutlich riskanter ist
als wie in Deutschland - obwohl in Uruguay meistens deutlich langsamer gefahren wird.
Liebe Grüße, Ralph
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Ralph
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Martin » Donnerstag 8. April 2010, 00:22

Yep seh ich auch so, daher sind die Übertreibungen weder in die eine noch in die andere Richtung sinnvoll.
Martin
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon gaucho » Donnerstag 8. April 2010, 14:05

Das halt ich jetzt - ohne mich um Details kuemmern zu wollen - eher schraeg.
a) ein Immo will wohl seine Huetten hoch verkaufen, und nicht das ganze Land aufkaufen - oder? Warum soll er das Land schlecht machen?
b) es ist ein anderes Fahren als in D, aber es ist kein "schrecklich gefaehrliches". In den Nachrichten hoere ich allerdings, dass viele Auslaender verwickelt sind. Du musst Deine Augen hoellisch aufmachen ja klar, aber auch beachten, dass hier andere Regeln gelten!
Z.B. Ampel hinter der Kreuzung - Autobahnen wie in D gibt es ueberhaupt nicht - auch die Interbalnaearia wird bewusst fuer Fussgaenger unterbrochen.
gaucho
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Martin » Donnerstag 8. April 2010, 18:58

das macht er ja auch gar nicht. die machens immer viel zu gut und dabei bleibt oft vieles auf der strecke
was die unfälle angeht dan liess mal das (etwas älter kommt aber immer noch ähnlich
http://www.larepublica.com.uy/justicia/ ... accidentes
Anualmente en nuestro país se registran más de 500 muertes al año, no sólo en las rutas nacionales, si se tiene en consideración que las plantas urbanas se convierten en verdaderos escenarios de lo macabro.
"Este es un problema endémico que lamentablemente ya ha sido mimetizado por nuestra sociedad. Si fueran 500 homicidios anuales, eso sí causaría alarma pública. Parece que ya forma parte de lo cotidiano y lamentablemente lo tomamos a la ligera", se quejó amargamente José Valmaggia.

http://www.elpais.com.uy/091211/ultmo-4 ... ue-en-2008
Hier mal was zum Vergleichen El director del Instituto, Eduardo Bertotti, explica por qué aplican esta medición: "Evaluar la tasa de muertos cada 100.000 habitantes ofrece una mayor proyección del problema. En Estados Unidos, por ejemplo, mueren 130 personas por día en accidentes de tránsito. Pero su parque automotor y su población es enormemente mayor a la nuestra. Considerando el índice, arroja que en Estados Unidos la tasa es de 15 muertos cada 100.000 habitantes". La tasa de mortalidad de Argentina es la segunda dentro de América Latina, detrás de México (28,9) y muy lejos de Brasil (18,5), Chile (13,1), Uruguay (17,2) y Venezuela (19,3). stammt aus http://www.clarin.com/diario/2008/01/05 ... -04815.htm
un d so muss man das auch sehen, schau die amis mit einem riesenfuhrpark haben eine niedrigere quote als die Uruguyayos


und wenn du die artikel zu ende liest dann weisst du auch dass der Suff das Problem ist, da laeuft ausser in Montevideo gar nichts und das wissen die Jungs.
Martin
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon =MaBu= » Freitag 9. April 2010, 00:24

Martin hat geschrieben:das macht er ja auch gar nicht. die machens immer viel zu gut und dabei bleibt oft vieles auf der strecke
was die unfälle angeht dan liess mal das (etwas älter kommt aber immer noch ähnlich
http://www.larepublica.com.uy/justicia/ ... accidentes
Anualmente en nuestro país se registran más de 500 muertes al año, no sólo en las rutas nacionales, si se tiene en consideración que las plantas urbanas se convierten en verdaderos escenarios de lo macabro.
"Este es un problema endémico que lamentablemente ya ha sido mimetizado por nuestra sociedad. Si fueran 500 homicidios anuales, eso sí causaría alarma pública. Parece que ya forma parte de lo cotidiano y lamentablemente lo tomamos a la ligera", se quejó amargamente José Valmaggia.


Und da ist er wieder, in gewohnter alter Frische, unser Martin, mit Katastrophenmeldungen aus erster Hand!

Glückwunsch, Compadre!

Manfred
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Cheetah » Montag 16. August 2010, 20:50

Manchmal ueberlese ich Beitraege und bin dann - wie jetzt - ein Spaetzuender!

In einem muss ich Martin Recht geben: Die meisten Autofahrer hier kommen mir vor, als haetten sie ihren Fuehrerschein im Lotto gewonnen - leider! Hoellisch aufpassen heisst wirklich die Devise, denn Verkehrsregeln werden ungerne eingehalten. Aber vor langer Zeit fuhren mein Mann und ich mal in Muenchen herum, da gab es die gleichen "Spezialisten". Regeln sind fuer andere da. Ob es heute besser ist?

LG
Cheetah
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon =MaBu= » Dienstag 17. August 2010, 01:31

Cheetah hat geschrieben:Die meisten Autofahrer hier kommen mir vor, als haetten sie ihren Fuehrerschein im Lotto gewonnen - leider!


Hola Cheetah und alle!

Aufschlußreiches zum Thema gibt's hier: Autofahren in Uruguay ;)

Saludos, Manfred
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Cheetah » Dienstag 17. August 2010, 02:00

Hallo Manfred,

besser koennte man den Strassenverkehr nicht beschreiben:-)) Danke, sehr zutreffend Dein Bericht.

Liebe Gruesse
Rita
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 17. August 2010, 09:56

Wer den Straßenverkehr in Paris incl. Place de la Concorde überlebt hat, kommt durchaus auch in Montevideo zurecht.

Wobei ich in Paris eine Einparktechnik beobachtet habe, die ich in Montevideo nicht bemerkte:
Rein in die enge Parklücke, den Vordermann sanft vorbugsieren, dann den Hintermann dito, passt!
Montevideo hat dann doch etwas weniger Autos als Paris ...

Also Auswanderungswillige: Auf zum Üben nach Paris!!! 8-)
gaucho
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Dienstag 17. August 2010, 12:29

Ein Auszug aus dem Uruguay-Magazin,geschrieben von Manfred:
Hier wird links überholt, rechts überholt, und auch in der Mitte, darüber und darunter, wenn es denn ginge. Es werden dritte Spuren aufgemacht, wo eigentlich nur zwei sind, und die Oberschlauen achten an Kreuzungen auf die Ampeln des Querverkehrs und fahren schon los, wenn deren Licht von grün auf gelb umspringt. Fahrspuren werden gewechselt, als wären sie nicht vorhanden, am liebsten in Kurven, und die Blinker haben die Autohersteller sowieso nur zur Zierde angebracht.


ich dachte gerade,es handelt sich um Athen!! :mrgreen: :mrgreen:
Das wichtigste Teil am Auto ist,hier im Nahen Osten ,uebrigens die Hupe!!

Gruss:Silvia
Hormiga47
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Re: Deutscher Immo beweist: Uruguay ist doch nicht teuer

Neuer Beitragvon =MaBu= » Dienstag 17. August 2010, 18:04

Hola Silvia, Rita und alle!

Cheetah hat geschrieben:besser koennte man den Strassenverkehr nicht beschreiben:-)) Danke, sehr zutreffend Dein Bericht.


Uiiihhh, habe ich Geburtstag? Soviel Lob und Zustimmung, noch dazu von weiblicher Seite, da freut mann sich doch mal :D :P :oops: :roll: :D :D :mrgreen:

Saludos, Manfred
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