Hier gehts ums Essen

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Neuer Beitragvon Cheetah » Dienstag 9. November 2010, 01:23

Ein bunter Link fuer alle die gerne mal stoebern was es so gibt:

http://www.uruguaytotal.com/01_compras/gastronomia.htm

Das im einzelnen rauszupicken ueberlasse ich Euch mal lieber selbst:-))

LG
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Sonntag 16. Januar 2011, 01:56

Hier gehts ums Essen:

Ja,hier auch:
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen/nid_62155.html
Leckeres aus Spanien!!
Bekannt fuer den Multianbau von Gemuese-hin und wieder ein Olivenoelskandal.....
Also,so einen "Mist" gibt es im Orient nicht!!
Und Spanien scheint ja zum Glueck weit von Uruguay entfernt zu sein.......
Nix mit diesen Muelllieferungen!! ;äääähhh Export.
Gruss:Silvia
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon Cheetah » Sonntag 16. Januar 2011, 02:16

Das beste Gruenzeug gibt es immer noch im eigenen Garten. Allerdings habe ich derzeit keinen. Man kann nirgendwo 1oo%ig sicher sein, dass nichts gespritzt ist. Auch hier in Uruguay wird sicher irgend etwas gespritzt gegen das Ungeziefer, anders gehts nicht. Die Frage ist einfach nur welche Mittel gebrauchen die Gaertnereien. Die einfachen Campesinos, die auf den Maerkten ihre Waren verkaufen haben zwar nicht immer "wie aus dem Ei gepelltes" Obst und Gemuese, aber dafuer ist sicher wenig oder ueberhaupt nichts gespritzt, denn das ist auch oft eine Frage des Geldes.

LG
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Sonntag 16. Januar 2011, 09:31

Hormiga47 hat geschrieben:http://www.focus.de/politik/schlagzeilen/nid_62155.html
Leckeres aus Spanien!!

Die Paprika sehen aber sehr lecker aus und sind sicherlich seeehr gesund. Bestimmt sogar :o
http://www.greenpeace.de/themen/landwir ... d_gemuese/
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Montag 17. Januar 2011, 11:31

Politkermeinung: bekannt!
Verbrauchermeinung: bekannt
Erzeugermeinung: bekannt
was noch fehlt ist die Meinung der betroffenen Hühner:


Moin zusammen. Mein Name ist Bertha. Ich bin ein Legehuhn und gehöre zu den Leghorns. Meine Verwandtschaft ist riesengroß, dazu gehören u.a. Rhodeländer und Wyandotten, ganz abgesehen mal von den Italienern und Andalusiern, die ich nicht so gerne mag.
Täglich produzieren wir eine große Menge von erstklassigen Eiern und Spitzenkräfte unter uns bringen es auf eine Jahresleistung von 300 und mehr Stück.
Größte Abnehmergruppe sind die Menschen, die uns als Gegenleistung füttern und für ein Dach über unseren Köpfen sorgen. So ist es in den meisten Fällen. Selbstverständlich liefern wir auch einwandfreies Frischfleisch, wenn es denn sein muss, unter Einsatz unseres Lebens. Selbst unsere Kinder sterben für das Wohlergehen dieser Menschenwesen, mit denen wir uns schließlich irgendwie verwandt fühlen, haben sie doch auch zwei Beine.
Über Jahrhunderte hinweg haben wir uns immer wieder arrangiert und friedlich nebeneinander gelebt. Wir hatten unser Auskommen und vor allen Dingen konnten wir täglich an der frischen Luft unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Scharren! Von früh morgens bis zum frühen Abend und das an jedem Tag: Scharren und Picken und dabei ist uns auch so mancher Wurm vor die Schnäbel gekommen. Welch ein Leckerbissen!
Leider ist ja nun, und das stelle ich täglich auf ´s Neue mit großem Bedauern fest, eine schreckliche Wandlung im Zusammenleben zwischen Huhn und Mensch eingetreten: Massentierhaltung auf engstem Raum! Dadurch verlieren ich und meine Freunde mehr und mehr an Lebensraum, die Luft zum Atmen wird immer weniger, zum Scharren bleibt kaum noch Platz und wenn ich mir die vielen Berichte im Fernsehen anschaue, wie meine Artgenossen häufig ihr Dasein fristen müssen, dann bleibt mir kaum noch etwas anderes übrig, als zum lieben Gott zu beten, diesem zum Teil unsäglichen Treiben ein Ende zu bereiten….
Und wenn jetzt eine Zeitung schreibt: Zur Massen-Hühnerhaltung bleiben noch viele Fragen offen, dann kann ich dazu nur sagen: Gebt den Hühnern was den Hühnern ist: Artgerechte Haltung in kleineren Wohneinheiten! Mehr Freiheit für uns Hühnervolk!
Sehr Schlimmes ist jetzt passiert. Mit Dioxin verseuchtes Futter hat man uns vorgesetzt. Ekelhaft! Und das Tolle daran ist: Keiner will es gewesen sein, der dafür die Verantwortung übernimmt. Jeder schiebt die Schuld auf andere und zwar solange, bis einer dieser Menschen zu der Erkenntnis gelangt:
Die Hühner hätten das Zeug ja nicht zu fressen brauchen…….
Dieser Meinung werden sich dann bestimmt wieder alle anschließen. Kennen wir ja.
Und was da mit unseren lieben Kleinen passiert, ist wirklich der Gipfel!
Kaum auf der Welt werden sie schon unter dem ökonomischen Begriff:
HÜHNERMAST erfasst und werden ohne jegliche Mutterliebe zu sogenannten Brathähnchen auf engstem Raum gemästet, ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Und geht es um den Unbedenklichkeitsnachweis solcher Ghettos, dann geht es nur darum, ob auch die Menschen unsere Nähe aushalten können. Ich will hier keine Einzelheiten aufzählen, aber fragt eigentlich mal jemand danach, wie den Tieren zumute ist? Der Mensch macht sich einfach seine passenden Gesetze in Aurich, Osnabrück, Berlin oder gar in Brüssel, wie wir zu behandeln sind. Gefragt werden wir nicht. Wir haben auch keine Möglichkeit uns zur Wehr zu setzen.
Und täglich müssen wir mehr leiden.
Wie oft hat ein Bekannter von mir schon darüber schon berichtet, wie fröhlich meine Vorfahren früher gelebt haben. Übrigens, mein Bekannter ist ein älterer Mann, der ein normales Hühnerleben schon x-mal hinter sich gelassen hat. Er weiß noch genau, dass seine Großeltern früher auch Hühner gehabt haben. Sieben Stück. Einen sehr schönen Stall haben die gehabt, wobei für jedes Tier fast ein Quadratmeter Freifläche zur Verfügung stand. Nachts hatte man eine Schlafecke mit bequemen Schlafstangen, Rick genannt.
Jeden Tag konnten die nach Herzenslust scharren und regelmäßig gab es prima Körnerfutter von Weerdas oder Hinrichs Mühle. Oftmals war es auch so, besonders im Herbst, dann durften alle Hühner frei im Garten herumlaufen, die mussten sich nur vor der Katze in Acht nehmen. Ach waren das Zeiten!
Wenn ich da so an die heutigen Verhältnisse denke…..
Bioaerosole, Masthähnchenstall, EU-Verordnungen, Emissionen, Raumbedeutsamkeit, bauplanungsrechtliche Steuerungsmöglichkeiten, Gesetzesbindung, Baugesetzbuchparagrafen, amtsärztliche Statements usw.usw., alles Begriffe, mit denen wir Hühner eigentlich gar nichts zu tun haben wollen.
Und dann meinen doch tatsächlich noch Leute, man soll doch bitte schön wegen der Massentierhaltung die Bauern nicht so schikanieren. Wo gibt ´s denn so was? Wer denkt denn dabei eigentlich an uns? Kein Sterbenswörtchen über uns Hühner! Weder ein Wort des Mitleids noch des Verständnisses über unsere missliche Lage.
D´rum Menschen, gebt euch einen Ruck
und gönnt uns einen Hühnerhuck.
Und lasst uns auch wie Hühner leben,
so ganz nach Hühnervorschrift eben.
Wir wollen wieder scharren können,
das ist die Meinung aller Hennen.
Auch Hühnermiere lieb´n wir sehr,
die hatten wir schon lang´ nicht mehr.
Und denkt dabei, so wie ich meine,
auch einmal an die armen Schweine.
Die hab´n ´s ja auch nicht sehr viel besser:
Hier Dioxin, da Schlachtermesser.
Ein Wort noch, eh´ ich mich empfehle:
Auch Tiere haben eine Seele!!

So, das musste einfach gesagt werden und nun denkt ruhig einmal darüber nach. Du auch!
Und kommt mir nicht mit der Feststellung: Un achterna kakeln de Höhner.


Eure Henne Bertha
aus der früheren Sandbauernschaft




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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Dienstag 18. Januar 2011, 17:48

Die Paprika sehen aber sehr lecker aus und sind sicherlich seeehr gesund. Bestimmt sogar :o
http://www.greenpeace.de/themen/landwir ... d_gemuese/[/quote]
Wenn der Dioxinskandal vorbei ist, knn man wieder gesund esssen, :lol:
http://www.n-tv.de/panorama/Noch-mehr-P ... 83146.html
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Samstag 22. Januar 2011, 10:53

Erst Stasimitarbeiter, dann Geschäftsführer
http://www.n-tv.de/politik/Fett-Pansche ... 15476.html
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon gaucho » Samstag 22. Januar 2011, 14:46

Cheetah hat geschrieben:Das beste Gruenzeug gibt es immer noch im eigenen Garten. Allerdings habe ich derzeit keinen.


Es heißt, 25 Quadratmeter reichen aus, um einen Menschen mit Gemüse zu versorgen.

So ne kleine Fläche wirst Du doch sicher finden .... ;)

LG, gaucho
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon gaucho » Samstag 22. Januar 2011, 14:53

ATA hat geschrieben:Erst Stasimitarbeiter, dann Geschäftsführer


Menschenverachtend so oder so.

Allerdings hörte ich dieser Tage ein Interview hier in D im Radio:

1. Das Verbrechen ist, sich billiges, verseuchtes Fett zu beschaffen und es in entsprechenden Dosen in teures Nahrungsmittel umzuwandeln.

2. Das Verfahren der Haltung und Fütterung ist aber relativ sicher, weil es die Kontrolle der Nahrungsbestandteile sehr gut ermöglicht.
Bio-Hennen dagegen, die im Freiland picken, können u.U. durch die Umwelt mehr Dioxin u.a. aufnehmen als die Batterie-Hennen.

Bleibt der Gedanke (auch an meine 106 kg "Wenigkeit"): Esst weniger, dann bekommt ihr auch weniger Gifte ......
gaucho
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Samstag 22. Januar 2011, 18:11

Cheetah hat geschrieben:Das beste Gruenzeug gibt es immer noch im eigenen Garten. Allerdings habe ich derzeit keinen.

Aus was bestehen denn dann deine Hektar Land? Gestrüpp, Steine, Ex-Eukaliptusanbau? :shock:
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Samstag 22. Januar 2011, 18:19

gaucho hat geschrieben:1. Das Verbrechen ist, sich billiges, verseuchtes Fett zu beschaffen und es in entsprechenden Dosen in teures Nahrungsmittel umzuwandeln.

2. Das Verfahren der Haltung und Fütterung ist aber relativ sicher, weil es die Kontrolle der Nahrungsbestandteile sehr gut ermöglicht.
Bio-Hennen dagegen, die im Freiland picken, können u.U. durch die Umwelt mehr Dioxin u.a. aufnehmen als die Batterie-Hennen.

Bleibt der Gedanke (auch an meine 106 kg "Wenigkeit"): Esst weniger, dann bekommt ihr auch weniger Gifte ......

Ich mache mir auch Sorgen um, Verzeihung!, das Hundefutter. 130fach erhöhte Dioxingehalt im Fett, das zu verschiedenen Futtermittel verarbeitet wurden. Wo waren die behördlichen Kontrolleure? Angeblich soll diese bewußte Menschenvergiftung schon länger als seid März 2010 durchgeführt worden sein, so unser neuer Landwirtschaftsminister Lindemann :angry5: :angry5: :angry5: :angry5:
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Re: Hier gehts ums Essen

Neuer Beitragvon ATA » Samstag 22. Januar 2011, 18:31

Ich bin ja gespannt, ob sich etwas ändern wird.

Aigner will Ross und Reiter nennen.
Bauern haben es satt
Ein breites Bündnis von Bauern, Umweltschützern und Verbrauchern demonstriert in Berlin für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik. Mit dutzenden Traktoren ziehen sie quer durch die Stadt bis zum Brandenburger Tor. Der Protest richtet sich gegen die industrielle Landwirtschaft, gegen Gentechnik und Massentierhaltung.

Tausende Menschen haben in Berlin für eine Wende in der Landwirtschaft hin zu giftfreier und umweltschonender Tierhaltung und Ackerbewirtschaftung demonstriert. Ein Bündnis von 120 Bauern- und Umweltverbänden sowie Bürgerinitiativen hatte zu der Kundgebung aufgerufen, mit der auch gegen den Dioxin-Skandal protestiert wurde. Zu der Veranstaltung unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" waren nach Angaben der Veranstalter 22.000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet gekommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft, als Konsequenz um den Skandal von Dioxin in der Lebensmittelkette durch verseuchte Tierfutter-Fette würden die Kontrollen bei der Herstellung verstärkt. Sie begrüße, dass es jetzt eine lückenlose Kontrolle gebe und ein enges Sicherheitsnetz geknüpft werde.
Panscher sollen benannt werden
.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will die Behörden zur Veröffentlichung der Namen von Futtermittelpanschern verpflichten. Dazu soll nach Angaben aus ihrem Ministerium das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) überarbeitet werden. Eine Namensnennung müsse "bei Feststellung eines Rechtsverstoßes zwingend erfolgen", heißt es. Dies gelte für alle "die Tatumstände einer Ordnungswidrigkeit" erfüllenden Verstöße. Der bloße Verdacht sei allerdings nicht ausreichend. Die Überarbeitung des Verbraucherinformationsgesetzes ist Teil des Maßnahmenpakets, das die Ministerin

Am Vortag war bekanntgeworden, dass das Dioxin im Tierfutter unter anderem aus Frittieröl für Pommes und aus anderen gebrauchten Speisefetten stammte. Demnach wurden diese Fette von der Firma Vital raffiniert und über den Biodiesel-Produzenten Petrotec an den Futterfett-Hersteller Harles & Jentzsch geliefert.
EU kümmert sich um die Preise

Derweil setzt die Europäische Union alles daran, den Preis für Schweinefleisch in der Gemeinschaft zu stabilisieren. "Wir müssen versuchen, einen Preissturz zu verhindern", sagte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos auf der "Grünen Woche" in Berlin. "Die EU ist bereit, die Maßnahmen zu ergreifen, die ihr zur Verfügung stehen." Es gehe dabei um private Lagerhaltung. Bei dieser Maßnahme erhalten Bauern von der Gemeinschaft Geld, um ihr Fleisch vorübergehend einzulagern. Sie können es dann verkaufen, wenn der Preis sich erholt hat.


Na dann bis zum nächsten Lebensmittelskandal. Was dann? Welche Raktionen wird es dann geben? Nun, bitte den Bericht wieder von vorne lesen.
Habt ihr in Uruguay auch schon ähnliches gehabt? Wohl nicht.
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