Wir stehen quasi in den Startlöchern

Fragen und Antworten zum Thema Auswandern nach Uruguay:
Über das Auswandern, Einwandern, diesbezügliche Tips, Vorschriften und Regeln.

Moderator: Warteschlangen-Moderatoren

Forumsregeln
Fragen und Antworten zum Thema Auswandern nach Uruguay:
Über das Auswandern, Einwandern, diesbezügliche Tips, Vorschriften und Regeln.

Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Timo » Donnerstag 19. November 2015, 14:38

Hallo liebe User,

Mein Name ist Timo ich bin 29 Jahre, Krankenpfleger, in Deutschland geboren und lebe seit einigen Jahren in der Schweiz. Auswandern wäre somit ersteinmal nichts grundsätzlich neues für mich. Ich bin schon viel gereist und war schon längere Zeit an so manchen Flecken dieser Erde unterwegs und war auf mich alleine gestellt. Allerdings war ich noch nie auf dem südamerikanischen Kontitent und spreche derzeit auch so gut wie kein spanisch. Auch meine Partnerin (ebenfalls 29Jahre) und ihre 9 jährige Tochter noch nicht. Wir haben uns in den vergangenen Monaten schon mehrfach und sehr intensiv mit dem Thema Auswanderung nach Südamerika beschäftigt. Seit einigen Wochen wächst unsere Intension nach Uruguay zu kommen. Es scheint uns ein sehr sympatisches Land für einen Neustart zu sein. Auch da es behördlich kaum Steine gibt, die einem in den Weg gelegt werden. Wir sind keinesfalls unüberlegt, schliesslich haben wir auch Verantwortung für ein Kind und das soll ganz bestimmt keine Bony und Clyde Nummer werden. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir erst in Uruguay die endgültige Entscheidung über unseren zukünftigen Verbleib fällen können und auch werden. Trotzdem sollte unserer Vorstellung nach, die Kleine nach spätestens 6 Monaten wieder eine Schule besuchen. Kontakt zur deutschen Schule in MVD haben wir bereits aufgenommen und warten auf weitere Informationen. Wir würden auch nicht ohne Geld kommen und können uns locker mindestens 2 Jahre "Überbrückungszeit" leisten. Wir sind bescheiden, sehr Naturverbunden und können anpacken. So ein "Neustart" ist kein Spiel und erfordert Durchhaltevermögen und Einsatz. Unser stand heute wäre folgender: Zelte in der Schweiz abbrechen, Erbe und Rentenversicherungsgelder auszahlen lassen und zur Existenzgründung mit nach Uruguay nehemen, als Touristen einreisen und im ersten halben Jahr auf Erkundungstouren gehen, Fühler ausstrecken und bei wohlgefallen versuchen den Fuss in die Tür zu bekommen. Wir haben ausser unseren Jobs eigentlich nichts was uns in der Schweiz hält. Die Situation in Europa und der gesamten westlichen Welt spannt sich mehr und mehr an, der Umgang wird rauer. Es werden einem seit Jahren die persönlichkeits und Freiheitsrechte beschnitten und wir sind das Hamstern in der Festung Europa einfach Leid. Gerne würden wir es gegen mitte März des kommenden Jahres wagen und nach Uruguay kommen..

Wir versuchen gerade soviele Kontakte wie möglich zu knüpfen und Informationen zu sammeln. Für Ratschläge und Erfahrungsberichte aller Art sind wir sehr dankbar! Wir waren nun schon für einige Stunden hier im Forum unterwegs und sind bisher noch auf nichts gestosen, was uns davon abhalten würde nach Uruguay zu kommen.

Vielen Dank
Timo, Irina und Danica

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Maik » Freitag 20. November 2015, 14:40

lieber timo,

wahrscheinlich kann ich dir bezüglich deiner fragen wenig weiterhelfen, da ich mich in einer vergleichbaren situation wie du/ihr befinde. ich überlege ebenfalls seit geraumer zeit nach uruguay auszuwandern und versuche gerade so viele infos wie möglich einzuholen. zu mir: ich bin 24 jahre alt, offen, kontaktfreudig und im februar fertig mit meinem studium (soziale arbeit). ich habe ebenfalls vor, mir zunächst ein bild von der lage in uruguay zu machen, bevor ich konkrete schritte zur einbürgerung vornehmen würde. daher bin ich gerade auf der suche nach kontakten aus dem deutschsprachigen raum, die ähnliches wie ich planen. vielleicht kann man sich ja gegenseitig unterstützen, sofern man hilfe benötigt. da ich vor etwa drei jahren einen freien träger der kinder- und jugenhilfe in braunchweig gründete, der seither eine vielzahl von gelungene projekten realisierte, weiß ich um die wichtigkeit von netzwerken und kontakten. auswandern kann man ja auch als projekt ansehen^^... daher hier ein erster versuch der kontaktaufnahme mit "ähnlich-gesinnten".

falls ihr interesse an einer vernetzung habt, um ggf. von gegenseitiger information zu profitieren, meldet euch doch bitte bei mir.
ich würde mich jedenfalls sehr freuen, bis bald und alles gute

maik

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Churrinche » Freitag 11. Dezember 2015, 01:47

Hallo Maik, Timo, und alle die das lesen!

Reisen bildet die Stufen der Erfahrung. Insofern sollten jene, die davon träumen, es auch tun. Auch ich habe mit Auswandern reichlich Erfahrungen gesammelt (war in Chile verheiratet und habe dort gelebt). Nach grandiosem Scheitern musste ich damals wieder zurückkommen, um in meiner alten Heimat wieder bei Null zu beginnen. Nach zehn Jahren habe ich mich wieder hochgearbeitet, und aufgrund der Weltlage ab 2009 meine Fühler nach Uruguay ausgestreckt. Meine Freundin zieht voll mit, das hat mir von Anfang an auch geholfen. Nun schlagen wir seit Jahren Wurzeln in Uruguay, diesmal jedoch ohne die Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen.

2009 bin ich alleine für einen Monat nach UY geflogen, hab mir übersichtsmäßig alle Gegenden angeschaut (Qualität der Erde, Grundwassersituation, Energie, Leute, Sicherheit...Kosten für Brunnenbau und vieles mehr), alles in einem kleinen Büchlein vermerkt, viele Fotos dazu gemacht. Dann habe ich über zwei Jahre regelmäßig den Mercado-Libre im Internet studiert, bis ich auf ein wirklich gutes Angebot gestoßen bin (optimale Größe, Lage, eigene Quelle, altes Häusschen drauf, Altbaumbestand...). Alleine dafür ist es wichtig die Sprache zu sprechen! Innerhalb einer Woche haben wir gebucht, sind rübergeflogen, haben das Grundstück angeschaut, und haben gekauft. Zu unserem Glück haben wir einen Vertrag Pastero mitübernommen, d.h. ein Pachtvertrag für die Weiden. Das Geld das wir dafür quartalsmäßig bekommen reicht für die Steuer, und die Zäune inkl. sonstiger Infrastruktur wird auch in Schuss gehalten.

Danach waren wir jedes Jahr einen Monat dort, haben Schritt für Schritt alles aufgebaut (altes Häuschen saniert, Obstbäume gepflanzt, Zisterne gebaut, Wassertank mit Leitungen verbaut, neues Häuschen dazu gebaut, Solarenergie implementiert, Einrichtung angeschafft, ...2016 fehlt nur noch ein gebrauchtes Auto und ein paar Kleinigkeiten. Der Kern der Geschichte: Wenn die Situation in Europa problematisch wird, wird es weltweit schwieriger werden. Dann ist es wahrscheinlich vorteilhaft, abseits der großen Städte zu leben (in einsameren Gegenden). Vorteil: Dort sind die Grundstücke auch viel!!! günstiger. Nachteil: Sich in abgelegenen Gegenden den Lebensunterhalt von Anfang an zu bestreiten ist schwierig bis unmöglich (da muss man erstmal was zum Wachsen bringen). Und solange es in Europa noch läuft ist das Leben hier auch schön und das Geld leichter verdient. Wir haben es vorgezogen, alles langsam, sozusagen nebenbei, aufzubauen (da hat man auch Zeit soziale Kontakte mit den Nachbarn wachsen und reifen zu lassen), so wie man eine Festplatte für ein Backup spiegelt. Und wenn es in Europa untragbar wird, machen wir einen fliegenden Wechsel, bzw. werden wir mit zunehmenden Alter immer mehr Zeit dort verbringen. Bis dahin genießen wir wunderschöne Urlaube und erfreuen uns an der Natur und den Menschen Uruguays, und an allem was wir aufbauen und dort Schritt für Schritt entsteht. Sogar sein Geschäft kann man sich auf diese Art und Weise langsam aufbauen. Ohne Stress und Existenzängste.

Aus meiner bisherigen Erfahrung heraus kann ich zusammenfassend raten:

1) Du kannst alles zurück lassen. Nur niemals dich selbst und deine eigenen Probleme.
2) Setz niemals alles auf ein einziges Pferd. Nicht alle Pferde gehen durchs Ziel.
3) Nichts überstürzen. Alles braucht seinen Ort und seine Zeit zum Reifen.
4) Das Beherrschen der Sprache ist der Schlüssel zum neuen Umfeld.
5) Die Wiesen beim Nachbarn sind immer grüner. Glaubt man. :mrgreen:

Saludos Amigos :-)
Churrinche
Churrinche
Freundlicher Benutzer
 
5

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon hansmargarita » Samstag 26. Dezember 2015, 00:23

Hallo Timo
Wir können euch auch leider keine brauchbaren Tips geben, weil wir genau wie Ihr uns entschieden haben nach Uy mit unserem 8 jährigen Sohn auszuwandern. Wir haben vor im Februar oder März 2016 nach Uy zu fliegen um uns pers. von Land und Leute ein Bild zu machen und danach uns dann entgülötig zu entscheiden. Wir planen eine gute Schule zu suchen für unseren Sohn und in der nähe außerhalb von Montevideo in der zukunft ein Haus zu bauen oder zu renovieren, wer kann uns da auch tips geben. Evtl. können wir unsere Erfahrungen austauschen oder Kontakt aufnehmen. Auch wir müssen zukünftig noch arbeiten um den Unterhalt zu verdienen. Deswegen sind für Informationen wegen Arbeit oder Selbständig machen sehr dankbar.

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Cheetah » Samstag 26. Dezember 2015, 00:40

Willkommen.............und noch schoene Weihnachtsfeiertage.

Numero uno - spanisch, spanisch und nochmals spanisch!

Beispiele fuer angebotene Stellen

http://trabajo.gallito.com.uy/buscar/page/1#anclaPag

http://www.buscojobs.com.uy/ofertas

http://uy.jobomas.com/Trabajo-Pais-Uruguay


wenn man mal die Cedula hat.

Man sollte sich nicht nur auf Montevideo fixieren, weder arbeits- noch schulmaessig. Gibt auch interessante Schulen im Landesinneren, z. B.
http://www.blueblueelefante.info/index.php/en/escuela-2
https://www.facebook.com/BlueBlueElefante/

Im Inland lebt man noch guenstiger zuweilen als - zumindest - in Montevideo.

Das wichtigste: Reinzukommen gemaess der bestehenden Einwanderungskritierien (ich bin keine Einwanderungshelferin und kann keine Auskunft daruber geben wie es heute konkret aussieht, bin schon fast 11 Jahre hier in Uruguay, und zwar sehr gerne).

Zunaechst genuegend Zeit mitbringen um sich umzusehen, DANN wenn alles klappt wenigstens EIN Jahr mieten bis man sicher ist wo man bleibt.

Verdienstmoeglichkeiten sind hier garantiert nicht so gut wie in Deutschland, aber ....................man kriegt sehr viel Lebensqualitaet...............und Kinder werden hier noch geschaetzt und die Familie insgesamt.

Hochsommerliche Weihnachtsgruesse
Cheetah
Benutzeravatar
Cheetah
Warteschlangen-Moderator
 
1816

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon hansmargarita » Donnerstag 31. Dezember 2015, 15:35

Hallo cheetah,
erstmal danke für die infos der schulen und die adressen für jopbörse.
wir werden jetzt schon im januar fliegen, können sie uns eine preiswerte unterkunft evtl bei deutschen empfehlen, oder kennen sie deutsche familien die in uruqay leben mit denen wir in kantakt tretten können?
wir haben schon mal über einen deutsche club probiert, jedoch ohne erfolg.
jetzt wünschen wir einen guten rutsch ins neue jahr und alles gute.

liebe grüsse hans & margarita

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Cheetah » Freitag 1. Januar 2016, 23:34

Erst einmal wuensche ich allen ein gutes Neues Jahr 2016.


Zur Frage nach Unterkunftsmoeglichkeiten verweise ich auf untenstehenden Link zu meinem Forum, wo ich derartiges festhalte, was vor allem fuer Neulinge interessant sein koennte.
Nach gut 10 Jahren in Uruguay-Foren, auch meinem eigenen, gebe ich vorzugsweise Tipps als lange Texte zu schreiben.
Ich wohne in der Sierra, also relativ weit ab von allem, kann nun in der Hauptsache mit dem weiterhelfen, was ich so aufstoebere.................auch Unterkunftsmoeglichkeiten in Hotels etc. (auch privat).

Januar ist noch Hauptsaison, da ist nicht ueberall was frei. Teurer wird es wohl meist auch sein als ausserhalb der Saison. Ich bin mir aber sicher, dass Ihr was findet.

Viele Gruesse
Cheetah
Dateianhänge
imagenes-animadas-de-feliz-año-nuevo[1].gif
imagenes-animadas-de-feliz-año-nuevo[1].gif (407.9 KiB) 1740-mal betrachtet
Benutzeravatar
Cheetah
Warteschlangen-Moderator
 
1816

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon antaresuy » Samstag 2. Januar 2016, 00:58

Hallo,
Cheetah hat geschrieben:Numero uno - spanisch, spanisch und nochmals spanisch!

Beispiele fuer angebotene Stellen

http://trabajo.gallito.com.uy/buscar/page/1#anclaPag

http://www.buscojobs.com.uy/ofertas

http://uy.jobomas.com/Trabajo-Pais-Uruguay


wenn man mal die Cedula hat.

Man sollte sich nicht nur auf Montevideo fixieren, weder arbeits- noch schulmaessig. Gibt auch interessante Schulen im Landesinneren, z. B.
http://www.blueblueelefante.info/index.php/en/escuela-2
https://www.facebook.com/BlueBlueElefante/

Im Inland lebt man noch guenstiger zuweilen als - zumindest - in Montevideo.

Das wichtigste: Reinzukommen gemaess der bestehenden Einwanderungskritierien (ich bin keine Einwanderungshelferin und kann keine Auskunft daruber geben wie es heute konkret aussieht, bin schon fast 11 Jahre hier in Uruguay, und zwar sehr gerne).

Zunaechst genuegend Zeit mitbringen um sich umzusehen, DANN wenn alles klappt wenigstens EIN Jahr mieten bis man sicher ist wo man bleibt.

Verdienstmoeglichkeiten sind hier garantiert nicht so gut wie in Deutschland, aber ....................man kriegt sehr viel Lebensqualitaet...............und Kinder werden hier noch geschaetzt und die Familie insgesamt.

Alles schön und gutCheetah, aber man sollte nicht so fixiert sein Montevideo abzuraten. Bei gewissen Einwanderer kann man dies schon machen , aber wenn eine Familie mit einem 8 jährigen Sohn kommt, muss mann auf längere Sicht Entscheidungen treffen, insbesondere mit Schulen. Die Schule die Du erwähnst hat nur Kindergarten und Grundschule und liegt entweder in Minas, wo es jobmässig keinen richtigen Markt gibt oderf in Maldonado, wo es hauptsächlich in der Saison grossen Tamtam gibt aber zwischen April und Dezember praktisch nichts los ist. Es gibt zwar Projekte, aber bis diese sich in Realität verwandeln kann es noch Jahre dauern.
Was Schulen betrifft mit einer möglichen Uniausbildung im Ausland kann nur Montevideo in Frage kommen.
Auch Jobmässig haben die verschiedenen Freihandelszonen in Montevideo eine interessante Jobmöglichkeit wo in manchen Firmen Spanisch nicht so wichtig ist, sonder eher Englisch oder andere Fremdsprachen.

Grüsse,
Peter Stross
Benutzeravatar
antaresuy
Warteschlangen-Moderator
 
478

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon patsch » Freitag 19. Februar 2016, 21:55

Hey Maik
bist du jetzt schon drüben oder wie siehts bei dir aus?
Kann dir leider keine private Nachricht schreiben... ka warum
Ich studiere momentan auch Soziale Arbeit und will danach auch nach Uruguay melde dich doch mal
MfG Pät

Re: Wir stehen quasi ganz am Anfang

Neuer Beitragvon Alinapapa » Samstag 20. Februar 2016, 00:54

Hallo alle zusammen. :-)

Dies ist mein erstes Posting hier, und bevor ich einen eigenen Thread aufmache, erlaube ich mir, mich hier einzureihen, weil hier schon einige "Anfänger" zugegen sind. :-)

Vielen Dank jetzt schon mal für die vielen Infos, das saugt man als Neuling regelrecht auf.
Konkrete Fragen habe ich zunächst mal keine, durch Querlesen hier im Forum erfährt man als Anfänger genügend Neues.

Ganz kurz zu mir, bzw. zu uns, liefere detailliertere Vorstellung gerne nach. Wir sind drei Münchner, unsere Tochter ist 13. Wir spielen schon einige Zeit mit dem Gedanken, auszuwandern, Südafrika stand hoch im Kurs, fällt aber wegen der sehr strengen Einwanderungsbestimmungen flach. Uruguay kennen wir nur vom Hörensagen, und eben aus dem Internet, und alles, was wir bislang gelesen haben, gefällt uns sehr. Wir planen, im September zu kommen, um das Land kennen zu lernen. Spanisch sprechen wir leider nicht, aber das kann man ja lernen. Wir kommen beruflich aus den Bereichen (grob) Medien und TV einerseits und Pflege auf der anderen Seite. Voraussichtlich würden wir Montevideo oder nähere Umgebung anvisieren.

Eine Vernetzung der "Neulinge" ist eine prima Idee. :-)

Viele Grüße,

Alinapapa
Alinapapa
Registrierte Benutzer
 
6

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Datura » Freitag 25. März 2016, 14:41

Hallo Churrinche,

ach, wie schön: Dein Beitrag hätte ich von mir/uns sein können!

Bei uns war’s so:
2007 der erste Erkundungsbesuch in UY, dann regelmäßig weitere Besuche, bis wir 2011 eine kleine „Hütte“ auf einem etwas größeren Grundstück gekauft haben.
Seit 2012 sind wir nun am Sanieren (sehr erfolgreich, wie wir finden :-) ) und urbar machen.
Und seit diesem Jahr haben wir auch endlich eine „Einrichtung“, juhu!

Macht einen riesigen Spaß, wenn man die Erfolge betrachtet und mit dem Anfang vergleicht!
Es ist zwar durchaus Arbeit, aber die erledigt man ja in so einem Fall gerne und außerdem bleibt immer genug Zeit um zu genießen, Neues und neue Leute kennen zu lernen, die Sprache zu vertiefen und…und…und

Deine Zusammenfassung am Schluss hat mir sehr gut gefallen und aus der Seele gesprochen.
So isses!

Seit langer Zeit habe ich mal wieder in das Forum geschaut und mich nun wirklich sehr über Dein Posting gefreut.

Saludos de D actualmente
Datura
Datura
Freundlicher Benutzer
 
76

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Datura » Freitag 25. März 2016, 15:00

P.S.
Wir sind übrigens auch nur eine gewisse Zeit jedes Jahr in UY und verdienen ansonsten unser Geld in Deutschland und Norwegen.
Datura
Freundlicher Benutzer
 
76

Re: Wir stehen quasi in den Startlöchern

Neuer Beitragvon Churrinche » Mittwoch 10. August 2016, 23:29

Hallo Datura,

Danke für die nette Antwort, ich habe sie leider erst jetzt gelesen weil ich entweder die Checkbox für eine e-mail Benachrichtigung nicht angekreutzt hatte, oder trotzdem keine e-mail Benachrichtigung erhalten habe.
Wir waren im Jänner/Februar wieder in Uruguay und haben uns dieses Jahr abschließend noch ein Auto gekauft (unser Grundstück liegt doch etwas abgelegener (Cerro Largo) und wir hatten die ewigen Mietwagen, die ja für längere Zeiträume auch nicht günstig sind, satt). Damit steht unsere grundlegende Infrastruktur erstmal. Sehr beruhigend, wenn man sich die Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre hier in Europa so ansieht. Jetzt, wo alles steht, genießen wir unsere Aufenthalte so richtig. Was gibt es Schöneres als auf der Veranda zu sitzen, übers Land zu schauen, daneben im Lehmofen das Steak :-) und der Natur zu lauschen. Schön langsam beginnen wir auch Pläne zu schmieden, wie man etwas Produktives aufbauen kann. Die langjährige Erfahrung als Unternehmer hier in Europa kommt uns dabei sicher zugute. Umsichtig sein, nichts überstürzen, alles von Anfang an gut durchdenken, zuerst mal im Kleinen ausprobieren, nur was sich bewährt weiterentwickeln...und mit Freude drann bleiben.

Bisher hat alles sehr gut funktioniert, einzig mit unseren Obstbäumen, die wir zu Studienzwecken vor 1 1/2 Jahren gepflanzt haben, haben wir unsere liebe Not. Wenn man nicht ständig vor Ort ist, sind die Ameisen unerbittliche Feinde. Einheimische Sorten wie Pitanga und Guaba gedeihen aber sehr gut.
Es ist schön dass ihr das ähnlich gestaltet wie wir. Ich denke, vieles ist einfacher, wenn man Schritt für Schritt vorgeht und nicht gleich am nächsten Tag mit Sack und Pack auswandern will.

Wir haben zwar Kontakt zu ein paar Landsleuten drüben (Österreicher), jedoch nicht in unserer näheren Umgebung. In Montevideo und in unserer Nachbarschaft haben wir mitlerweile wirklich schon sehr gute Freunde gefunden, aber das sind alles Einheimische. Ehrlichgesagt bevorzuge ich das sogar. Weil du/ihr das Thema aber ähnlich entspannt wie wir handhabt und umsetzt, würde es uns sehr freuen dich/euch mal kennenzulernen. Ich denke, das wäre Erfahrungsaustausch auf einem ähnlichem Niveau. Eine Kontaktaufnahme über Privatnachricht wäre sinnvoll. Wenn du/ihr Lust dazu habt schreibt mir/uns einfach an churrinche@gmx.at

Lieben Gruß
Churrinche
Churrinche
Freundlicher Benutzer
 
5


Zurück zu Auswandern nach Uruguay

 


  • Ähliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron