Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

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Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon =MaBu= » Dienstag 11. Mai 2010, 18:30

Hola Leute!

Nichts bleibt, wie es war! Das gilt auch für die uruguayischen Einwanderungsbestimmungen.

Weiter geht es hier im Uruguay-Magazin.

Saludos, Manfred
Zuletzt geändert von =MaBu= am Donnerstag 3. Juni 2010, 20:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 11. Mai 2010, 18:50

Die Neuregelung ist für die Betroffenen ärgerlich, für den Staat Uruguay aber logisch.
Wie lange noch sollte er auf die Versteuerung dieser Einnahmen verzichten?
In Deutschland kann man auch nicht pauschal behaupten, das Geld sei im Ausland verdient worden, wenn man seinen Wohnsitz im Land hat.
gaucho
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon nick » Dienstag 11. Mai 2010, 20:19

Hallo, bin neu hier und interessiere mich für das Thema Auswandern nach Uruguay
Habe auch schon viele Infos aus diesem Forum erhalten können.Danke!

Was mir noch nicht ganz klar ist, ist eine Frage zu erzielten Einnahmen aus dem Ausland.

Ganz konkret, wenn man ausserhalb Uruguays über Anlagen (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) Erträge erzielt aber seinen Wohnsitz in Uruguay hat, müssen diese mit 12% versteuert werden oder gilt hier noch die Steuerfreiheit für ausländische Einkünfte, zumal die Erträge nicht über einen "Arbeitsvertrag" zustande kommen?

Oder anders gefragt, werden die 12% Steuern auf Einkünfte aus Kapital- und Sachvermögen generell erhoben, egal ob diese in Uruguy oder im Ausland anfallen?
nick
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Dienstag 11. Mai 2010, 22:11

Hallo nick, willkommen.

nick hat geschrieben:Hallo, bin neu hier und interessiere mich für das Thema Auswandern nach Uruguay
Habe auch schon viele Infos aus diesem Forum erhalten können.Danke!

Was mir noch nicht ganz klar ist, ist eine Frage zu erzielten Einnahmen aus dem Ausland.

Ganz konkret, wenn man ausserhalb Uruguays über Anlagen (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) Erträge erzielt aber seinen Wohnsitz in Uruguay hat, müssen diese mit 12% versteuert werden oder gilt hier noch die Steuerfreiheit für ausländische Einkünfte, zumal die Erträge nicht über einen "Arbeitsvertrag" zustande kommen?

Oder anders gefragt, werden die 12% Steuern auf Einkünfte aus Kapital- und Sachvermögen generell erhoben, egal ob diese in Uruguy oder im Ausland anfallen?


Alles was im Ausland, ohne Arbeit von Uruguay aus erzielt wird, ist steuerfrei.

Gruss,
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon nick » Dienstag 11. Mai 2010, 22:41

eine schnelle und positive Antwort, vielen Dank.

Jetzt muß ich mal die anderen Punkte checken. Wir durchleben ja gerade recht unsichere (EURO)Zeiten, bin auch nicht so informiert, wie die Situation derzeit in Uruguay aussieht, sprich Staatsverschuldung, öffentliche Ausgaben...
Letztere will ja der neue Präsident zurückfahren, wie ich vernommen habe. Die Frage ist eigentlich, wie die langfristige Perspektive für das Land beurteilt wird und ob Uruguay sehr an der Weltwirtschaft hängt oder ggf. mit in den Strudel gesogen werden kann?

Wir haben in der Familie/bei Bekannten einige, die einige Jahre in Süd-/Mittelamerika gelebt haben, kennen Uruguay noch nicht, es gibt ja auch keine Reiseführer etc.. Vielleicht macht das auch den Charme aus oder vermisst man doch Kultur oder leckeren franz. camembert? ;) Bei der Entfernung und der nicht leichten Anbindung an die alte Welt schiessen einem solche Fragen einfach durch den Kopf.

Würde mich auch freuen, ob jemand etwas über die Einfuhr von Pflanzen/Samen sagen kann?
(In Brasilien soll es z.T. Probleme mit der Einfuhr geben)
Ich würde mich gerne im Bereich Pflanzenzucht beschäftigen, das Klima wäre dafür geeignet.
nick
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 11. Mai 2010, 22:48

Und wenn Euch die Steuerei zu langweilig wird, dann bitte:

http://www.youtube.com/watch?v=Ao1qF3KK ... playnext=1
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 12. Mai 2010, 00:09

nick hat geschrieben:Würde mich auch freuen, ob jemand etwas über die Einfuhr von Pflanzen/Samen sagen kann?
(In Brasilien soll es z.T. Probleme mit der Einfuhr geben)
Ich würde mich gerne im Bereich Pflanzenzucht beschäftigen, das Klima wäre dafür geeignet.


Hallo Nick,

ist hier auch schwierig aber nicht unmöglich. Man braucht gewisse Scheine die die Pflanzen/Samen einstufen und hier braucht man eine Genehmigung von Landwirtschaftsministerium.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon =MaBu= » Mittwoch 12. Mai 2010, 00:33

gaucho hat geschrieben:Die Neuregelung ist für die Betroffenen ärgerlich, für den Staat Uruguay aber logisch.


Hola gaucho,

das sehe ich auch so!

Saludos, Manfred
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 11:55

=MaBu= hat geschrieben:Dieses Jahr wurde auch diese Möglichkeit abgeschafft. Jetzt muß, wer in Uruguay sein Geld mit Arbeit verdient, dies für eine uruguayische Firma tun, entweder als Angestellter oder als Firmeninhaber bzw. Teilhaber. Und das heißt: Man muß seine Einkünfte auch hier versteuern. Freiberufler bzw. Selbständige, die alleine arbeiten, müssen nun zumindest eine Einmannfirma ("Unipersonal") gründen. Konstrukte wie "ich arbeite für eine Firma im Ausland und erziele mein Einkommen im Ausland" sind damit endgültig hinfällig.


wie gesagt ich kann das nicht wirklich glauben... gibt es ein Gesetz oder irgendwas auf Papier dazu?

Ich habe so was auch noch nirgendwo gehört - selbst in D kann man für eine Firma registriert in Ouagadougou in Burkina Faso arbeiten, wenn man eben eine Firma in Burkina Faso braucht, aus welchem Grund auch immer, wenn man z.b. für die Kunden dort arbeitet. Es herrscht immer noch unternehmerische Freiheit - auch in Uruguay! (wie das dann steuertechnisch aussieht, ist eine andere Frage aber ES GEHT!).

Außerdem darf jeder so viele Firmen aufmachen wie er möchte - selbst wenn man gezwungen wäre eine Firma in UY aufzumachen, kann man NICHT gezwungen werden über eben diese Firma für alle Kunden, die man so hat, zu arbeiten - ich meine was soll das.

Darüber hinaus, angenommen, ich habe ein paar Kunden in der EU - die sagen mir ganz einfach "was? Firma in Uruguay? Wasn dat? Mit der machen wir keine Geschäfte! wir wollen einen Partner hier vor Ort, der auch unseren Gesetzen unterliegt" - es geht um Dinge wie Rechtssicherheit, Datenschutz, Copyright usw. Das Problem fängt schon damit an, wo hat die Firma aus UY ein Konto? Uruguay? Europa? Im ersten Fall wird es für die Kunden z.b. umständlich mit der Bezahlung (Banken in UY haben kein IBAN!).

Nicht jeder programmiert so banale Dinge wie Webseiten z.b. Angenommen, ich würde die Steuerungssoftware für den Eurofighter schreiben (ich sage nicht, ich tue das, aber nur so als Denkanregung) - glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, die Businesspartner würden die Entwicklung offiziell an eine Firma in Uruguay "outsourcen" lassen?

:geek: :geek: :geek: :geek:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon nick » Mittwoch 12. Mai 2010, 12:15

antaresuy hat geschrieben:Man braucht gewisse Scheine die die Pflanzen/Samen einstufen und hier braucht man eine Genehmigung von Landwirtschaftsministerium.


danke, ich dacht's mir. Hoffentlich sind die nicht so streng. :roll:

Gruss
nick
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 12. Mai 2010, 12:35

Hallo bistschonda,

binschonweg hat geschrieben:wie gesagt ich kann das nicht wirklich glauben... gibt es ein Gesetz oder irgendwas auf Papier dazu?

Ich habe so was auch noch nirgendwo gehört - selbst in D kann man für eine Firma registriert in Ouagadougou in Burkina Faso arbeiten, wenn man eben eine Firma in Burkina Faso braucht, aus welchem Grund auch immer, wenn man z.b. für die Kunden dort arbeitet. Es herrscht immer noch unternehmerische Freiheit - auch in Uruguay! (wie das dann steuertechnisch aussieht, ist eine andere Frage aber ES GEHT!).

Außerdem darf jeder so viele Firmen aufmachen wie er möchte - selbst wenn man gezwungen wäre eine Firma in UY aufzumachen, kann man NICHT gezwungen werden über eben diese Firma für alle Kunden, die man so hat, zu arbeiten - ich meine was soll das.

Darüber hinaus, angenommen, ich habe ein paar Kunden in der EU - die sagen mir ganz einfach "was? Firma in Uruguay? Wasn dat? Mit der machen wir keine Geschäfte! wir wollen einen Partner hier vor Ort, der auch unseren Gesetzen unterliegt" - es geht um Dinge wie Rechtssicherheit, Datenschutz, Copyright usw. Das Problem fängt schon damit an, wo hat die Firma aus UY ein Konto? Uruguay? Europa? Im ersten Fall wird es für die Kunden z.b. umständlich mit der Bezahlung (Banken in UY haben kein IBAN!).

Nicht jeder programmiert so banale Dinge wie Webseiten z.b. Angenommen, ich würde die Steuerungssoftware für den Eurofighter schreiben (ich sage nicht, ich tue das, aber nur so als Denkanregung) - glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, die Businesspartner würden die Entwicklung offiziell an eine Firma in Uruguay "outsourcen" lassen?

:geek: :geek: :geek: :geek:


Ich rate Dir ernsthaft einen Steuerberater zu besuchen. Was Du da so schreibst hat schon fast kein Kopf und Fuss mehr.

Wenn Dich das Zahlen von Steuern stört, kauf Dir eine Firma in Burkina Faso und arbeite in Deutschland und da zahlst Du keine Steuern (wie lang ist fraglich). Was suchst Du dann in Uruguay? Ausserdem, wie Du sagst, wenn Du schon Probleme mit einer Firma in Uruguay haben solltest, dann stell Dir vor welche Probleme Du haben wirst mit einer Firma aus Burkina Faso.

Niemand hat behauptet dass eine Person nur eine Firma öffnen oder haben kann. Nur desto mehr Firmen Du hast, desto mehr Steuererklärungen wirst Du abgeben müssen.

Und zu Deinem letyzten Paragraphen kann ich Dir nur sagen, dass Uruguay ausser landwirtschaftliche Produkte auch Software exportiert und zwar nicht gerade wenig. An Deiner Stelle würde ich mich ernsthaft erkundigen.

Mein Rat ist immer noch: besuche einen Steuerberater. Der wird Dir all die notwendige Auskunft geben. Ausserdem, wenn schon EWH's Dir dies raten, die Erfrahrung in Uruguay haben, solltest Du diesen Rat ernst nehmen. Geh zum Steuerberater und stell Deine Fragen. Danach bist Du eingeladen alle Forenmitglieder steuerrechtlich aufzuklären. Ach ja Du willst es ja umgekehrt, aber leider haben schon diese Dir mitgeteilt, dass dies nicht geht.

Grüsse,
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 13:24

Niemand hat behauptet dass eine Person nur eine Firma öffnen oder haben kann. Nur desto mehr Firmen Du hast, desto mehr Steuererklärungen wirst Du abgeben müssen.


kommt drauf an, z.b. bei Offshores braucht die Firma keine abzugeben - und wie die Offshore dir zugerechnet wird, hängt dann wohl sehr von deinem Wohnsitz ab - es wird aber immer noch nur EINE Steuererklärung sein.

Und zu Deinem letyzten Paragraphen kann ich Dir nur sagen, dass Uruguay ausser landwirtschaftliche Produkte auch Software exportiert und zwar nicht gerade wenig. An Deiner Stelle würde ich mich ernsthaft erkundigen.


Nun, dann gebe ich dir noch ein Beispiel (oder unterstellst Du mir das wäre jetzt "konstruiert"?):

angenommen ich habe mir ein erfolgreiches Ebay-Geschäft in der EU aufgebaut, habe dazu eine Firma auf Zypern, von wo ich die Produkte nach D verkaufe. Habe ein gutes Einkommen aus meiner Firma und möchte jetzt einfach in UY leben. Jetzt behauptest Du ich muss dazu eine Firma in UY aufmachen? Zu welchen Zweck? Muss diese UY Firma nun mein EU-geschäft übernehmen? D.h. ich importiere zuerst meine Produkte aus Zypern nach UY von wo ich sie dann zurück in die EU nach D verkaufe?

Ich hoffe jetzt sieht wirklich jeder, wie unsinnig das in manchen Fällen ist....
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 13:32

Und noch ein Beispiel: (sagen wir mal hypothetisch)

ich bin ein erfolgreicher Forex-Trader und erziele mein Einkommen aus Börsengeschäften. Dazu habe ich mehrere Trading-Accounts bei Banken overseas, über die ich meine Geschäfte tätige. Und ich möchte jetzt nach Uruguay auswandern. Jetzt sagst Du mir ich muss ein Firma in Uruguay eröffnen ja? Und was macht die Firma?
Es wird z.b. nicht möglich sein, solche Trading-Accounts im Namen einer Firma zu eröffnen, weil die Broker nur Privatpersonen akzeptieren (keine Firmenaccounts o.ä.)

Was machen wir nun???

:shock: :shock: :shock: :shock:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 12. Mai 2010, 13:56

binschonweg hat geschrieben:angenommen ich habe mir ein erfolgreiches Ebay-Geschäft in der EU aufgebaut, habe dazu eine Firma auf Zypern, von wo ich die Produkte nach D verkaufe. Habe ein gutes Einkommen aus meiner Firma und möchte jetzt einfach in UY leben. Jetzt behauptest Du ich muss dazu eine Firma in UY aufmachen? Zu welchen Zweck? Muss diese UY Firma nun mein EU-geschäft übernehmen? D.h. ich importiere zuerst meine Produkte aus Zypern nach UY von wo ich sie dann zurück in die EU nach D verkaufe?

Ich hoffe jetzt sieht wirklich jeder, wie unsinnig das in manchen Fällen ist....


Bei Dir sind es immer nur Annahmen. Geh zu einem Steuerberater und sag ihm genau was Du haben möchtest (was Du bisher auch nicht hier veröffentlicht hast) und er wird Dir dann genaue Antworten geben. Du stellst eine zu weitgehende Frage und möchtest eine auf Deinen spezifischen Fall eine Antwort bekommen. Auf solche Fragen bekommst Du auch bei einem Steuerberater keine spezifische Antwort.

Wenn Du ein Erfolgreiches Ebay-Geschäft in der EU über eine Firma in Zypern aufgebaut hast, dann gratuliere ich Dir. Wenn Du aber von Uruguay arbeitest und dies legal machen möchtest, dann musst Du hier eine Firma haben, die wenigstens der Firma in Zypern Rechnungen schickt über Deine Verwaltung oder Arbeit von Uruguay aus. Niemand zwingt Dich die Firma in Zypern aufzugeben.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 12. Mai 2010, 14:02

binschonweg hat geschrieben:Und noch ein Beispiel: (sagen wir mal hypothetisch)

ich bin ein erfolgreicher Forex-Trader und erziele mein Einkommen aus Börsengeschäften. Dazu habe ich mehrere Trading-Accounts bei Banken overseas, über die ich meine Geschäfte tätige. Und ich möchte jetzt nach Uruguay auswandern. Jetzt sagst Du mir ich muss ein Firma in Uruguay eröffnen ja? Und was macht die Firma?
Es wird z.b. nicht möglich sein, solche Trading-Accounts im Namen einer Firma zu eröffnen, weil die Broker nur Privatpersonen akzeptieren (keine Firmenaccounts o.ä.)

Was machen wir nun???

:shock: :shock: :shock: :shock:


Das gibt es schon hier und alle die dies machen haben Firmen in Uruguay und zahlen ihre Steuern hier. Las Dich genau beraten.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 14:09

antaresuy hat geschrieben:Wenn Du ein Erfolgreiches Ebay-Geschäft in der EU über eine Firma in Zypern aufgebaut hast, dann gratuliere ich Dir. Wenn Du aber von Uruguay arbeitest und dies legal machen möchtest, dann musst Du hier eine Firma haben, die wenigstens der Firma in Zypern Rechnungen schickt über Deine Verwaltung oder Arbeit von Uruguay aus. Niemand zwingt Dich die Firma in Zypern aufzugeben.


so so, und das ist eben der Punkt, den ich stark bezweifle. Denn ich bin dann eben bei meiner Zypern-Firma angestellt und habe nicht vor das aufzugeben (da dann die Firma z.b. als Einmann-Firma gar kein Personal mehr hätte) - oder wie stellst Du dir das vor? Ich gebe den Vorsitz meiner Firma auf und gründe eine Firma in Uruguay die treuhänderisch meine (personallose) CY-Firma verwaltet und dafür Rechnungen schickt (abgesehen davon, daß dies nach zypriotischen Gesetzen gar nicht geht)? Ich halte das für Blödsinn.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Mittwoch 12. Mai 2010, 15:14

so so, und das ist eben der Punkt, den ich stark bezweifle. Denn ich bin dann eben bei meiner Zypern-Firma angestellt und habe nicht vor das aufzugeben (da dann die Firma z.b. als Einmann-Firma gar kein Personal mehr hätte) - oder wie stellst Du dir das vor? Ich gebe den Vorsitz meiner Firma auf und gründe eine Firma in Uruguay die treuhänderisch meine (personallose) CY-Firma verwaltet und dafür Rechnungen schickt (abgesehen davon, daß dies nach zypriotischen Gesetzen gar nicht geht)? Ich halte das für Blödsinn.


Wenn Du nach uruguayischem Steuerrecht fragst, bekommst Du Antworten auf dieser Ebene. Ob dies dann in Zypern angenommen wird oder nicht, geht dem uruguayischem Staat nichts an. Oder i9nteressiert sich Zypern über uruguayisches Steuerrecht?

Bitte fang an zu überlegen, wie ungedacht Deine Fragen lauten und wie eigensinnig diese sind. Nimm Dir endlich ein Taxi und fahr zu einem Steuerberater. Und für mich ist dieses Thema auch schon unter den Tisch gefallen. Es lohnt sich nicht Dickköpfe versuchen zu überzeugen was sie tun sollten.

Grüsse,
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 17:52

Es gibt keine unüberlegten Fragen - es gibt nur unüberlegte Antworten. Das mal am Rande.

Aber konkretisieren wir das doch ein wenig:

Angenommen ich habe bereits meine Firmenstruktur etc, über die ich für mehrere Kunden arbeite. Jetzt komme ich nach Uruguay und die Migracion sagt: "Du musst ein Firma gründen"

dann sag ich ok, aber: was mache ich dann mit dieser Firma? Ich kann doch nicht gezwungen werden, meine Arbeit über diese Firma abzurechnen, denn wie gesagt teilweise geht das wegen der Struktur gar nicht und ich will den Kunden auch keine "seltsamen" Veränderungen zumuten.

Ich würde dann angeben "Firmenumsatz in UY: 0.-, Einkommen im Ausland (aus Firma 1,2,3,...) XXX" - und dann? schmeissen die mich etwa wieder raus aus UY?

:cry: :cry: :cry:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon tandaras » Mittwoch 12. Mai 2010, 18:03

1. geh ins reisebüro und besorg dir nen flugticket. egal, ob nach zypern, bukina faso oder nach uruguay (ich hoffe für uruguay, dass du dich für ein anderes land entscheidest)
2. nimm dir einen dolmetscher
3. such dir einen guten steuerberater.

bei mir entsteht der eindruck, dass du dich gar nicht für das land uruguray interessierst, sondern eher dafür wie du möglichst wenig bzw. gar keine steuern zahlen willst. mich interessieren deine firmenmodelle nun auch gar nicht. ob softwareentwicklung, ebay shop von wo und wie auch immer. kannst ja noch nen paar modelle träumen.
es geht doch darum, was du in deinem persönlichen falle maschen solltest. und da interessieren andere denkmodelle doch nu gar nicht, bzw. nerven hier nur.
leben in uruguay, da und in de keine steuern zahlen. aber über jedes schlagloch meckern. oder dass soziale leistungen nicht erbracht werden können. egal in welchem land.
und egal in welchemland: solche leute braucht man nirgends. im gegenteil.
tandaras
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 19:06

tandaras hat geschrieben:leben in uruguay, da und in de keine steuern zahlen. aber über jedes schlagloch meckern. oder dass soziale leistungen nicht erbracht werden können. egal in welchem land.
und egal in welchemland: solche leute braucht man nirgends. im gegenteil.


ich nehme jetzt stark an, Du sprichst über dich ;)
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