Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon Ralph » Mittwoch 12. Mai 2010, 22:22

binschonweg hat geschrieben:Es gibt keine unüberlegten Fragen - es gibt nur unüberlegte Antworten.

Wenn es unüberlegte Antworten gibt, dann gibt es wohl auch unüberlegte Fragen.
Das mal am Rande.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 22:33

Ralph hat geschrieben:
binschonweg hat geschrieben:Es gibt keine unüberlegten Fragen - es gibt nur unüberlegte Antworten.

Wenn es unüberlegte Antworten gibt, dann gibt es wohl auch unüberlegte Fragen.
Das mal am Rande.


wenn ich überlegen würde, würde ich nicht fragen - deswegen ist jede Frage auch "unüberlegt", aber das wäre ja schon doppelt gemoppelt, so in etwa wenn Du sagen würdest süßer Zucker oder so :lol: :lol:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon tandaras » Mittwoch 12. Mai 2010, 22:45

ich nehme jetzt stark an, Du sprichst über dich ;)[/quote]


aber hallo, mein lieber, wen sollte ich sonst meinen????
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Mittwoch 12. Mai 2010, 23:45

tandaras hat geschrieben:ich nehme jetzt stark an, Du sprichst über dich ;)


aber hallo, mein lieber, wen sollte ich sonst meinen????


Nun, Du kennst mich gar nicht - demnach kannst Du gar nicht über mich sprechen ;)
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon =MaBu= » Donnerstag 13. Mai 2010, 22:44

Hola binschonweg!

binschonweg hat geschrieben:
=MaBu= hat geschrieben:Dieses Jahr wurde auch diese Möglichkeit abgeschafft. Jetzt muß, wer in Uruguay sein Geld mit Arbeit verdient, dies für eine uruguayische Firma tun, entweder als Angestellter oder als Firmeninhaber bzw. Teilhaber. Und das heißt: Man muß seine Einkünfte auch hier versteuern. Freiberufler bzw. Selbständige, die alleine arbeiten, müssen nun zumindest eine Einmannfirma ("Unipersonal") gründen. Konstrukte wie "ich arbeite für eine Firma im Ausland und erziele mein Einkommen im Ausland" sind damit endgültig hinfällig.


wie gesagt ich kann das nicht wirklich glauben...


Das ist keine Glaubensfrage, sondern eine Tatsache :mrgreen: :mrgreen:

binschonweg hat geschrieben:Ich habe so was auch noch nirgendwo gehört


Gehört vielleicht nicht, aber dafür hier gelesen, geschrieben von zwei voneinander unabhängigen Einwanderungshelfern. Außerdem ist diese Regelung relativ neu. Vielleicht hast Du deswegen anderswo noch nichts darüber gesehen / gehört / gelesen?

Das hier ist ein aktuelles Forum, und wir haben auch ein aktuelles Uruguay-Magazin. Dort stehen viele Dinge, die anderswo nicht zu finden sind.

binschonweg hat geschrieben:Es herrscht immer noch unternehmerische Freiheit - auch in Uruguay! (wie das dann steuertechnisch aussieht, ist eine andere Frage aber ES GEHT!).


Natürlich geht es! Aber "unternehmerische Freiheit" ist nicht gleichzusetzen mit der 'Freiheit' den Staat zu verarschen und Steuerhinterziehung zu betreiben :o

binschonweg hat geschrieben:Außerdem darf jeder so viele Firmen aufmachen wie er möchte - selbst wenn man gezwungen wäre eine Firma in UY aufzumachen, kann man NICHT gezwungen werden über eben diese Firma für alle Kunden, die man so hat, zu arbeiten - ich meine was soll das.


Wenn Du physisch in Uruguay lebst und arbeitest, muß Du das hier verdiente Geld auch hier versteuern, ganz egal ob Du das mit Deinen Kunden über Firmen in Burkina Faso oder Delaware abwickelst. So ist zumindest die hiesige Rechtsprechung. Deine hypothetischen oder auf dem Papier existierenden Firmen in Delaware, Burkina Faso usw. produzieren nämlich überhaupt nichts. DU bist es, der arbeitet. Und wenn Du in Uruguay arbeitest und Dein Geld mit Deiner in Uruguay verrichteten Arbeit verdienst, mußt Du das auch hier versteuern.

binschonweg hat geschrieben:Darüber hinaus, angenommen, ich habe ein paar Kunden in der EU - die sagen mir ganz einfach "was? Firma in Uruguay? Wasn dat? Mit der machen wir keine Geschäfte! wir wollen einen Partner hier vor Ort, der auch unseren Gesetzen unterliegt" - es geht um Dinge wie Rechtssicherheit, Datenschutz, Copyright usw. Das Problem fängt schon damit an, wo hat die Firma aus UY ein Konto? Uruguay? Europa? Im ersten Fall wird es für die Kunden z.b. umständlich mit der Bezahlung (Banken in UY haben kein IBAN!).


Das wäre Dein bzw. das Problem Deiner Kunden, aber kein Problem für Uruguay.

binschonweg hat geschrieben:Nicht jeder programmiert so banale Dinge wie Webseiten z.b. Angenommen, ich würde die Steuerungssoftware für den Eurofighter schreiben (ich sage nicht, ich tue das, aber nur so als Denkanregung) - glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, die Businesspartner würden die Entwicklung offiziell an eine Firma in Uruguay "outsourcen" lassen?


Warum denn nicht? Die lassen doch auch Inder, Chinesen, Russen, Rumänen, Polen und sogar Deutsche :lol: programmieren, warum also nicht auch Uruguayer bzw. eine uruguayische Firma? Denen kommt es darauf an, daß der jeweilige Job gut und möglichst billig gemacht wird und daß sie rechtlich abgesichert sind.

:geek: :geek: :geek: :geek:

Saludos, Manfred
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon Ralph » Freitag 14. Mai 2010, 00:26

Ich denke,
hier sind einige Dinge nicht sauber formuliert worden.
Folglich wird ganz schön aneinander vorbeigeredet.
Firmengründung zwecks Einwanderung und Steuerpflicht, das sollte man strikt trennen.

Dann gibt es natürlich noch die Grenzfälle:

Als 2007 das Gesetz geändert wurde,
da hätte ich (theoretisch) z.B. so argumentieren können:
"Ich programmiere ja nicht in Uruguay.
Ich tippe Buchstaben.
Die gehen jeder einzeln für sich nach Deutschland.
Dort entsteht die Arbeitsleistung.
Ich bekomme nur das Echo der Buchstaben auf den Schirm.
Ich habe nie etwas in Uruguay entwickelt, das ich per Mail oder sonstwie nach Deutschland verschickt habe."
(Das mit dem Verschicken steht so im Gesetz.)

So, toll, jetzt habe ich mir das ganze also soweit hingebogen, dass ich mich an die Gesetze halte...
Und ich kann mich jetzt beruhigt Schlafen legen.
Ich denke derartige Argumentation kann man getrost als "schönreden" bezeichnen.
Was glaubt ihr, was ein Finanzrichter in Uruguay von dieser superlogischen Argumentation hält?
Ich fürchte, der würde mir, berechtigter Weise, ´nen Vogel zeigen.

Mit dem Forex-Trader sieht es auch nicht besser aus.
Theoretisch kann er sagen:
"Ich verwalte doch nur meinen Privatbesitz.
Ich habe genug Geld und spiele aus lauter Langeweile nur Real-Life-Monopoli."
Aber das würde ich ebenso als: "sich selbst anlügen" bezeichnen, um den Staat (vermeintlich legal) zu bescheissen.
Forex-Trading ist ein Fulltime-Job, der in Uruguay erbracht wird.
Es gefällt dem Finanzamt ganz bestimmt nicht, wenn man mit 40 Std Monopoli/Woche seine Familie ernährt
und dann argumentiert: "Mein Geld arbeitet doch von alleine für mich."
Ich denke zumindest soweit kann ich mich in einen Richter vom Finanzgericht hineindenken. :)
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:03

=MaBu= hat geschrieben:Wenn Du physisch in Uruguay lebst und arbeitest, muß Du das hier verdiente Geld auch hier versteuern, ganz egal ob Du das mit Deinen Kunden über Firmen in Burkina Faso oder Delaware abwickelst. So ist zumindest die hiesige Rechtsprechung. Deine hypothetischen oder auf dem Papier existierenden Firmen in Delaware, Burkina Faso usw. produzieren nämlich überhaupt nichts. DU bist es, der arbeitet. Und wenn Du in Uruguay arbeitest und Dein Geld mit Deiner in Uruguay verrichteten Arbeit verdienst, mußt Du das auch hier versteuern.


das ist auch gar nicht das Thema... das Thema ist: ich möchte keine UY-Firma haben und mich dann mit der zugehörigen UY-Bürokratie herumschlagen (Steuerberater für Firma, StErklärungen für die Firma, etc) - lieber Firma woanders (wo der Aufwand gering ist) und dann den Verdienst als Privateinkommen angeben (aber eben bezogen von einer Firma im Ausland). Ich hoffe das leuchtet ein....
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:07

Ralph hat geschrieben:Ich denke,
hier sind einige Dinge nicht sauber formuliert worden.
Folglich wird ganz schön aneinander vorbeigeredet.
Firmengründung zwecks Einwanderung und Steuerpflicht, das sollte man strikt trennen.


so kommt es mir auch vor... und gleich wird man auch noch beschimpft von wegen man will den Staat verarschen etc.

Oder andersherum gefragt, als Beispiel: angenommen ich bin Michael Schumacher und möchte nach UY auswandern. Jetzt erzählt Ihr mir, ich muss in UY eine Firma gründen, damit ich in Europa meine Kurven drehen kann und Rechnungen ausstellen soll... da sage ich nur adios :D (es gibt wie gesagt Sonderfälle usw die nicht ins Schema F passen)
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Freitag 14. Mai 2010, 10:14

Oder andersherum gefragt, als Beispiel: angenommen ich bin Michael Schumacher und möchte nach UY auswandern. Jetzt erzählt Ihr mir, ich muss in UY eine Firma gründen, damit ich in Europa meine Kurven drehen kann und Rechnungen ausstellen soll... da sage ich nur adios :D (es gibt wie gesagt Sonderfälle usw die nicht ins Schema F passen)


Da wird die Arbeit im Ausland geleistet und nicht in Uruguay.

Wenn Du in Uruguay leben willst und für Deine Arbeitg in Uruguay keine Steuern zahlen möchtest, dann solltest Du nicht überlegen, ob Du vielleicht nicht 3 Mal die Woche nach Buenos Aires reist. So über den Tag und dann dem uruguayischem Staat erklärst, Du arbeitest in Argentinien, lebst aber in Uruguay. Nebenbei gesagt, dass machen mehrere Argentinier aus Sicherheitsgründen.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:16

Ralph hat geschrieben:I
Als 2007 das Gesetz geändert wurde,
da hätte ich (theoretisch) z.B. so argumentieren können:
"Ich programmiere ja nicht in Uruguay.
Ich tippe Buchstaben.
Die gehen jeder einzeln für sich nach Deutschland.
Dort entsteht die Arbeitsleistung.
Ich bekomme nur das Echo der Buchstaben auf den Schirm.
Ich habe nie etwas in Uruguay entwickelt, das ich per Mail oder sonstwie nach Deutschland verschickt habe."
(Das mit dem Verschicken steht so im Gesetz.)


So so... aber wie ist das z.b., wenn Du Beratung machst per Chat... Du loggst dich auf den Server des Kunden ein (Privatchat), der Server steht beim Kunden in Europa z.b. Dann wird interaktiv beraten und Du loggst dich wieder aus. Jetzt erzählst Du mir wirklich, ich arbeite in Uruguay? D.h. mein Kunde kommt zu mir nach Uruguay ja? Oder andersrum gefragt: Wenn Du mir sagst ICH BERATE in Uruguay, dann musst Du mir die Frage benatworten können, WO wird denn nun der Kunde beraten? (ich denke wir können uns darauf einigen, daß der Kunde auch dort beraten wird, wo ich ihn berate, also daß die beiden Orte identisch sind?). Erkennst Du das Problem?
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:20

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Wenn Du in Uruguay leben willst und für Deine Arbeitg in Uruguay keine Steuern zahlen möchtest, dann solltest Du nicht überlegen, ob Du vielleicht nicht 3 Mal die Woche nach Buenos Aires reist. So über den Tag und dann dem uruguayischem Staat erklärst, Du arbeitest in Argentinien, lebst aber in Uruguay. Nebenbei gesagt, dass machen mehrere Argentinier aus Sicherheitsgründen.[/quote]


Hm, Argentinier? Also Du meinst die leben in Uruguay aus Sicherheitsgründen (weil BS so viel gefährlicher ist) oder machen sie das Beschriebene wegen Steuern&co aus Sicherheitsgründen? Sorry wenn ich so nachfrage, aber bei dir sind die Antworten oft so formuliert, daß ich mehrere Möglichkeiten sehe, wie es gemeint war (womöglich deswegen reden wir ständig aneinander vorbei).

Kommuniziert UY nicht mir AR, ich meine zwecks Abgleich der Daten etc?
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:23

antaresuy hat geschrieben:Da wird die Arbeit im Ausland geleistet und nicht in Uruguay.


und noch ein Beispiel (was jetzt eher auf mich zutrifft): ich bin fest angestellt bei einer großen Firma, bin aber Heimarbeiter - und die Firma will auf keinen Fall, daß ich mit Selbständigenstatus und dann auch noch über eine Firma in UY für sie arbeite. Und nun? Jetzt sagt mir UY "Du kommst hier nicht rein!" - da sage ich nur selber schuld :lol: :lol: :lol:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Freitag 14. Mai 2010, 10:28

binschonweg hat geschrieben:Hm, Argentinier? Also Du meinst die leben in Uruguay aus Sicherheitsgründen (weil BS so viel gefährlicher ist) oder machen sie das Beschriebene wegen Steuern&co aus Sicherheitsgründen? Sorry wenn ich so nachfrage, aber bei dir sind die Antworten oft so formuliert, daß ich mehrere Möglichkeiten sehe, wie es gemeint war (womöglich deswegen reden wir ständig aneinander vorbei).

Kommuniziert UY nicht mir AR, ich meine zwecks Abgleich der Daten etc?


Die reisen aber mehr oder weniger jeden Tag von Montag bis Freitag, zahlen in Uruguay keine Steuern, müssen aber diese in Argentinien zahlen, wo sie weit höher sind. Die sind auch in beiden Ländern angemeldet.

Ich glaube da ist ein uruguayischer Steuerberater billiger aks 3 Mal die Woche nach Bs. As. zu reisen.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:31

Ralph hat geschrieben:"Ich programmiere ja nicht in Uruguay.
Ich tippe Buchstaben.


ok jetzt werde ich spitzfindig, aber wie ist das, wenn Du über Dinge wie remote desktop wirklich auf der Hardware des Kunden arbeitest? D.h. Du verwendest de facto seine CPU, seine Festplatte, etc - Du tippst wirklich Buchstaben, auf deinem Rechner entsteht nichts (denn dieser ist nur ein dumb terminal) - es wird keine Arbeit in dem Sinne "verschickt", also keine "work unit", die Du in UY erstellt hast und die dann (z.b. täglich über SVN) an den Kunden abgegeben wird. :?: :?: :?:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:34

antaresuy hat geschrieben:Die reisen aber mehr oder weniger jeden Tag von Montag bis Freitag, zahlen in Uruguay keine Steuern, müssen aber diese in Argentinien zahlen, wo sie weit höher sind. Die sind auch in beiden Ländern angemeldet.

Ich glaube da ist ein uruguayischer Steuerberater billiger aks 3 Mal die Woche nach Bs. As. zu reisen.


ja aber die werden es wohl eher auch wegen des Lohnniveaus in BS machen denke ich, ist nun mal die Hauptstadt - und dann kann es sich lohnen. Ich weiß nicht wie das zwischen AR und UY geregelt ist, aber Grenzgänger haben oft Vorteile (z.b. sie zahlen nur die Quellensteuer im Arbeitsland aber keine volle Ekst) - das müßte man dann genauer eruieren :ugeek: :ugeek:
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Freitag 14. Mai 2010, 10:36

und noch ein Beispiel (was jetzt eher auf mich zutrifft): ich bin fest angestellt bei einer großen Firma, bin aber Heimarbeiter - und die Firma will auf keinen Fall, daß ich mit Selbständigenstatus und dann auch noch über eine Firma in UY für sie arbeite. Und nun? Jetzt sagt mir UY "Du kommst hier nicht rein!" - da sage ich nur selber schuld :lol: :lol: :lol:


Ich hatte ja schon gesagt, dass ich mich über dieses Thema in Deinem Fall nicht mehr äussern würde und dies ist nun ehrlich mein letzter Beitrag. Mit dieser letzten Aussage solltest Du in Deutschland bleiben und dem Steueramt dort versuchen dies klarzustellen. Mal sehen was die sagen. Da sieht man klar heraus, dass Dein ganzes Gelaber nur dazuhinführt überhaupt keine Steuern zu zahlen, wenn möglich sogar Steuerrückzahlungen zu bekommen. Du fantasierst einfach vor Dir hin ohne richtige Argumente vorzulegen. Dir Arbeit wird in Uruguay ausgeführt, dann ist diese in Uruguay zu versteuern, obwohl Du es über Internet tust. Ist dies schwer zu verstehen? Bis zum nächsten Thema, hierzu bekommst Du von mir keine Antworten mehr, da es ja noch schlimmer ist als gegen eine Wand zu reden.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 10:38

antaresuy hat geschrieben:Dir Arbeit wird in Uruguay ausgeführt, dann ist diese in Uruguay zu versteuern, obwohl Du es über Internet tust. Ist dies schwer zu verstehen? Bis zum nächsten Thema, hierzu bekommst Du von mir keine Antworten mehr, da es ja noch schlimmer ist als gegen eine Wand zu reden.


oh mann... es kommt NICHTS bei dir an oder?

Ich habe doch gesagt, ich will alles korrekt in UY angeben und versteuern, ABER ich möchte KEINE Firma zu diesem Zweck in UY eröffnen - was ist daran schwer zu verstehen?
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon antaresuy » Freitag 14. Mai 2010, 10:40

binschonweg hat geschrieben:ja aber die werden es wohl eher auch wegen des Lohnniveaus in BS machen denke ich, ist nun mal die Hauptstadt - und dann kann es sich lohnen. Ich weiß nicht wie das zwischen AR und UY geregelt ist, aber Grenzgänger haben oft Vorteile (z.b. sie zahlen nur die Quellensteuer im Arbeitsland aber keine volle Ekst) - das müßte man dann genauer eruieren :ugeek: :ugeek:

Die haben in Argentinien keine Steuervergünstigungen. Die haben womöglich bei der benutzten Transportgesellschaft eine Vergünstigung als täglichreisender. Aber da müssen Sie auch mit ca. USD 50 dafür pro Tag rechnen, wenn sie in Colonia leben.
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon binschonweg » Freitag 14. Mai 2010, 11:09

=MaBu= hat geschrieben:Deine hypothetischen oder auf dem Papier existierenden Firmen in Delaware, Burkina Faso usw. produzieren nämlich überhaupt nichts. DU bist es, der arbeitet. Und wenn Du in Uruguay arbeitest und Dein Geld mit Deiner in Uruguay verrichteten Arbeit verdienst, mußt Du das auch hier versteuern.


so ist das nicht ganz richtig... wenn ich z.b. für meine Offshore arbeite, "veredelt" diese meine Arbeit (oder anders gesagt: billiger einkaufen, teuer verkaufen - offiziell nennt man das "Wertschöpfung" :lol: :lol: :lol: :lol: ). Und wer sich jetzt daran stört: ich kenne nicht einen Fall, wo das nicht so ist - egal für was für welche Firma man arbeitet, Du bekommst Gehalt X und die Firma verdient 5*X daran (sonst würde man dir nicht X zahlen).
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Re: Wie sich die Einwanderungsbestimmungen für UY geändert haben

Neuer Beitragvon Nordmannen » Freitag 14. Mai 2010, 19:42

@ binschonweg
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Definition: Wertschöpfung

Die Summe der in einem bestimmten Zeitraum in den einzelnen Wirtschaftsbereichen der Volkswirtschaft hergestellten Güter und Leistungen. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird die Wertschöpfung als Bruttowertschöpfung aus den Bruttoproduktionswerten (hergestellte Gütermengen zu jeweiligen Marktpreisen) abzüglich der Vorleistungen der einzelnen Wirtschaftsbereiche berechnet.

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Das bloße 'billig einkaufen - teuer verkaufen' ... das nennt sich nach meinem Dafürhalten 'Leute bescheißen' ... :D :D :D

Auch will ich Dir einen Grund für meine Meinung nennen: Qualität bekomme ich nicht billig - Schrott hingegen schon ... Als gelernter Zimmermann weiß ich wovon ich rede ...

Grüße
Nordmannen
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