Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

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Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Donnerstag 11. Februar 2010, 19:43

Hola Leute,

dazu hätte ich gerne eure Kommentare: http://uruguay-magazin.com/Auswandern-n ... lfers.html.

Saludos, Manfred
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon sayrue » Donnerstag 11. Februar 2010, 21:13

=MaBu= hat geschrieben:Hola Leute,

dazu hätte ich gerne eure Kommentare: http://uruguay-magazin.com/Auswandern-n ... lfers.html.

Saludos, Manfred



Hola Manfred,
gut dass Du dieses Thema ansprichst, es ist wirklich heftig was da so in der Forenwelt und nicht nur da abgeht. Wie Du schon schreibst ist es eine Dienstleistung welche angeboten wird und es steckt viel Arbeit dahinter, dieses vergessen aber einige Leute gerne und immer wieder. Wie in anderen Berufen auch, so gibt es in dem Bereich natuerlich Schwarze Schafe, mehr oder weniger, aber deswegen eine Hetzkampagne zu starten oder gewisse Leute zu denunzieren finde ich ehrlich gesagt zum kotzten, musste jetzt mal gesagt werden.
Dieses so genannten Foren, diesen Namen verdienen sie wirklich nicht, betreiben nur Hetze und freuen sich ueber jeden den sie fertig machen koennen. Habe mal kurz in einem dieser Schmuddelforen gelesen und da kann Dir echt uebel werden.

Wenn jemand die Dienste eines Einwanderungshelfers in Anspruch nimmt, dann sollte auch klar sein was abgeht. Wenn ich die Leute hoere die ueber die Preises schimpfen und das so etwas nicht noetig ist, na gut, niemand wird gezwungen diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Ausserdem kann sich jeder informieren und sehen wie das Preis-Leistungsverhaeltniss ist, im Verlgleich auch zu anderen Anbietern. Wir haben z.B die Dienste eines Anbieters in Paraguay in Anspruch genommen und alles lief ohne Probleme. Gleiches werden wir in Uruguay machen ;) macht die Sache fuer uns leichter und stressfreier. Jeder muss oder sollte fuer sich selbst entscheiden was er moechte, Punkt und nicht alles oder jeden sofort negativ sehen.

Wenn bei uns alles mit den Papieren gelaufen ist, werde ich ein Feedback geben, ich finde das nur fair und wirft ein positives Licht auf den oder die Anbieter. Es sein denn diese Art der Werbung ist hier verboten, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Saludos aus Paraguay

Ruediger
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Ralph » Donnerstag 11. Februar 2010, 21:54

=MaBu= hat geschrieben:Hola Leute,

dazu hätte ich gerne eure Kommentare: http://uruguay-magazin.com/Auswandern-n ... lfers.html.

Saludos, Manfred


Stimmt vollkommen, was Du schreibst.
Das Problem ist auch, dass diejenigen Einwanderer die dringend einen Job brauchen - und derer gibt es genug -
komplett ahnungslos sind und sich gegenüber bestehenden Einwanderungshelfern profilieren wollen, welche aber jahrelange Erfahrung haben.
Wenn man keine Qualifikation hat mit der man sich positiv darstellen kann, dann bleibt einem scheinbar nur der Weg die erfahrenen schlecht zu machen?

Und dann gibt es, wie Manfred schreibt, echte Spassvögel.
Ich kenne einen von denen persönlich.
Glaubt sich auszukennen und verbringt seine Freizeit damit, andere (in einem Thailandforum) richtig blöd anzumachen und zu verarschen.
Einfach nur weil ihm Spass macht, dass sich irgend ein Fremder so richtig ärgert.

Hüte Dich vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind!
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Lisbeth » Donnerstag 11. Februar 2010, 22:16

Hallo Manfred,

das Bild gefällt mir wirklich gut :lol: aber ich muss dazu sagen - so habe ich mich nie gefühlt. Weder vor 4 Jahren, noch jetzt.
Aber Du hast natürlich recht - der Ruf von Einwanderungshelfern ist kein Guter - und hat immer so einen touch von "illegalen Schleppern".

Viele haben sich ihren zwielichten Ruf aber auch selbst zuzuschreiben - das gleiche Spiel haben wir aber auch bei den selbsternannten Immobilienanbietern :roll: Oft sogar beides in Personalunion.

Wenn ich meine Dienstleistung selbst ernst nehme und meiner Arbeit eine Wertschätzung gebe, dann präsentiere ich mich auch mit Niveau und professionell. Dazu gehört für mich eine Internetpräsenz, die meine Kompetenz signalisiert (ohne andere dabei schlecht zu machen und ohne zu protzen). Die muß nicht in die Tiefe gehen, sondern Vertrauen schaffen, so daß der Kunde den Kontakt aufnimmt.
Und von da an liegt es an der Kommunikation des Einwanderungs-BERATERS :) wie er rüberkommt.

Das ist es zumindest, worauf ich großen Wert lege. Ich möchte mich sicher und gut aufgehoben fühlen und ich möchte beraten werden - dafür zahle ich.
Wie bei jedem "Kauf einer Dienstleistung" - sollte man evtl. vorher die Angebote vergleichen und dann abwägen, wem man vertrauen möchte.

Also - ich finde, man kann am Image (am eigenen) sehr viel tun.
Und wenn man von irgendwelchen Hirnies in irgendwelchen Schmuddelforen durchgekaut und ausgespuckt wird ... so ist das halt ... Du kannst es nicht ändern, sondern lediglich mit Seriosität bzw. mit einer überzeugenden Dienstleistung wettmachen.

LG
Lisbeth
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Donnerstag 11. Februar 2010, 22:55

Hola Lisbeth (Petra),

ja, das Bild ist wirklich gut, nicht wahr? :mrgreen: Auch ansonsten bin ich voll Deiner Meinung, nur die Schmuddelforen können halt wirklich einen großen Schaden anrichten. Auswanderungsinteressenten, die Verleumdungen über einen Einwanderungshelfer durch googeln oder sonstiges Suchen im Internet finden, sind in der Regel sehr weit weg und haben gar nicht die Möglichkeit zu überprüfen, ob die gemachten Behauptungen stimmen oder nicht. Deswegen halten sie verständlicherweise Distanz und suchen sich eine Alternative.

Das Sprichwort "Wo mit Dreck geworfen wird, bleibt auch etwas hängen", gilt nirgendwo so stark wie hier. Und das ist ja auch genau das Ziel solcher Rufmord-Schmierereien.

Saludos, Manfed

PS: Bei Dir und Deinem Mann würde bzw. werde ich mich auf jeden Fall ganz besonders anstrengen, wenn ihr über mich nach Uruguay einwandert :) ... Unter einer Bedingung: daß ich das bei Anderen auch machen darf, wie gehabt ;) ...

Hola Ralph,

stimmt absolut, was Du schreibst! Es gibt viele Einwanderer hier, die sich schon nach zwei, drei Wochen für die totalen Uruguay-Experten halten und denken Einwanderungshilfe ist doch ein schlauer Job. Und dann wollen sie sich nach oben boxen.

Saludos, Manfred

Hola Sayrue (Rüdiger),

danke auch für Deine Kommentare! Du hast Recht, Einwanderungshilfe ist eine Dienstleistung, die das Verfügen über Kenntnisse und Kontakte sowie einen hohen Zeitaufwand impliziert. Ich war der erste deutschsprachige EWH überhaupt hier, und der erste und lange Zeit einzige, der eine Preisliste und vor allem eine klare und verbindliche Leistungsbeschreibung hatte, und das auch noch für jeden zugänglich im Internet.

Mit dieser Dienstleistung ist es wie mit anderen auch: Wer will, kann sie in Anspruch nehmen, und wer das nicht will, läßt es eben bleiben. Das alles rechtfertigt jedoch in keinem Fall Schmutzkampagnen.

Saludos, Manfred

PS: Man kann auch z.B. seine Schuhe im Prinzip selber machen, wenn man die nötigen Kenntnisse, Materialien und Werkzeuge hat. Ich persönlich kaufe die meinen jedoch lieber beim Schuster oder im Laden.
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Donnerstag 11. Februar 2010, 23:22

Hallo,Leute.
Also ich habe die Nase gestrichen voll von der ganzen Buerokratie und der damit verbundenen Aemterrennerei,teilweise fuer ein und die selbe Unterlage/Dokument mehrmals "antanzen"zu koennen! Freunde will man mit dem ganzen "Kram" ja auch nicht belasten! :twisted:
Deshalb finde ich es gut,dass es Leute gibt,die sich mit sowas auskennen und welche man damit "beauftragen" kann.
Man sollte seinem Helfer allerdings in dieser Hinsicht vertrauen koennen,dass er diese Angelegenheit bewerkstelligt bekommt!Deshalb wuerde ich auch einen "alten Hasen" vorziehen,anstatt auf einen "Frischling" zu setzen! :roll:

Mein Mann stoehnte letztens ziemlich genervt:Den Stress zieh ich mir in Uruguay aber nicht nochmal rein!!!
Der ist auch schon ganz "angefressen" von dem ganzen Buerokratie-Kram. :cry: :evil: :x

L.G. Silvia
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon tandaras » Freitag 12. Februar 2010, 13:38

ich kann deinen frust in jeder weise verstehen. als einwanderer und frischling bist du völlig verunsichert und ausgeliefert. und du hast einen einwanderungshelfer. du verstehst die sprache nicht, du interessierst dich für häuser, für autos, schliesst verträge, alles ohne in den meinsten fällen die sprache zu verstehen. dieses gefühl des ausgeliefertseins schafft ein gefühl des misstrauens, sich selbst gegenüber (habe ich mit dem entschluss einer auswanderung alles richtig gemacht?) und der person gegenüber, der man sich ausgeliefert fühlt.
ja, und dann ist man froh, wenn man in fernen landen erfolgreiche (?????) auswanderer trifft. man will an ihren erfahrungen teilhaben, denn die haben ja, wie sie immer wieder versichern, alles richtig gemacht. wer will denn schon gerne zugeben, dass sein entschluss doch... sagen wir mal... er würde nochmal vor der entscheidung stehen... anders ausfallen würde?
und dann haben sich zwischen diesen grüppchen und personen bindungen ergeben, animositäten. der eine oder andere wurde für "nicht gut genug" befunden. aussortiert. egal, warum.
und von da an wird hinter seinem rücken, aber auch offen über ihn gelästert. und, wie manfred schon schrieb, foren sind dafür neben der persönlichen hetze ein super medium.
in paraguay ist dieses, lieber manfred - ich weiss es ist nur ein kleiner trost - noch viel rabiater. da geht das auf einem ganz anderen niveau ab. aber in paraguay gibt es in der tat auch recht viele schwarze schafe, die schuld sind am schlechten ruf der einwanderungshelfer. da wird nunmal ein grundstück auf vermitlung des einwanderungshelfers für das doppelte verkauft.
manfred war vor einiger zeit selbst opfer einer solchen rufmordkampagne. ich bekenne ganz offen, dass ich mich damals auf die gegenseite geschlagen habe. die fakten schienen gegen manfred zu sprechen. und einige informationen, die aus scheinbar "neutraler" ecke kamen, schienen glaubwürdig. sie waren es nicht, aber sie schienen es.
heute, auch nachdem ich einige der beteiigten personen kennenlernen durfte, bedauere ich vieles und habe mich bei manfred auch persönlich entschuldigt, fehler eingestanden.
du hast damals manfred, letztendlich den richtigen, juristischen weg gewählt und womit niemand gerechnet hat, gewonnen. respekt vor deinem durchhaltevermögen.
tandaras
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Lisbeth » Freitag 12. Februar 2010, 14:08

=MaBu= hat geschrieben:PS: Bei Dir und Deinem Mann würde bzw. werde ich mich auf jeden Fall ganz besonders anstrengen, wenn ihr über mich nach Uruguay einwandert :) ... Unter einer Bedingung: daß ich das bei Anderen auch machen darf, wie gehabt ;) ...


OK, die Bedingung akzeptieren wir :lol:

Wegen den Schmuddlern nochmal kurz.
Die sind ganz einfach eine Plage - und du hast vollkommen recht - es bleibt immer was hängen. Aber Du hast keinerlei Einfluß darauf ... Du änderst es nicht ... entonces olvídalos !!

Warum veröffentlichst du auf deiner Seite (ich meine damit nicht das Magazin) nicht auch Kundenstimmen?
Klar, die Schmuddler werden behaupten, das sei alles Fake - aber wie gesagt, darauf hast du keinen Einfluss (s.o.).

Übrigens ... wir haben uns tatsächlich umgehört :ugeek: es gibt zu allen EWHs "Gerüchte" ;)

Ich kenne so unlautere Methoden aus meiner "Branche" auch und ich ärgere mich auch regelmäßig darüber, wie die Leute sich lenken lassen.
Mittlerweile habe ich aber eine andere Einstellung dazu. Ich sage mir einfach, daß jeder DAS findet, wonach er sucht und was er braucht.
Wenn jemand eine billige Dienstleistung kaufen will dann ist das okay. Er sollte sich nur nicht wundern, wenn er genau DAS bekommt :D

LG
Lisbeth


P.S. während ich den Beitrag schrieb, hat tandaras einen eingestellt, der ein anderes Licht auf das Thema bzw. auf das Anliegen von Manfred wirft.
Ich wußte nichts von diesen Kamapgnen und kann nur den Hut ziehen vor dem juristischen Weg.
Hier in Paraguay bräuchtest Du sowas erst gar nicht anzufangen :(
Lisbeth
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Freitag 12. Februar 2010, 17:44

Hola Lisbeth und Tandaras,

danke für Deine Beiträge. Besonders Deine Offenheit, Tandaras, hat mich gefreut!

Saludos, Manfred
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Ralph » Freitag 12. Februar 2010, 22:32

Lisbeth hat geschrieben:Warum veröffentlichst du auf deiner Seite (ich meine damit nicht das Magazin) nicht auch Kundenstimmen?
Klar, die Schmuddler werden behaupten, das sei alles Fake - aber wie gesagt, darauf hast du keinen Einfluss (s.o.).

Hi Manfred.
Hatte ich Dir das nicht schon mindestens zwei Mal eindringlich empfohlen?
:P

Hi Lisbeth.
Es ist gar nicht so leicht, Kunden zu so einem Schritt zu bewegen - selbst wenn Sie 100% zufrieden waren.
Lisbeth hat geschrieben:Übrigens ... wir haben uns tatsächlich umgehört :ugeek: es gibt zu allen EWHs "Gerüchte" ;)

Das stimmt allerdings 100%.
Und nicht nur über die.
Erzähl in Atlántida mal was privates - schon weiss es das ganze Dorf - ob es stimmt oder nicht spielt keine Rolle.
:twisted:
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Lisbeth » Samstag 13. Februar 2010, 14:38

Hola Ralph,

Es ist gar nicht so leicht, Kunden zu so einem Schritt zu bewegen - selbst wenn Sie 100% zufrieden waren


Da müsste man sich einfach mal Gedanken drüber machen, in welcher Form diese Kundenstimmen veröffentlicht werden.
Klar wäre es schön, vom Kunden selbst eine vorformulierte Bewertung mit Vor- und Zuname etc. online stellen zu können. Ehrlich gesagt, hätte ich dazu auch keinen Bock 8-)

Also muss/könnte man dem Kunden die Arbeit abnehmen.
Manfred sollte sich vielleicht einen Feedback-Bogen entwerfen - nicht zu umfangreich - den der Kunde abschließend (beim letzten Treffen) gebeten wird auszufüllen. Vielleicht mit der Möglichkeit, einen abschliessenden Kommentar (zusammenhängender Satz) abzugeben.
Und - dazu könnte man auch ein Häkchen vorsehen, womit das Einverständnis gegeben wird, diesen Kommentar ggfs. zu veröffentlichen ?!
Wegen Datenschutz könnte man dann auch noch erfragen, ob der Name genannt werden darf, oder ob mit Initialen gearbeitet werden soll ?!

So ein Feedback-Bogen wäre grundsätzlich auch für Manfred hilfreich, um seinen Service anpassen und optimieren zu können, denn er zeigt auch Schwachstellen auf - die jeder nunmal auch hat.

Der Bogen muss gut überlegt sein, nicht dahingeschnoddert und nur auf Beweihräucherung aus - denn das merkt der Kunde sofort!! - und bringt Manfred auch gar nichts.

Meine 6 pence

Lisbeth
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 15. Februar 2010, 18:07

Lisbeth hat geschrieben:Hola Ralph,

Es ist gar nicht so leicht, Kunden zu so einem Schritt zu bewegen - selbst wenn Sie 100% zufrieden waren


Da müsste man sich einfach mal Gedanken drüber machen, in welcher Form diese Kundenstimmen veröffentlicht werden.
Klar wäre es schön, vom Kunden selbst eine vorformulierte Bewertung mit Vor- und Zuname etc. online stellen zu können. Ehrlich gesagt, hätte ich dazu auch keinen Bock 8-)


Hola Lisbeth,

siehst Du! Ich hätte auch keinen Bock auf sowas, auch nicht auf das Ausfüllen eines Fragebogens, und die Leute / Kunden, die ich kenne, wohl auch nicht. Und vor allem: Ich will niemanden mit so etwas belästigen, einmal abgesehen davon, daß Ralph sicher Recht hat mit seiner Vermutung, daß es nicht leicht wäre einen Kunden zu so einem Schritt zu bewegen, selbst wenn er vollkommen zufrieden war. Die Leute wollen in Ruhe gelassen werden.

Außerdem würden, wie ich die Szene kenne, solche Kundenstatements mit Sicherheit als Fakes bezeichnet werden, und das will ich mir und auch meinen Einwanderern ersparen. So ein Gezerre brauche ich nicht.

Ich finde, daß man sich aufgrund meiner Artikel auf Uruguay-Magazin.com, aufgrund meiner Beiträge in diesem Forum (und zuvor im alten, das jetzt geschlossen werden wird) sowie aufgrund der Beschreibung meines Angebots sehr wohl ein Bild von mir und meiner Seriosität machen kann.

Wem dieses Bild (und mein Angebot nebst Preisen) gefallen, der/die erteilt mir einen Auftrag. Andernfalls läßt er/sie es eben bleiben.

Trotzdem danke dafür, daß Du Dir Gedanken gemacht hast!

Saludos, Manfred
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Lisbeth » Montag 15. Februar 2010, 19:17

siehst Du! Ich hätte auch keinen Bock auf sowas, auch nicht auf das Ausfüllen eines Fragebogens, und die Leute / Kunden, die ich kenne, wohl auch nicht.


Vielleicht sollte ich das anders formulieren ....
Ich hätte keinen Bock drauf, auf deiner Seite meinen kompletten Namen oder meine Lebensgeschichte zu lesen.
Ohne Problem wäre ich aber bereit, einen A4-Bogen mit nett formulierten Fragen nach z.B. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Preis/Leistung o.ä. zu beantworten. Und einen netten Satz (wenn ich wirklich zufrieden war) würde ich auch gerne schreiben.

Aber - das musst du wissen - wenn's auch so reicht :D

LG
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 15. Februar 2010, 19:36

Lisbeth hat geschrieben:Ohne Problem wäre ich aber bereit, einen A4-Bogen mit nett formulierten Fragen nach z.B. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Preis/Leistung o.ä. zu beantworten. Und einen netten Satz (wenn ich wirklich zufrieden war) würde ich auch gerne schreiben.


Hola Lisbeth,

dann können wir mit Dir ja gerne einen Anfang machen :P

Saludos, Manfred
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Lisbeth » Montag 15. Februar 2010, 20:05

Ja, warum nicht ;) freu mich schon auf deine "netten" Fragen :P
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 15. Februar 2010, 21:37

Lisbeth hat geschrieben:Ja, warum nicht ;) freu mich schon auf deine "netten" Fragen :P


Hola Lisbeth!

Okay, abgemacht!

Saludos, Manfred
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Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 19. April 2010, 22:43

Hola Leute!

Sie sollte mein Meisterstück werden, die Einwanderung von sayrue und Lisbeth nach Uruguay. Mit viel Vorlaufzeit machte ich die Termine in der Migrationsbehörde zur Stellung des Einwanderungsantrags und für die medizinischen Untersuchungen zur Erlangung der Gesundheitszeugnisse. Die beiden würden ja nur für wenige Tage nach Uruguay kommen, und da mußte alles wie am Schnürchen klappen.

Ich ließ alles beizeiten übersetzen, besorgte die nötigen Legalisierungen, das notarielle Einkommenszertifikat, registrierte die Geburtsurkunden im Standesamt und besorgte sogar schon die uruguayischen Geburtsurkunden, die man normalerweise immer erst dann holt, wenn der Gang zum Paßamt ansteht bzw. wenn die "endgültige" Cedula gemacht werden soll. Ich vergewisserte mich mehrmals, daß alles getan war, was zu erledigen war. Schließlich sollte alles perfekt laufen, und durch sayrues und Lisbeths überschwengliche Kommentare, die ich mir in diesem Forum erhoffte, sollten neue Einwanderer in Scharen zu mir kommen.

Heute vormittag war der Termin für die Gesundheitsuntersuchungen. Die Gefäße für die Urinproben -auch die hatte ich natürlich besorgt- hatte ich den beiden gestern übergeben bei unserem ersten Treffen in Atlántida, wo wir uns fast vier Stunden lang bestens unterhalten hatten.

Guter Dinge holte ich die beiden heute morgen in ihrem Hotel ab, und wir fuhren gutgelaunt nach Montevideo. Als wir vor dem privaten medizinischen Institut ankamen, wo ich seit Jahren die Leute zu den Gesundheitsuntersuchungen hinbringe, wollte ich sterben. Das Institut war geschlossen! Die Gittertür, die normalerweise offensteht, war zu. Der Wachmann, der sich normalerweise vor dem Institut aufhält, war nicht da, und drinnen war kein Licht zu sehen, das dort normalerweise auch tagsüber an ist.

Aber ich hatte doch einen Termin, verdammt und zugenäht!

In Uruguay ist zwar heute Feiertag, richtig - aber hier gibt es zwei Arten von Feiertagen: die, an denen strikt nicht gearbeitet wird, und wenn, dann nur mit Sondererlaubnis (das sind die "feriados no laborables"), und die "feriados laborables", an denen gearbeitet werden kann und in der Regel auch wird, zumindest von den Privatfirmen (die Behörden und Banken haben allerdings zu).

sayrue hatte vor der Anreise noch erwähnt, daß am Tag der Gesundheitsuntersuchungen in Uruguay Feiertag sei. Kein Problem, hatte ich geantwortet, an dieser Art von Feiertagen werde hier trotzdem gearbeitet. Beweis: Ich hatte ja einen Termin für diesen Tag bekommen!

Und nun war der Laden geschlossen. Schicht am Schacht. Ich faßte es nicht. Die Gesichter von sayrue und Lisbeth waren entsprechend. Ich konnte mir das nur so erklären, daß die Geschäftsführung kurzfristig die Entscheidung getroffen hatte am heutigen 19. April nicht zu arbeiten. Ich hatte mit allem gerechnet, nur nicht mit dieser Situation.

Wenig später stellten wir fest, daß im Zentrum relativ viele Geschäfte geschlossen hatten, und in der Altstadt war praktisch alles dicht. Einen so toten "feriado laborable" hatte ich noch nie erlebt! Sollte der 19. April ohne mein Wissen zu einem "feriado no laborable" erklärt worden sein? Offenbar nicht (s. hier)!

Den Termin in der Einwanderungsbehörde hätten wir morgen um 13.45 Uhr gehabt. Das hätte den ganzen Vormittag Zeit gelassen, die Gesundheitsuntersuchungen doch noch zu machen und die erforderlichen Carnés zu bekommen. Deshalb schlug ich vor früh zurückzukehren und darauf zu bestehen, daß die beiden drangenommen würden. Mit Diplomatie und freundlichen Erklärungen wäre das wohl zu erreichen gewesen, denke ich, und schließlich hatten ja nicht wir / ich das verbockt, sondern die Geschäftsführung oder eine Mitarbeiterin des Instituts, indem ein Termin für einen Tag vergeben wurde, an dem letztlich nicht gearbeitet wurde!

Doch sayrues und Lisbeths Stimmung war so am Boden, daß sie sich darauf nicht einlassen wollten, da es nicht sicher sei, daß das morgen funktionieren würde. So ist die "Operation Einwanderung" auf später verschoben...

Saludos, Manfred
Zuletzt geändert von =MaBu= am Montag 19. April 2010, 23:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Cheetah » Montag 19. April 2010, 23:30

Oh Sch.................,

das ist natuerlich mehr als nur aergerlich - traurig ist es!

Aber ich kann mich noch an meine Einwanderung erinnern, als Manfred und ich vor der Einwanderungsbehoerde standen und die an diesem Tag einen vorher nicht bestimmten Feiertag machten. Gottseidank hatte ich mehr Zeit.

Liebe Lisbeth, lieber Sayrue, lasst den Kopf nicht haengen - ebenso Manfred!!!!!!!!!! Nun guckt Ihr Euch halt im Vorfeld vielleicht mal alles genauer an, wo es Euch gefaellt...........oder vielleicht findet sich doch noch eine Loesung.

Liebe Gruesse
Rita
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Dienstag 20. April 2010, 01:34

Hallo,Manfred.

Mit so etwas muss man in Laendern ausserhalb Europas wohl rechnen!! :!:
Diese - ich nenne sie immer "halbe Feiertage"- gibt es hier auch.
Da kann jeder oeffnen oder schliessen,je nachdem ,wie er diesen Feiertag fuer sich sieht.
An solchen Tagen vermeide ich es allerdings generell - Banken/Post /Aerzte oder Behoerden aufzusuchen!!
Die Angestellten sind auch "nur" Menschen und denken waehrend einer Terminvergabe manchmal nicht ueber das Datum nach,oder wissen nicht,dass von `"Oben" anders entschieden wurde!! :mrgreen:
Mir persoenlich ist es auch schon passiert,dass ich zu meinem Termin erschien - vor geschlossenen Tueren stand -
an der Tuer ein grosses Schild : Inventur :shock: :shock:
Oder es war mal wieder Streik angesagt!! :o :o
Alles nix Neues !!-Nur fuer die Betroffenen immer wieder sehr aergerlich :!: :!: :!: :!: Dies"Mal hat-"s dich erwischt Manfred!!Sehr aergerlich-bei den vielen Vorbereitungen,die du schon getroffen hattest!!! :( :( z.K.

Gruss:silvia
Hormiga47
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Re: Aus dem Leben eines Einwanderungshelfers

Neuer Beitragvon =MaBu= » Dienstag 20. April 2010, 02:44

Hormiga47 hat geschrieben:Mit so etwas muss man in Laendern ausserhalb Europas wohl rechnen!! :!:


Hola Hormiga,

ein uruguayischer Freund, dem ich das gerade erzählt und auch meine Verwunderung über den Tote-Hose-Arbeits-Feiertag zum Ausdruck gebracht habe, hatte sofort eine Erklärung: "Der Tag fiel auf einen Montag. Da haben die Leute verlängertes Wochenende gemacht."

Tja, auch nach 18 Jahren hier bin ich eben immer noch kein Uruguayer.

Wieder was gelernt,

Manfred

PS: Das Gefühl, mir hätte jemand mit einer Dachlatte auf den Kopf gehauen, hat immerhin schon nachgelassen...
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