Famile mit 1.300 Euro/Monat

Fragen und Antworten zum Thema Auswandern nach Uruguay:
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Famile mit 1.300 Euro/Monat

Neuer Beitragvon auswanderlandsucher » Montag 5. Januar 2015, 23:05

Hallo.

Wir suchen ein Land zum Auswandern. Motivation: Mehr Zeit jenseits der Lohnarbeit, also Arbeitszeit verkürzen. Wir, das sind 2 Erwachsene, ein Baby, ein Kleinkind. Ich könnte weiterhin hier in Europa angestellt bleiben (ich arbeite per remote) und würde meine Arbeitszeit auf 50% reduzieren wollen. Netto-Gehalt wären dann noch so etwa 1.300 Euro.

Wir brauchen ein Auto, ansonsten sind wir sehr genügsam. Kein Fernseher, keine Lampenschirme, keine Mode, keine teuren Mobiles, Tablets. Essen gehen muss nicht sein (auch wenn wir das gerne tun, nur als Veganer hier in der Provinz ohnehin nicht toll), auf Parties, Alkohol und andere Drogen stehen wir auch schon länger nicht mehr. Wir brauchen auch nicht viel Platz zum Wohnen, aber es muss zumindest ein wenig außerhalb einer Ortschaft sein, optimalerweise ein kleines Haus mit Garten. Wir wollen mieten, nicht kaufen, weil wir uns nicht festnageln wollen. Also bitte kein Schöngerede von irgendwelchen Maklern - wir suchen hier explizit keine professionelle Unterstützung von Maklern etc., sondern einfach nur ein paar Erfahrungen von Euch vor Ort.

Frage: Wäre es möglich, mit dem Geld in Uruguay leben zu können und falls ja, wie würde das dann beispielsweise aussehen? Wir haben sehr widersprüchliche Aussagen über die Lebenshaltungskosten gehört und auch eine Miet-Börse im Internet zeigt große Preisspannen. Scheint mir so, als ob unser Vorhaben in Uruguay höchstens irgendwo im hintersten Hinterland möglich wäre. Aber das ist jetzt nur geraten.

Wir würden uns über Eure Einschätzung freuen.

Re: Famile mit 1.300 Euro/Monat

Neuer Beitragvon lucky » Mittwoch 7. Januar 2015, 17:04

Hallo liebe auswanderlandsucher,
Wir hatten uns mit diesem Thema bereits vor 6 Jahren beschäftig, allerdings nicht nur wegen des Auswanderns, sondern wegen der zukünftigen finanziellen Weltsituation und der damit verbundenen Rentensituation unserer Söhne.
Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr meine Threads im auswandern-webforum.de unter "Uruguay" -Ausstieg aus dem Wirtschaftssystem vom Okt.2011
und dto.vom Aug.2014 nachlesen. Bei weiteren Fragen lieber anrufen unter 08131 -735308.
kalte Grüße aus dem "sonnigen" Bayern
L.Borgwardt

Re: Famile mit 1.300 Euro/Monat

Neuer Beitragvon ElPescador » Montag 9. Februar 2015, 17:25

Grundsätzlich kann ich euch sagen, dass Uruguay nicht das typische Billigland in Südamerika ist. Wenn ihr aufgrund der hohen Preise in Dtl wegwollt, ist es keine gute Idee, weil das Leben nicht mehr so viel billiger ist. Was erwartet ihr denn wohnungsmäßig etc.?
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Re: Famile mit 1.300 Euro/Monat

Neuer Beitragvon antaresuy » Montag 9. Februar 2015, 19:53

antaresuy hat geschrieben:
antaresuy hat geschrieben:Hallo
ElPescador hat geschrieben:Grundsätzlich kann ich euch sagen, dass Uruguay nicht das typische Billigland in Südamerika ist. Wenn ihr aufgrund der hohen Preise in Dtl wegwollt, ist es keine gute Idee, weil das Leben nicht mehr so viel billiger ist. Was erwartet ihr denn wohnungsmäßig etc.?

Pescador hat recht mit der Aussage, dass Uruguay kein Billigland ist. Pescador kennt aber anscheinend wenig oder gar nichts über Preise in Deutschland. In Deitschland lebt man billiger und besser. Mein Sohn lebt seit letztem Jahr in Berlin und ich kann Euch genau sagen, dass man mi 1300 Euro in Deutschland viel besser auskommt als in Uruguay. Um in Uruguay damit über die Runden zu kommen muss man ehrlich sehr sparsam sein, dass heisst auch womöglich "nicht heizen".

Mit 1300 Euro im Monat ist keine tolle Wohnung oder Haus zu erwarten und man soll schon bedenken, dass hier in Uruguay Isolierung in Häusern und Wohnungen unter den Luxusanfertigungen zählt. Ausserhalb von Montevideo findet man auch sehr selten Häuser oder Wohnungen mit Heizung. Mit diesem Einkommen kommt ein Auto nicht in Frage. Auto ist in Uruguay Luxusartikel. Chinesische Kleinneuwagen sind ab 8000 Euro zu kaufen, doch wenn die Strasse nicht in Ordnung ist die täglich gefahren wird, dann kann man schon sagen dass das Auto höchstens eine Lebensadauer von einem Jahr haben wird.

Remotearbeit heisst gute Internetverbindung und eine gute Internetverbindung ist nur in wichtigeren Ortschaften möglich.

Übrigens gibt es für Veganer keine spezifischen Einkaufslokale wie in Deutschland. So viel ich weiss gibt es inn Montevideo nur ein Restaurant in welchem es einige veganische Gerichte gibt.

Grüsse,
Peter Stross
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Re: Famile mit 1.300 Euro/Monat

Neuer Beitragvon Martin » Freitag 20. März 2015, 01:14

Ganz klar, keine Chance mit vier Leuten und einem Auto... allein die Krankenversicherung, der Sprit, die Steuer, das Netz und dein Gewerbe musst du anmelden,, mit 1300 im Monat kommst du über den Freibetrag in Deutschland wie auch hier,,, egal ob virtuel oder nicht ( ich mache auch virtuell und habe ein Gewerbe),,, dazu ein imenser Wechselverlust,, ( derzeit gegenüber von vor drei Monaten in deinem Fall knapp 90 Euro) eine Wohnung mit 2 Schlafzimmern kriegst DU nicht, für 250 Euro,, da musst schon jemanden kennen.... Im Netz stehen die allerdings nicht,,, Veganer ,, 0 Problem,, ich esse auch kein Fleisch,,, kann man alles machen.
Ohne Auto vielleicht,, musst dich aber sehr sehr knapp halten... und es darf nichts dazwischen kommen,,, Kids werden krank etc,,, das kostet alles,, da gibts nichts gratis.
Martin
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