Auswandern als Familie, Realistische Möglichkeiten

Fragen und Antworten zum Thema Auswandern nach Uruguay:
Über das Auswandern, Einwandern, diesbezügliche Tips, Vorschriften und Regeln.

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Auswandern als Familie, Realistische Möglichkeiten

Neuer Beitragvon Tomwillweg » Sonntag 28. Januar 2018, 12:54

Hallo Zusammen,

ich bin Thomas, 33 Jahre alt und lebe mit meiner Famile im Sauerland in Deutschland.
Ich bin gelernter Industrie Mechatroniker und meine Frau Grundschullehrerin.
Wir haben zwei Kinder unter 8 Jahren.
An sich geht es uns noch ganz gut in Deutschland, wir sind beide Berufstätig, haben Autos und ein
kleines Haus.

Aber mit dem Wandel in Deutschland können wir uns nicht mehr anfreunden bzw. identifizieren.
Es ist vor allem der Wandel in der Gesellschafft der uns dazu bewegen dieses Land verlassen zu wollen.
Überall wird nur noch diskutiert aber nicht gehandelt, es ist schon fast gänzlich eine Ellbogen- und Leistungsgesellschaft, das ganze Land wir Islamisiert und alle finden es Toll. Ich könnte hier noch weitere Beispiele aufzählen aber darum soll es jetzt gerade nicht gehen.

Uruguay ist uns Aufgrund diverser Berichte und Dokumentationen erstmal sympatisch. Und gefällt und im ersten Moment als Zielland ganz gut. Allerdings möchten wir erstmal noch mehr Informationen sammeln, bevor wir das Land besichtigen und
weitere Schritte überlegen.

Meine größte Sorge bezieht sich aber immer auf den Punkt der Finanziellen Sicherheit. Ist es möglich als Mechatroniker/Elektriker/Automatisierungstechniker eine gut bezahlte Anstellung zu finden? Auch um die Gebühren für die Privatschule aufbringen zu können?

Mich würde es freuen wenn Ihr mir ein Paar Tipps geben könntet, wo man sich über Berufliche Möglichkeiten informieren kann. Gibt es deutsche Unternehmen in Uruguay?

Wie viel Geld braucht man in Uruguay pro Monat ca. um einen Mittelständischen Lebensunterhalt zu finanzieren?

Vielleicht gibt es hier im Forum jemanden der auch diesen Schritt als Familie gewagt hat und uns unterstützen möchte.
Macht es Sinn im August nach Uruguay zu Reisen, um das Land zu besichtigen?

Derzeit sind es noch flüchtige Gedanken, aber je mehr Informationen wir sammeln können desto konkreter wird unsere Entscheidung ausfallen.

Das war es erstmal von mir, ich hoffen auf Zahlreiche, hilfreiche Antworten.
Danke und bis demnächst.
Gruß Thomas

Re: Auswandern als Familie, Realistische Möglichkeiten

Neuer Beitragvon antaresuy » Sonntag 28. Januar 2018, 15:09

Hallo Tomwillweg,

willkommen im Forum. Erwarte nicht zahlreiche Antworten, weil es diese nicht zahlreich sein werden.

Erster und grundsätzlicher Ratschlag: Spanischkenntnisse für Dich wenn Du hier einen Job suchst. Deine Frau könnte in der Deutschen Schule unterrichten.
Zweitens: es muss Euch klar sein, dass die Gehälter in Uruguay nicht den Deutschen annähern, aber dass die Lebenskosten in Uruguay höher sind als in D und dass Ihr hier nicht zwei Autos haben könnt.
Drittens: auf jeden Fall müsst Ihr eine Erkundungsreise machen. Die Kostenverhältnisse werden sich ändern mit einer neuen Krise (was bedeuten würde das Land wird in Euro/USDollar billiger, aber nicht in Pesos somit werden einheimische Gehälter darunter leiden.

Grüsse,
Peter Stross
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antaresuy
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Re: Auswandern als Familie, Realistische Möglichkeiten

Neuer Beitragvon binschonweg » Dienstag 6. Februar 2018, 07:58

Wie überall in Südamerika: entweder hast DU das Geld irgendwoher ODER Du lebst gaaanz klein.

Das beste ist Ihr habt Geld und könnt Euch dick einkaufen in UY, 2-3 Häuser, eventuell eine produktive Chacra und dazu noch das eigene Haus zum Leben, dann steht einer Einwanderung nach UY nichts im Wege. Ansonsten würde ich empfehlen EInkommen aus dem Ausland so ab mindestens 2000 USD / Monat mitzubringen, dann kommt Ihr eventuell damit durch. Darunter kannst es eher vergessen.
binschonweg
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Re: Auswandern als Familie, Realistische Möglichkeiten

Neuer Beitragvon monika » Montag 2. April 2018, 19:12

Hola, wir sind seit 2015 für ca. 5-6 Monate p.a. hier. Mein Mann arbeitet in der Softwarebranche und konnte hier zwar Kontakte kmüpfen, jedoch noch kein Geld verdienen.
Ich mach Immobilienentwicklung bzw. Vermietung (in Europa) davon leben wir.

Es ist sehr angenehm (tranquilo) hier den "Sommer" zu verbringen und wir fliegen 2x pro Jahr nach Europa - Geld verdienen ist hier SEHR schwer. Ursprünglich wollten wir ein bisschen in Immobilien investieren (um hier ein stabiles Miet-Einkommen zu haben). Den Plan haben wir mal auf Eis gelegt - die Preise sind vollkommen überzeichnet, die Qualität ist von naja bis oje. Die Mieterträge wären moderat (das ist nur hörensagen, da wir keine eigenen Erfahrungen haben). Falls du was finanzieren willst, vergiss es.

Wie die einfachen Leute die hier arbeiten und kein Vermögen haben von ihrem Einkommen sich das Leben leisten können ist ein Geheimnis das ich noch nicht gelüftet habe.
Auch wenn man am Bauernmarkt einkauft und Schmuggel-Güter kauft ist es noch immer am europäischen Niveau. In den besseren Supermärkten teurer als in Europa. GROSSE AUSNAHME: Rindfleisch und Fisch. Gemüse Obst Molkereiprodukte, Brot usw. sind mindestens so teuer wie bei uns, jeodh bei Gemüse und Obst ist die Qualität besser - keine Industie echte Naturprodukte. Molkereiprodukte sind gewöhnungsbedürftig (sie geben fast überall Zucker rein), Käse gut - Preis wie in Europa.

Auto: astronomisch teuer, Wohnen: wie in Europa

Mein Tipp - versuch mal 1 - 2 Monate zum Testleben herzukommen bevor du die Zelte in Europa abbrichst und mach dir selbst ein Bild.

Alles Gute Monika
monika
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