Als ich 14 jahre alt war, da waren 14 jährige praktisch noch Kinder und waren gerade aus dem Sandkastenalter i.d.R. raus. Natürlich waren auch sie etwas "kriminell". Äpfelklauen und ähliches waren im Sommer schon mal an der Tagesordnung.Und beliebt das "Klingelmännchen"
Bei den heutigen 15 jährigen jedoch ist oft eine Gewaltbereitschaft und eine kriminelle Bereitschaft erkennbar, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Das ist natürlich auch in Uruguay, wie auch im kläglichen Rest der Welt außerhalb Deutschlands, nicht anders.
Stichwort: "Ricky" ich postete ja vor wenigen Tagen darüber.
Wenn ich dann aber lese, wie das Problem von vielen, auch in Uruguay, verniedlicht wird. "Nur 260 000 Jugendliche sind Verbrecher. Das sind 5,9% aller Gewaltdelikte. Na also. Dann weiterhin glauben, im Jahre 2011 sind Minderjährige harmlose Äpfeldiebe. Betroffene und Opfer sehen das verständlicherweise anders. Das soziale Umfeld und die fehlende Zukunftsperspektive von Jugendlichen hat sich zu gunsten der zunehmenden Anzahl von "Gewinnern der globalen Wirtschaft" verschlechtert. Dies fördert die Kriminalität überall auf der Welt. Hemmschwellen werden abgebaut. Teile der urug. Regierung haben diese Veränderung erkannt. Aber viele Organisationen und Institutionen sehen alles noch mit der rosaroten Brille.
Was meint Ihr dazu?
Anm.
Meine Meinung: Die Zahl 260 000 Jugendliche sollte nicht als festzementiert gesehen werden.

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