Überfälle in der Altstadt von Montevideo

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Re: Deutscher Einwanderer überfallen und ausgeraubt

Neuer Beitragvon binschonweg » Montag 29. März 2010, 01:39

=MaBu= hat geschrieben:alles claro ;)


wenn man das so wie im Titel schreibt, hat man den Eindruck man hat es auf DEUTSCHE EINWANDERER abgesehen (oder generell auf Einwanderer) - darauf bezog sich meine Kritik!
:oops:
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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon Ralph » Montag 29. März 2010, 17:10

Hallo

Ich hab´ jetzt mal den Titel geändert nach "Überfälle in der Altstadt vom Montevideo".
Ich denke aber schon auch, dass die Gauner sich bestimmte Leute heraus picken.
Einen armen Hund zu überfallen macht wenig Sinn.
Einen Touristen hingegen schon viel mehr.
Sicher spielt es dabei keine Rolle, ob das ein Yankee oder ein Deutscher ist,
ob der Tourist oder Einwanderer ist.

Also ich hab einen Freund, der ist am Rand der Altstadt auch überfallen worden.
Ein paar Erwachsene haben ihn festgehalten, die Kinder haben ihn durchsucht und weggenommen, was sie an Wertsachen gefunden haben.
Ich meine mich daran zu erinnern, dass die Erwachsenen ein Messer hatten.
Das muss ungefär Anfang 2007 zwischen Colonia/Andes und Cerrito/Rio Branco gewesen sein.

Auch mir selbst ist mal am hellichten Tag in der Buenos Aires, zwischen Colon und Zabala einer so auf die Pelle gerückt, dass mir anders wurde.
Ein Typ, ca. 17 Jahre, auf der anderen Strassenseite wollte Kohle von mir.
Da er sein Anliegen schon so dermassen unverschämt vorgetragen hat, dachte ich absolut nicht daran, ausgerechnet dem was zu geben.
Er hat aber nicht locker gelassen und es dummerweise geschafft, mich in eine Diskussion zu verwickeln (großer Fehler).
Mit jeder Ablehnung meinerseits viel ihm ein weiterer Grund ein, warum er dringend Kohle braucht.
(Geld für den Bus um die Mutter im Krankenhaus in der City zu besuchen und so ´n Zeug.
Ich hab dann gesagt: "Mach das, was alle anderen auch machen: Geh zu Fuss.")
Da hat nicht viel gefehlt, dass er mir an die Gurgel geht.
Seine Freunde waren in umnittelbarer Nähe.
Nur gut, dass ich dort in ein Haus verschwinden konnte.

Von Atlantida hört man solche Dinge auch.

Die Welt wird enger und rauher.
Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Uruguay.
:(
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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon binschonweg » Montag 29. März 2010, 17:30

Ralph hat geschrieben:Die Welt wird enger und rauher.
Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Uruguay.
:(


also solange NUR Messer gezuckt werden.... ich denke, es hätte auch ne Knarre sein können... man hört aus Südamerika eher solche Geschichten.. was ist da noch abzudrücken, wenn man schon paar Kreditkarten und Dokumente abgenommen hat, man will ja keine Zeugen. Ich meine nur... es wundert mich, daß der Typ nicht zu schaden gekommen ist... :o
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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon Ralph » Montag 29. März 2010, 18:10

binschonweg hat geschrieben:man will ja keine Zeugen. Ich meine nur... es wundert mich, daß der Typ nicht zu schaden gekommen ist... :o

Ganz einfach:
Bei Überfällen kann oder muss die Polizei darüber hinwegsehen.
Bei Mord ist der Teufel los, was nicht im Sinne des Räubers sein kann.
Liebe Grüße, Ralph
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Re: Deutscher Einwanderer überfallen und ausgeraubt

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 29. März 2010, 23:24

binschonweg hat geschrieben:wenn man das so wie im Titel schreibt, hat man den Eindruck man hat es auf DEUTSCHE EINWANDERER abgesehen (oder generell auf Einwanderer) - darauf bezog sich meine Kritik!
:oops:


Hola binschonweg!

Ehrliche Antwort: Europäische und nordamerikanische Ausländer sind tatsächlich die bevorzugten Beuteobjekte dieser Gelegenheitsräuber, denn selbst bis zu denen hat es sich herumgesprochen, daß die "Gringos" (= Ausländer aus der Nordhemisphäre) meist etwas mehr Wertsachen und Bargeld bei sich führen als die Uruguayos (vor allem die, die in den Randgebieten der Altstadt = Armenquartier wohnen).

Panik ist jedoch jetzt absolut nicht angebracht. Man vermeidet einfach die wenigen Problemzonen. Insbesondere geht man da nicht nachts zu Fuß lang. Und schon ist das Problem kein wirkliches Problem mehr, zumindest nicht für einen selbst.

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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon =MaBu= » Montag 29. März 2010, 23:34

Ralph hat geschrieben:Bei Überfällen kann oder muss die Polizei darüber hinwegsehen.
Bei Mord ist der Teufel los, was nicht im Sinne des Räubers sein kann.


Genau! Bei Überfällen solcher Art sieht die Polizei oft darüber hinweg, zumal die Leute aus dem "Barrio" ("Viertel"), in dem oft auch die Polizisten selbst wohnen, sich alle persönlich kennen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und die Nachbarn wollen ihre Ruhe.

Bei Totschlag oder Körperverletzung sieht das jedoch anders aus. Da hört auch hier der 'Spaß' auf, und es muß gegen die Täter vorgegangen werden.

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Re: Deutscher Einwanderer überfallen und ausgeraubt

Neuer Beitragvon binschonweg » Montag 29. März 2010, 23:35

=MaBu= hat geschrieben:Ehrliche Antwort: Europäische und nordamerikanische Ausländer sind tatsächlich die bevorzugten Beuteobjekte dieser Gelegenheitsräuber


also doch sich bewaffnen..... wusste ich doch :lol: :lol:
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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 30. März 2010, 00:09

Ralph hat geschrieben:Die Welt wird enger und rauher.
Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Uruguay.
:(


..... aber in Deutschland machen's noch die Politiker selber in Mittäterschaft des Finanzamts ......

:twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
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Re: Deutscher Einwanderer überfallen und ausgeraubt

Neuer Beitragvon =MaBu= » Dienstag 30. März 2010, 00:12

binschonweg hat geschrieben:also doch sich bewaffnen..... wusste ich doch :lol: :lol:


Hola binschonweg!

Falsch! Einfach nicht in diese wenigen Gegenden gehen. Punkt!

Saludos, Manfred
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Re: Überfälle in der Altstadt vom Montevideo

Neuer Beitragvon gaucho » Dienstag 30. März 2010, 00:21

Vor zwölf Tagen war ich in Brüssel, unter den MEP's war auch eine Frau, die berichtete, nachts im Europa-Viertel überfallen und ausgeraubt worden zu sein. Immun ist keine Gegend, kein Mensch, aber eine Risikominimierung kann jeder aktiv selbst betreiben.
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