Genfood in Südamerika

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Re: Rezepte/Essen

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Mittwoch 17. Februar 2010, 15:27

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Re: Rezepte/Essen

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Dienstag 2. März 2010, 16:05

Leckere Gen-Erdaepfel aus Deutschland.

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 82771.html

Mmmmmh-lecker!! :twisted: :twisted:

Ich hoffe doch, davon ist Uruguay weit entfern !! :shock: :shock:

Gruss:Silvia
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Re: Rezepte/Essen

Neuer Beitragvon Hormiga47 » Montag 8. März 2010, 13:34

Ja;kann man denn in Deutschland bald gar nichts mehr essen ????

Genmanipuliertes Gemuese,Gammelfleisch,und jetzt nach bakterienverseuchtem Kaese auch noch giftige
Fleischkloesschen :!: :?: :!: :?:

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/ ... 17230.html

Pfui-Teufel!!Man ist ja vor nichts mehr sicher!!

Gruss;Silvia :o
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Genfood in Südamerika

Neuer Beitragvon Lisbeth » Montag 8. März 2010, 13:39

Ich hoffe mal, in Uruguay bekommt man noch "Echtes" auf den Tisch :?:

Unsere Gen-Tomaten hier kommen immerhin aus Argentienen :)
Aber auch in Paraguay werden reichlich Pestizide eingesetzt und Monsanto ist hier fest installiert :evil:

LG
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Re: Genfood in Südamerika

Neuer Beitragvon =MaBu= » Mittwoch 10. März 2010, 19:16

Lisbeth hat geschrieben:Ich hoffe mal, in Uruguay bekommt man noch "Echtes" auf den Tisch :?:


Hola Petra!

Weitgehend, weitgehend. Auch hier wird teilweise in der Landwirtschaft gespritzt, v.a. beim Obstanbau. Manche wollen sogar schon Flugzeuge im Pestizideinsatz gesehen haben :shock: Genfood ist hier zum Glück noch unverbreitet. Eine Tomate sieht noch aus wie eine Tomate und schmeckt auch so, etc. Es gibt keine EU-Normen über den Durchmesser, die Tomaten oder die Krümmung, die Bananen haben dürfen...

Die Haltung von Rindern und Schafen ist unter freiem Himmel. Die Tiere kennen keine Stallungen und auch keine Futterzusätze mit Antibiotika und ähnlichem Gift. Außerdem sind die Uru-Viehhalter viel zu bequem sich um ihr Getier zu kümmern. Die Viecher sind draussen, fressen Gras und gut is :) Bei Schweinen bin ich mir da nicht so sicher, und bei Geflügel erst recht nicht.

Die Leute, die aus Europa und anderswo hierher kommen, sind jedenfalls begeistert von der Qualität und dem Geschmack der hiesigen Lebensmittel (Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch). Oder hat jemand andere Erfahrungen?

Saludos, Manfred
Zuletzt geändert von =MaBu= am Sonntag 14. März 2010, 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genfood in Südamerika

Neuer Beitragvon Cheetah » Sonntag 14. März 2010, 01:59

Also biologischer Anbau ohne Einsatz von Spritzmitteln beim eigenen Garten ist nicht. Dafuer gibt es viel zu viele fliegende Insekten oder Kaefer, die sich ueber die Pflanzen stuerzen. Der Unterschied ist nur der, dass man genau weiss wann man Gift gesprueht hat.

Am besten gedeihen - ohne Spritzerei - die Melonen, Zucchinis und natuerlich die Karotten. Auch Zwiebeln sind gut gewachsen und Lauch. Aber bei Salat muss man spritzen und es empfiehlt sich in jedem Fall ein Netz gegen die Voegel. Junge Pflanzen werden gerne von irgendwelchen Kaefern in der Erde so richtig in die Erde reingezogen!

Wachsen tut alles. Freunde aus D brachten uns Feldsalat mit, der war herrlich und auch frei von schaedlingen, weil er in der kuehlen Jahreszeit gut waechst und da ist das Ungeziefer weg.

Ein Tipp noch fuer diejenigen die Schafe haben. Fuer neu angepflanzte Baeume hoben wir nach der Schafschur immer Wolle auf, um diese dann an das Unterstueck der jungen Pflanzen zu binden. Das in der Schafwolle enthaltene Lanolin haelt die Ameisen ab, die es hier zur Genuege gibt. Der Trick hilft, zumindest fuer eine laengere Zeit.
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Re: Genfood in Südamerika

Neuer Beitragvon sayrue » Sonntag 14. März 2010, 16:10

Hola Cheetah,

wie Du schon schreibst, es geht auch im heimischen Garten nicht ohne diese Gifte, leider, aber jeder kann es relativ gut dosieren. In der industriellen Landwirtschaft wird da schon ordentlich zugelangt und gesprueht was das Zeug haelt.
Ein weiterer negativer Aspekt sind die Gifte gegen alle anderen Plagegeister wie Ameisen und Moskitos. Ameisen koennen da nur etwas kontrolliert werden, diese Insekten sind so gut organisiert, man wird sie niemals ganz vernichten koennen. Absolut interessante Wesen, aber ........... :roll: Was das Thema Moskitos angeht so habe ich hier in Paraguay meine Erfahrungen gesammelt und auch Dengue war leider ein Thema fuer mich. Dieses bedeutet dass ich je nach Aufkommen der Moskitos mit einem Tank ums Haus gehe und das Insektizid verspruehe. Gefaellt mir absolut nicht, weil dadurch auch andere Insekten getoetet werden, aber es laesst sich nicht immer vermeiden. So, jetzt habe ich mich geoutet, ich bremse auch fuer Insekten :mrgreen:

saludos

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