Variable Immobilienpreise, Bauen oder Kaufen, weitere Kosten

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Variable Immobilienpreise, Bauen oder Kaufen, weitere Kosten

Neuer Beitragvon Ralph » Sonntag 20. Juni 2010, 20:48

Hier noch ein Auzug, den ich aus dem alten Forum retten musste:
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Manfred hat geschrieben:
Hormiga47 hat geschrieben:Ich habe in UY schon oefters ein und die selbe Immobilie bei verschiedenen Maklern zu unterschiedlichen Preisen gesehen!!Wie kommt das denn?


Hola Hormiga,

hier ist es nicht üblich einem Makler die Exklusivität für eine Immobilie zu geben. Die Hausbesitzer rennen zu allen Inmobiliarias, die sie kennen, und manche stellen ihre Hütte noch zusätzlich privat in's Internet. Außerdem scouten auch die Makler von sich aus Immobilien, mit dem Ergebnis, daß man ein und dasselbe Objekt nicht selten vielerorts finden kann. Und manche Makler hauen eben noch ein bischen was drauf.

Auf unserem Immobilienportal, http://Uruguay-Immobilien.net, bitten wir aus diesem Grund ausdrücklich darum, daß uns mitgeteilt wird, wenn eine bei uns eingestellte Immobilie anderwo billiger angeboten wird.

(Ich hoffe ihr verzeiht die kleine Eigenwerbung )

Hormiga47 hat geschrieben:Da wuerde doch jeder den Makler mit dem guenstigerem Angebot kontaktieren!


Ja, wenn man ihn denn findet...

Hormiga47 hat geschrieben:Desweiteren habe ich schon Immos gesehen,wo man anhand der Bilder schon den Schimmelbefall ersieht und die Renovierungskosten schon erahnen kann,aber dennoch hohe Preise gefordert werden.Ich habe vor geraumer Zeit einmal ein Haus gesehen,das war mit 60.000 USD veranschlagt-und in so einem desolatem Zustand,das haette ich nicht mal mit 20.000 USD erworben![estilo-americano].Und heute z.B. habe ich ein Anwesen in Atlantida-Norte gesehen,[bei Buscandocasa ] fuer 40.000 USD ,das haette ich viel teurer geschaetzt.

[Die Immobilien ,von denen ich hier "spreche" liegen alle in Canelones!]Mich wuerde mal interessieren ,wie es zu solch immensen Preisdifferenzen kommt .Gruss:Silvia


Die Immobilienpreise hängen in starkem Maß von der Lage ab, und erst in zweiter Linie von der Bausubstanz. Je näher an der Küste und je näher an den begehrten Badeorten, desto teuer. Für Montevideo gilt Analoges: Wenn eine Immo in einer der begehrten Wohngegenden liegt, ist sie teurer.

Außerdem setzen hier die Hausbesitzer die Verkaufspreise ziemlich willkürlich und je nach Dringlichkeit des Geldbedarfs fest, und manche Makler setzen manchmal noch einen drauf.

Saludos, Manfred

Ralph hat geschrieben:Hallo Silvia,

Kennst Du den hier:
http://uruguay-magazin.com/Auswandern-n ... uguay.html

LG Ralph

Hormiga47 hat geschrieben:Hola,an Alle.In Uy gibt es ja Unmengen von Immobilien zu erwerben. Ich stelle mir nur die Frage,ob es sinnvoller ist, ein Objekt zu kaufen,und es dann in den mir gewuenschten Zustand zu renovieren-oder ,ob es sinnvoller waere,ein Grundstueck zu erwerben und darauf ein Haus bauen zu lassen??Bei Kauf einer Immobilie fallen ja Mehrkosten von ca. 8-9% an [Makler/Notar/etc],aber wieviele "Mehrkosten" muesste ich bei einem Neubau einkalkulieren??-Verlegung /Anschluss der Strom,bzw.Wasserleitungen vom Grundstuecksanfang bis zum Haus ? Und wie hoch waeren die Sozialabgaben-prozentual gesehen-an die ausfuehrende Firma?
Was waere effizienter in Erwaegung zu ziehen??Hat hier jemand Erfahrungen?? Danke,fuer jede Antwort!! Gruss:Silvia

Hormiga47 hat geschrieben:Danke,fuer eure Infos!! Aber damit ist das Anliegen meiner Frage nur halb gestillt!Mich interessiert,was bei einem Neubau fuer weitere Kosten auf mich zukommen wuerden!Z.B.Verlegung der Srom/Wasser-Leitungen und Sozialabgaben/Steuern etc.Ich habe mal gelesen,dass mich ein Neubau rund 20% mehr-wegen Sozialabgaben kosten wuerde?? Stimmt das?? Denn bei Kauf eines Hauses berechnen sich die "Zusatzkosten" auf ca. 8-9 % .Ueber eine entsprechende Info koennte ich mir ein "Bild" davon machen,was fuer mich persoenlich am geeignetsten erscheint!
Danke in Voraus fuer eine Info!!:Silvia

tandaras hat geschrieben:das ist sicherlich von gemeinde zu gemeinde unterschiedlich.
bei den meisten grundstücken, die es zu erwerben gilt, ist ein anschluss der versorgung ja bereits vorgenommen. zumindest in der küstenregion.
ich persönlich kenne nur ein ehepaar, welches selbst gebaut hat - abseits der küstenregion, jedoch direkt an der ruta - , die haben 3 jahre auf die verlegung des stroms warten müssen. elektrizität nur über dieselgenerator und autobatterien.
deine frage zu den kosten eines neubaues kann dir wohl nur ein architekt vor ort erschlüsseln, der für dich ein objekt nach deinen vorstellungen kalkuliert und diese baupläne dann bei der zuständigen stelle einreicht.
das ganze ist schlichtweg wie das stochern mit einer stange im nebeln oder der blick in eine kristallkugel.
es hilft nur eines: sich das land in einem schnupperurlaub ansehen. entscheiden. dann irgendwo in der region deiner wahl, die du nach deinen persönlichen kriterien ausgewählt hast, etwas mieten. es gibt möblierte häuser und leerstehende häuser zur langzeitmiete. und in ruhe nach einem grundstück oder einem haus suchen.
durch die explosion der baustoffpreise in den letzten monaten scheint der trend weiter dahin zu gehen, eine bereits vorhandene immobilie zu kaufen. und da hast du dann das problem mit der bps, anschlusskosten etc. nicht.
nach meinen erfahrungen kaufen ca. 98% aller einwanderer ein fertiges haus. hat wohl seinen grund. und die anderen 2% scheinen sich hier im forum nicht herumzutreiben.
Liebe Grüße, Ralph
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